Brüssel 2026: Kia pusht EV3, EV4 und EV5 mit GT-Modellen
So erhalten alle drei neuen GT-Modelle dynamische Hardware-Upgrades, die durch ein erweitertes EV-Ökosystem ergänzt werden. Dazu zählen GT-exklusive Fahrmodi, elektronisch geregelte Fahrwerkssysteme, spezifische digitale Lichtsignaturen sowie personalisierte Benutzeroberflächen. Ziel soll ein Fahrerlebnis sein, das sportliche Präzision mit Alltagstauglichkeit und Komfort verbindet. Der neue Kia-Europa-CEO Soohang Chang betont, die neuen Modelle sollten zeigen, „dass Elektrifizierung emotional und kompromisslos sein kann“. Designchef Oliver Samson verweist auf die bewusste Übersetzung von Performance in eine eigenständige visuelle und digitale Identität, etwa durch spezielle Ambientebeleuchtung, Sportsitze und markant gestaltete Oberflächen.
EV3 GT und EV4 GT bilden technisch ein Duo. Beide basieren auf einer gemeinsamen Plattform und verfügen über ein Dualmotor-Allradsystem mit einer Gesamtleistung von 215 kW (292 PS). Der Elektromotor an der Vorderachse leistet 145 kW (197 PS), der hintere 70 kW (95 PS). Die Energie liefert eine 81,4-kWh-Batterie. Ergänzt wird der Antrieb durch ein elektronisch geregeltes Fahrwerk (ECS) mit GT-spezifischer Abstimmung, optimierter Kurvenstabilität sowie 20-Zoll-Leichtmetallräder mit performanceorientierten Reifen.
Ein spezieller GT-Fahrmodus soll Leistungsentfaltung, Lenkansprache, Fahrwerkscharakteristik und Fahrzeuganzeigen zu einem Gesamtpaket vernetzen. Zur Steigerung des persönlichen Fahrerlebnis setzen EV3 GT und EV4 GT außerdem serienmäßig auf ein virtuelles Schaftgetriebe (Virtual Gear Shift, VGS), das beim Beschleunigen und Verzögern haptische Rückmeldungen simuliert sowie auf ein künstlich erzeigtes Motorgeräusch, das dynamisch auf Geschwindigkeit und Last reagiert.
Der EV3 GT überträgt das GT-Erlebnis in das Segment der kompakten Crossover. Seine aufrechte Silhouette und das variable Packaging treffen auf eine sportlich abgestimmte Fahrwerkskonfiguration, die Stabilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. GT-spezifische Designelemente schärfen den Auftritt, darunter (Semi-Bucket-) Halbschalensitze mit Anleihen beim EV9 GT, neonfarbene Akzente im Innenraum sowie eine an die Fahrmodi gekoppelte Ambientebeleuchtung.
Der EV4 GT richtet sich hingegen an Fahrerinnen und Fahrer, die dynamisches Fahren klassischen SUV-Konzepten vorziehen. Als Hatchback und Fastback-Ausführung nutzt er das gleiche technische Grundkonzept wie der EV3 GT, setzt dieses jedoch in niedrigere, sportlichere Proportionen um. Das Ergebnis ist eine stärker straßenorientierte Interpretation der GT-Philosophie mit höherer Agilität und direkterem Fahrgefühl. Obwohl größer und schwerer erledigt er den Sprint auf 100 Kilometer in 5,6 Sekunden zwei Zehntel schneller als der EV3 GT. Im Innenraum unterstreichen auch hier Halbschalen-Sportsitze, ein GT-spezifisches Dreispeichen-Lenkrad sowie ein eigenständiges Interface-Design den Performance-Anspruch.
Mit dem EV5 GT erweitert Kia seine GT-Familie schließlich auf das C-SUV-Segment. Das Modell kombiniert die von größeren SUVs erwartete Vielseitigkeit mit gesteigerter Leistung und sportlicher Technik. Der Allradantrieb entwickelt hier maximal 225 kW (306 PS). Hinzu kommt eine GT-spezifische Fahrwerkskonfiguration mit elektronisch geregelter Federung und dem so genannten Road-Preview-System, das zum Beispiel Schlaglöcher erkennen kann und für eine entsprechende Dämpfungsanpassung sorgt. Sportliche Reifen, GT-exklusive Exterieurdetails und eine an die Fahrmodi gekoppelte Ambientebeleuchtung im Innenraum runden das Paket ab.
Die Produktion von EV3 GT, EV4 GT und EV5 GT soll im zweiten Quartal 2026 starten. Konkrete Markteinführungstermine will Kia zum Verkaufsstart bekannt geben. (aum)
Veröffentlicht am 09.01.2026
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