2025-08-29 11:21:00 Automobile

Caravan-Salon 2025: Neue Kastenwagen für Camper

Carzoom.de
Fotos: Nissan via Autoren-Union Mobilität

Campingvans bilden den Einstieg in die Welt der Wohnmobile. Marktführer bei den Basisfahrzeugen ist nach wie vor der Fiat Ducato gemeinsam mit seinen technisch identischen Stellantis-Markenbrüdern. Aber auch mit den leichten Nutzfahrzeugen von Ford, VW, Mercedes-Benz und Renault oder Nissan lässt sich reisen. Die Nachfrage in diesem Segment steigt, das Interesse an klassischen teilintegrierte Wohnmobilen nimmt hingegen laut einer Umfrage ab.

Ford stellt an diesem Wochenende auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf (–7.9.) eine weitere Variante des Nugget mit Hochdach vor. Spezialist Westfalia baut ihn mit zwei zusätzlichen Betten im Hochdach zum Schlafplatz für vier Personen aus. Bislang mussten Kunden dafür mit einem weniger gut isolierten Hubdach mit Zeltwänden vorlieb nehmen. Der Preis, den Ford für den Nugget HD aufruft, ist allerdings nichts für Schnäppchenjäger. Rund 82.000 Euro verlangen die Kölner für den 150 PS (110 kW) starken Neuzugang.

Unterdessen steigt auch der Mercedes Sprinter in der Beliebtheit der Kunden. Kaum eine Marke kommt ohne den in Düsseldorf produzierten Transporter aus, der in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Jeder zehnte Sprinter kommt mittlerweile als Reisemobil auf die Straßen. Auch zeichnet er sich durch den hohen Anteil von Allradversionen aus, gut 30 Prozent der besternten Transporter werden mit dem traktionsfördernden Antriebskonzept bestellt. Die jüngste Ausführung kommt aus dem badischen Kehl, dem Stammsitz des Traditionsherstellers Bürstner. Nach einer umfassenden Neustrukturierung des Modellprogramms geht er als Habiton an den Start. Der Clou der Konstruktion ist die verschiebbare Nasszelle, die eine Konfiguration mit zwei längs eingebauten Einzelbetten im Heck möglich macht. Tagsüber wird das Fußende der linken Liegefläche eingeklappt und lässt die Nutzung der vorne eingebauten Halbdinett zu. Nachts werden Tisch samt Bank der Sitzgruppe hoch beziehungsweise nach vorne geklappt, der Waschraum komplett nach vorne geschoben. Das Basismodell des Habiton gibt es bei Bürstner für knapp 73.000 Euro.

Als dritter Spezialist für Basisfahrzeuge zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge eine neue Version des Grand California auf Crafter-Basis als Sondermodell Dune. Der in zwei Längen und mit Heckquerbett oder einzelnen längs eingebauten Einzelbetten hinten bestellbare GC ist mit der alabasterfarbenen Sonderlackierung und mit Oberflächen und Bodenbelag in Bambusoptik zu haben. Zur Ausstattung gehören unter anderem Leichtmetallräder, eine Markise und die von außen nutzbare Küche. 89.000 Euro kostet der Grand California Dune, angesichts der Mehrausstattung bietet das Sondermodell einen Preisvorteil von rund 2700 Euro.

Als vierter maßgeblicher Anbieter von Basisfahrzeugen sichert sich Renault in der Kooperation mit Ahorn Camp einen besonderen Auftritt für den neuen Master. Ahorn Camp bekommt des neuen Transporter zunächst exklusiv und baut ihn zum Campervan (ab 54.400 Euro), aber auch zum Alkovenmobil und Teilintegrierten (ab 64.600 Euro) um. Das neue Design des Master mit seiner markanten Frontpartie harmoniert blendend mit den überarbeiteten Formen und Farbgebungen von Ahorn.

Mit der Exklusivität ist es freilich so eine Sache, nicht weit entfernt vom Ahorn-Stand feiert bei der Marke Eifelland das Master-Schwestermodell unter dem Label des Renault-Kooperationspartner Nissan als Interstar Premiere. (aum)

Veröffentlicht am 29.08.2025

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