2026-06-27 11:01:00 Automobile

Kleinkraftradspaß zum Mountainbiketarif

Carzoom.de
Fotos: Autoren-Union Mobilität

Zero hat sich in diesem Jahr breiter aufgestellt. Der Pionier unter den Anbietern von Elektromotorrädern hat mit dem LS1 seinen ersten Roller präsentiert und speziell für die Leichtkraftradklasse die Enduro XE entwickelt. Mit der ebenfalls eigenständigen XB stößt die Marke nun sogar in die „Moped“-Klasse vor – und auch sie zeigt das besondere Fahrspaßpotenzial von Elektrokleinkrafträdern.

10 PS Spitzen- und 5,7 PS Nennleistung sowie 42 Newtonmeter Drehmoment treffen auf lediglich 63 Kilogramm Fahrzeuggewicht. Bauartbedingt sind zwar nur 45 km/h Höchstgeschwindigkeit erlaubt, aber die stehen deutlich schneller auf der Digitalanzeige als bei einem Verbrennermoped. Wer den Sport-Modus wählt, muss beim Anfahren aufpassen, dass das Vorderrad nicht in die Luft steigt. Und die griffigen Bremsen erlauben in Verbindung mit dem fehlenden ABS erste Driftübungen. Mit 19-Zoll-Bereifung, 83 Zentimetern Sitzhöhe und 27 Zentimetern Bodenfreiheit ist die Zero XB eine geländetaugliche Enduro. Die Federung ist voll und kinderleicht von Hand einstellbar. Tempomat, Rückwärtsgang und doppelter USB-Anschluss sind ebenfalls mit dabei. Die Reichweite liegt bei rund 60 Kilometern, in zweieinhalb Stunden ist die herausnehmbare Batterie wieder von null auf 95 Prozent geladen.

Mit einem Preis von 4600 Euro kann die Zero XB mit so manchem E-MTB mithalten – bei ungleich mehr Fahrspaß. (aum)

Veröffentlicht am 27.06.2026

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