Renault plant drei Dutzend neue Modelle bis 2030
Von den drei Dutzend Neuheiten sind 22 für Europa vorgesehen, davon 16 als Elektroauto. Die 14 weiteren Modelle sind für die internationalen Märkte vorgesehen. Die Kernmarke soll jährlich über zwei Millionen Fahrzeuge verkaufen, je zur Hälfte in Europa und außerhalb der EU. Dacia soll die mit dem Bigster begonnene Offensive im C‑Segment fortsetzen, das bis 2030 ein Drittel des Absatzes ausmachen soll. Die Kompetenz bei Allradantrieben und Modellen mit Flüssiggas (LPG) wird ausgebaut. Die Zahl der Elektroangebote soll auf vier steigen. Bei Alpine steht bereits in diesem Jahr die nächste Generation des A110 an, der als reines Elektrofahrzeug kommt. Mit A290 und A390 sollen neue Käufergruppen erschlossen werden.
Verstärkt wird die Renault Group auf 800-Volt-Technik setzen und einen Elektromotor entwickeln, der ohne seltene Erden auskommt. Er soll 202 kW (275 PS) leisten, auf der Autobahn einen Wirkungsgrad von 93 Prozent haben und sowohl in Front‑ als auch Heckantriebsvarianten verfügbar sein.
International setzt der Autokonzern auch in Zukunft auf gezielte Partnerschaften. Neben den Allianzpartner Nissan und Mitsubishi sowie der Volvo Group (Renault Trucks) wird Ford hinzukommen. Die Produktions- und Lieferaktivitäten werden vor allem in Indien ausgebaut, um den wachsenden den lokalen Markt als auch globale Märkte zu bedienen – insbesondere durch die Fertigung eines vollständigen Nissan‑Modellportfolios. In Südkorea und Südamerika wird der Konzern seine Partnerschaft mit Geely weiter stärken. (aum)
Veröffentlicht am 10.03.2026




