Mal klein, mal groß: Yamaha lässt zwei neue WaveRunner zu Wasser
Yamaha sortiert sein WaveRunner-Programm neu – zumindest emotional. Für 2027 kommt mit dem WaveBlaster ein Modell hinzu, das den Wassersport in seiner vielleicht unmittelbarsten Form präsentiert: ein Fahrer, ein Jet-Ski und möglichst viel Bewegung zwischen Gasgriff, Welle und Kurve. Gleichzeitig rollt mit dem CrossWave ein deutlich größeres Konzept nach Europa. Es soll nicht nur fahren, sondern als vielseitige Plattform für lange Tage auf dem Wasser dienen.
Der neue WaveBlaster versteht sich als puristischer Gegenentwurf zu den großen, komfortorientierten Cruisern. Yamaha beschreibt ihn als leicht, agil und charakterstark. Seine Stärken liegen in einem spielerischen Handling, spontaner Beschleunigung und der Möglichkeit, ihn sowohl sitzend als auch stehend zu fahren.
Yamaha verbindet mit dem WaveBlaster klassische Freestyle-Ideen mit moderner Technik und einem klar fahrerorientierten Ansatz. Für den Vortrieb sorgt der bekannte TR-1-High-Output-Dreizylindermotor mit 1.049 Kubikzentimetern Hubraum. Optisch greift Yamaha auf ein Farbschema aus Mitternachtsblau und Schwarz zurück. Das soll an den Old-School-Charme früherer WaveBlaster-Generationen erinnern, ohne das neue Modell zur bloßen Retro-Kopie zu machen.
Deutlich größer fällt der CrossWave aus. Nach seiner Einführung in den USA kommt das Modell im Modelljahr 2027 erstmals nach Europa. Yamaha positioniert ihn als den bislang größten WaveRunner der Marke – mit Platz für bis zu vier Passagiere und einer Ausstattung, die weit über die klassische Ausfahrt hinausgeht. Ein rundum begehbarer Bug und ein begehbares Deck erleichtern den Zugang und machen den CrossWave vielseitiger. Hinzu kommen 310 Liter Stauraum. Damit richtet sich das Modell an all jene, die nicht nur einige schnelle Runden drehen, sondern einen ganzen Tag auf dem Wasser mit Familie, Freunden, Ausrüstung und Proviant an Bord planen.
Angetrieben wird der CrossWave von einem 1,9-Liter-Hochleistungsmotor. Zur Ausstattung gehören ein 7-Zoll-Touchscreen-Farbdisplay, ein integriertes Yamaha-Music-Audiosystem sowie das T-Track-Zubehörsystem. Letzteres ermöglicht die flexible Nutzung von Zubehör und passt den CrossWave somit individueller an unterschiedliche Freizeitaktivitäten an. Das Konzept ist besonders für Angler interessant. Das großzügige Decklayout und die umfangreichen Ablagemöglichkeiten bieten Platz für Sport- und Freizeitangeln. Damit nähert sich der CrossWave dem Charakter eines kleinen, motorisierten Freizeitboots, bleibt aber grundsätzlich ein WaveRunner-Jetski.
Neben den beiden neuen Modellen WaveBlaster und CrossWave aktualisiert Yamaha auch die Farben der übrigen WaveRunner-Modelle. So kommen JetBlaster PRO und DLX in den Farben Schwarz-Mint bzw. Cyan, der GP SVHO in Schwarz und der SuperJet in Mitternachtsblau. Die neue Farbpalette der FX- und VX-Modelle reicht von Stahlblau und Perlmutt über Weiß und Lagunenblau bis zu „Nachtschatten“ sowie Weiß mit schwarzen Akzenten.
Mit dem WaveBlaster und dem CrossWave erweitert Yamaha das Modellprogramm gezielt an beiden Enden. Hier der kompakte Spaßmacher für Solofahrer, dort der geräumige Allrounder für vier Personen. Genaue Preise, weitere technische Daten und die Verfügbarkeit auf dem deutschen Markt nennt Yamaha hingegen noch nicht. (aum)
Veröffentlicht am 25.08.2026
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