Ratgeber: Jahresvignetten für Alpenländer lohnen nicht mehr
Für Autofahrer, die bis Ende des Jahres regelmäßig in Länder mit Vignettenpflicht reisen möchten, lohnt sich nach Ansicht des größten deutschen Autoclubs jedoch in Kürze der Kauf einer Jahresvignette nicht mehr. Die verschiedenen Kurzzeit-Vignetten in Österreich und Slowenien stellen günstigere Alternativen dar.
So beträgt in der benachbarten Alpenrepublik der Preis für die Pkw-Jahresvignette 92,50 Euro, für zwei Monate 27,80 Euro und das 10-Tages-Pickerl kostet 9,50 Euro. Vielfahrer können ab August die Zeit bis Ende November mit zwei Zwei-Monats-Vignetten überbrücken. Geldersparnis gegenüber der Jahresvignette: 36,90 Euro. Bereits ab 1. Dezember 2021 ist die Jahresvignette 2022 erhältlich und gültig.
Der Kauf einer slowenischen Jahresvignette ist ab dem 1. September nicht mehr zu empfehlen. Die Jahresvignette kostet 110 Euro, eine Monatsvignette 30 Euro. Wer bis November drei Monatsvignetten nutzt spart 20 Euro. Auch in Slowenien gilt die neue Jahresvignette 2022 ab 1. Dezember 2021.
Das österreichische Pickerl gibt es übrigens ganz ohne Kleben und Kratzen auch als digitale Vignette. Unabhängig davon ist auf bestimmten Streckenabschnitten in Österreich zusätzlich eine Streckenmaut zu zahlen. Für die Brenner-, Tauern- und Pyhrn-Autobahn sowie den Arlbergtunnel und Karawankentunnel (Richtung Süden) gibt es im Vorverkauf digitale Mauttickets, mit denen die Kontrollstelle ohne anzuhalten passiert werden kann. An der Pyhrn-Route wurde die Durchfahrt an den Mautstellen in 2021 noch weiter optimiert, um dort jegliche Zeitverzögerung zu vermeiden. (aum)
Veröffentlicht am 28.07.2021
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