Audi wappnet die Böllinger Höfe für den E-Tron GT
Im Karosseriebau werden der Audi E-tron GT und der Audi R8 getrennt produziert. Während sich der Karosseriebau des R8 durch ein hohes Maß an Handarbeit auszeichnet, entsteht für den E-tron GT ein eigener, hochautomatisierter Karosseriebau. Zudem wurde auf rund 4000 Quadratmeter eine komplette Zwischenebene mit Fördertechnik eingezogen.
Die Montagelinie wird für die gemeinsame Fertigung von R8 und E-tron GT um 20 Takte auf insgesamt 36 erweitert. Dafür werden unter anderem neue Fördertechniken integriert, da die Montage zukünftig nicht mehr ausschließlich auf fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF), sondern auch auf einer Elektro-Hängebahn (EHB) erfolgt.
Die lackierten Karosserien des R8 und E-tron GT werden im Untergeschoss zwischengelagert. Dafür werden die bestehenden Flächen um 800 Quadratmeter erweitert. Von dort bringen fahrerlose Transportfahrzeuge die R8- und E-tron-GT-Karosserien mithilfe eines Hebers autonom vom Untergeschoss direkt an die Montagelinie im Erdgeschoss.
In Vorbereitung auf die Umbauten ist bereits Ende letzten Jahres ein Teil des R8-Karosseriebaus in eine Halle im Heilbronner Stadtteil Böckingen umgezogen, um Platz für die Karosseriebau-Anlagen des E-tron GT zu schaffen. Seit Januar fertigen dort rund 40 der 150 Mitarbeiter die Umfänge des Unterbaus für den Supersportwagen R8. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 17.07.2019
