Nächster Halt: Los Angeles
Ein Speer von bis zu 2,70 Metern Länge ist kein gewöhnliches Reisegepäck. Für Julian Weber gehört er zum Beruf. Wenn der Speerwurf-Europameister zum Training fährt, muss deshalb nicht nur der Athlet ins Auto passen, sondern auch sein Sportgerät. Im neuen Citroën Athleten-Team übernimmt diesen Transport ein vollelektrischer C5 Aircross. Ein großes Auto für eine ziemlich spezielle Aufgabe.
Webers Beispiel zeigt, worum es bei der neuen Partnerschaft im Alltag geht: Zwischen Trainingsstätte, Wettkampfort und Zuhause liegen Wege, die sich nicht mit sportlichem Ehrgeiz allein bewältigen lassen. Citroën Deutschland stellt deshalb ausgewählten Mitgliedern von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics Fahrzeuge zur Verfügung. Mit der Übergabe der ersten Autos am Unternehmenssitz in Rüsselsheim ist die Zusammenarbeit offiziell gestartet. Ihr gemeinsamer Horizont: die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Acht Sportler, unterschiedliche Disziplinen
Zum Aufgebot gehören neben Weber die Bob-Olympiasiegerinnen Deborah Levi und Laura Nolte, Para-Speerwerferin Lise Petersen und Schwimm-Paralympicssieger Taliso Engel. Hinzu kommen Surfer Tim Elter, Siebenkämpferin Sophie Weißenberg und Windsurferin Theresa Steinlein. Das Team vereint damit Sportarten, deren Trainingsbedingungen und Transportbedarf kaum unterschiedlicher sein könnten.
Entsprechend gibt es nicht für alle denselben Autoschlüssel. Während Weber elektrisch im SUV unterwegs ist, erhält Petersen einen ë-C3. Der kleine Stromer soll sie zwischen Universität, Praktikum, Physiotherapie und Training begleiten. Gerade diese Kombination macht deutlich, dass die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe nicht losgelöst vom übrigen Leben stattfindet. Ausbildung und Alltag laufen weiter, auch wenn der sportliche Kalender längst den Takt vorgibt.
Der Alltag fährt mit
Levi und Nolte setzen künftig auf den C3 Hybrid. Für Engel ist ein C3 mit Benzinmotor vorgesehen. Am Steuer sitzt seine Freundin, wenn das Paar zwischen den Terminen unterwegs ist. Auch beim Schwimmer müssen Studium und Leistungssport unter einen Hut passen.
Die Autos sind allerdings nur der sichtbare Auftakt einer breiter angelegten Kooperation. Geplant sind gemeinsame Content-Produktionen, Medienformate und Veranstaltungen sowie Einblicke in Training und Wettkampf. Citroën will die Partnerschaft also auch kommunikativ nutzen und die persönlichen Geschichten hinter den sportlichen Leistungen erzählen.
Für das Publikum könnte gerade der Blick abseits von Siegerehrungen interessant werden. Denn zwischen zwei großen Wettkämpfen besteht Spitzensport vor allem aus Wiederholung, Organisation und Beharrlichkeit. Los Angeles ist das Fernziel. Zunächst führt der Weg aber zur nächsten Trainingseinheit. (aum)
Veröffentlicht am 27.10.2026
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