Paris 2026: Mehr SUV wagen
Die Gestalt ist stämmiger geworden, die Form kantiger. Der neu aufgelegte Kompaktwagen Hyundai Bayon zeigt schon während der Premiere auf dem Messestand der Koreaner eine deutlich ausgeprägtere Präsenz als sein vielleicht etwas zu beliebig geratener Vorgänger. Entwicklungsziele waren verbesserte Agilität, und Praktikabilität, der Innenraum bekommt die komplette Riege der aktuellen Fahrerassistenzsysteme und verbesserten Komfort für alle Insassen.
Der Bayon weist auch mit einer größeren Bodenfreiheit auf seine SUV-Anwartschaft hin, „Art of Seel“ nennt Hyundai kantigere Designsprache. Die ausgeformten Kotflügel und eine skulptural gestaltete Motorhaube stehen im Dialog mit der über die gesamte Frontpartie horizontal ausgeprägten Lichtsignatur und einem robust ausgeführten Unterfahrschutz.
Die Seitenansicht prägen die betonten Radhäuser, kontrastreiche Verkleidungen sowie schwarze lackierte A- und D-Säulen. 18-Zoll-Leichtmetallräder und die schwarze Dachreling gehört ebenso zum stilsicheren Auftritt. Gleichzeitig sorgen die kompakten Abmessungen und kurzen Überhänge für die Wendigkeit im Stadtverkehr. Der frontgetriebene Viertürer ist 4,26 Meter lang und 1,81 Meter breit, 1,57 Meter ragt er samt Reling in die Höhe.
Der guten Tradition folgend bietet Hyundai auch für den Bayon jetzt eine sportliche N-Version an, die mit aerodynamischen Anbauteilen, exklusiven 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und hochglänzend schwarzen Verkleidungselementen sportliche Akzente setzt. Ein Heckdiffusor mit integrierten Doppelendrohren unterstreicht den wuchtigen Auftritt. Innen finden sich konturierte N-Line-Sitze mit einer Kombination aus Stoff und Textil-Veloursleder.
Über ein kompatibles Smartphone (oder eine Smartwatch) lässt sich das SUV mit dem digitalen Fahrzeugschlüssel entriegeln und starten, Apple CarPlay und Android Auto stellt derweil die kabellose Verbindung für persönliche Geräte bereit. Je nach Ausstattung wird ein 12,3-Zoll-Infotainmentdisplay mit einem ebenfalls 12,3-Zoll großen digitalen Kombiinstrument in einem geschwungenen Panorama-Layout kombiniert. Wer das Entertainment Package bucht, erhält über das Infotainment-Display direkten Zugriff auf Streaming-Dienste wie YouTube. Kabelloses Laden von Smartphones ist möglich, das Soundsystem von Bose sorgt mit acht Lautsprechern für den passenden Ton.
Die weitere Ausstattungen orientieren sich ebenfalls an höheren Fahrzeugklassen. So sind die Vordersitze optional beheizbar und belüftet, eine Lordosenstütze für den Fahrer sowie die Höhenverstellung beider Vordersitze ermöglichen individuell abgestimmte und komfortable Sitzpositionen. Die Passagiere im Fond sitzen dabei nicht in der zweiten Reihe, der auf 2,6 Meter gewachsene Radstand gewährt mehr Beinfreiheit, außerdem gibt es neigungsverstellbare Rückenlehnen und eine Mittelarmlehne mit integrierten Getränkehaltern für die Passagiere hinten. Je nach Ausstattung sind außerdem beheizbare Rücksitze und separate Luftausströmer erhältlich. Als Kofferraumvolumen gibt Hyundai für die Benziner 440 Liter an.
Der Bayon verfügt künftig über ein umfassendes Sicherheitsystem, das den Fahrer im Stadtverkehr, auf der Autobahn sowie bei Parkmanövern unterstützt. Dazu gehören unter anderem der Autobahnassistent 2.0, eine 360-Grad-Kamera, die Monitoranzeige für die Totwinkelüberwachung, der autonome Notbremsassistent, die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp-Funktion, der Spurfolge-, Totwinkel- und Querverkehrsassistent sowie eine Einparkhilfe mit Notbremsfunktion hinten.
Nach der Einführung soll die Modellpalette um einen neuen Hybridantrieb ergänzt werden. Das System wird einen 1,6-Liter-GDI-Motor mit einer E-Maschine und einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren, die Systemleistung soll bei 138 PS (101 kW) liegen. Bis es soweit ist, stehen zwei Benzinmotoren mit einem Liter Hubraum und 90 oder 115 PS (66 oder 85 kW) zur Wahl. Gebaut wird der Bayon im Hyundai-Werk Izmit in der Türkei. (aum)
Veröffentlicht am 13.10.2026
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