2026-01-09 09:06:00 Automobile

Brüssel 2026: Alfa Romeo Giulia trifft auf Rennyacht

Carzoom.de
Fotos: Stellantis via Autoren-Union Mobilität

Vor wenigen Wochen haben Alfa Romeo und Maserati das Projekt Bottegafuoriserie gestartet. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung exklusiver Kleinserien und Individualisierungsprogrammen, der Restaurierung klassischer Fahrzeuge sowie Aktivitäten im Motorsport. Auf der Brüssel Motor Show (–16.1.) können Besucher ab heute das erste Ergebnis sehen: den Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Luna Rossa“.

Die auf weltweit nur zehn Exemplare limitierte High-Performance-Limousine ist das Ergebnis der Partnerschaft mit dem italienischen „America’s Cup“-Team Luna Rossa, das 2027 im Mittelmeer vor Neapel um die berühmteste Trophäe im Segelsport kämpfen will. Zu den besonderen Merkmalen des exklusiven Modells zählen ein mit Motorsport-Knowhow entwickeltes Aerodynamik-Kit mit doppeltem Heckflügel und von der Rennyacht inspirierte Details im Innenraum.

Das bereits ausverkaufte Sondermodell wird von den Experten des Projektes Bottegafuoriserie in Handarbeit auf Basis einer serienmäßigen Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio. Die spezifischen Komponenten des Luna Rossa werden ausschließlich von italienischen Zulieferern produziert. Als Antrieb dient der bekannte V6-Twin-Turbo-Benziner mit 2,9 Litern Hubraum und 520 PS (382 kW). Der Luna Rossa erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.

Am Heck verbessert ein aufwändig gestalteter Flügel die Luftführung. Sein Profil mit zwei getrennten Elementen ist von den Tragflächen der „Luna Rossa“ inspiriert. Bei der Rennyacht hat diese spezielle Form der Tragflächen (Foils) die Aufgabe, den Rumpf aus dem Wasser zu heben und so den hydrodynamischen Widerstand zu reduzieren. Um den entgegengesetzten Effekt zu erreichen, sind diese Profile beim Giulia Quadrifoglio Luna Rossa um 180 Grad gedreht: So erzeugen sie aerodynamischen Abtrieb, der das Fahrzeugheck auf den Asphalt drückt.

Die Karosseriefarbe ist vom Design der namensgebenden Rennyacht inspiriert, die am zurückliegenden America's Cup 2024 in Barcelona teilgenommen hat. Der von Hand aufgetragene Lack in edlem Grau imitiert den Metalleffekt von Stahl. Bei einigen Fahrzeugen sind Motorhaube, Dach und Heckklappe in Schwarz ausgeführt. Rote Seitenstreifen und der Schriftzug „Luna Rossa” sorgen für Kontraste. Das Markenlogo an Front und Heck wurde speziell für das Sondermodell modifiziert und weisen einen roten Hintergrund auf. Die 19-Zoll-Leichtmetallräder sind ebenfalls rot lackiert. Das Dach, das Markenemblem an der Fahrzeugfront und die Spiegelkappen sind aus sichtbarer Kohlefaser gefertigt.

Die stilistischen Anleihen an der „Luna Rossa“ setzen sich im Innenraum fort. Zu den exklusiven Details im Innenraum gehören unter anderem die spezifischen Bezüge der Sportsitze von Sparco. Ihr Design erinnert bei Materialien und Grafiken an die Rettungswesten der Besatzung der Rennyacht. In die Verkleidung der Armaturentafel ist zudem eine hauchdünne Folie integriert, die einer Schicht aus dem Segel der „Luna Rossa“ entspricht. Das Team hat dieses Material speziell für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind zahlreiche Komponenten der Innenraumverkleidung aus Kohlefaser hergestellt. Optische Highlights sind Luna-Rossa-Logos auf dem Mitteltunnel und den Sitzschalen. (aum)

Veröffentlicht am 09.01.2026

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