Ratgeber: Motorrad fahren im Herbst
Die Sonne steht tiefer, die Temperaturen schwanken mitunter sehr stark, und die Tage werden kürzer. Feuchtes Laub, kühler Asphalt und Verschmutzungen können sich negativ auf den Reifengrip auswirken. Dämmerung und Nebel erschweren mitunter die Sicht und das Gesehenwerden. Und auch bei der Bekleidung ist jetzt wieder etwas mehr Flexibilität gefragt. Morgens frisch, nachmittags angenehm warm und am Abend wieder kühl: Gerade im Herbst bewährt sich das Zwiebelprinzip. Das IfZ empfiehlt herausnehmbares Innenfutter, wärmende Zwischenschichten und Regenkleidung für den Notfall, um sich rasch an wechselnde Bedingungen anpassen zu können. Vor allem Frieren mindert die Konzentration.
Motorradfahrer müssen zudem vermehrt mit unangenehmen Überraschungen auf der Straße rechnen. Nasses Laub, kalte Fahrbahnoberflächen oder Verschmutzungen durch landwirtschaftlichen Verkehr und Wildechsel sowie die früher einsetzende Dämmerungen gehören zu den typischen Begleiterscheinungen der Jahreszeit. Fahrweise und Geschwindigkeit sollten daher den jeweiligen Bedingungen angepasst werden und schaffen die nötigen Reserven, so das IfZ.
Eine tief stehende Sonne kann ebenso herausfordernd sein wie Nebel oder die früher einsetzende Dämmerung. Ein sauberes und kratzerfreies Visier hilft gegen störende Lichtreflexe. Auffällige Bekleidung und Reflexmaterialien erhöhen die Sichtbarkeit und damit die eigene Sicherheit. (aum)
Veröffentlicht am 02.10.2026
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