Seit 29 Jahren eine feste Größe
Unter der Haube des Forester arbeitet ein Boxermotor, wie er sonst nur noch von Porsche eingesetzt wird. Im konkreten Fall leistet der Zwei-Liter-Vierzylinder als Mildhybrid überschaubare 136 PS (100 kW), die er unaufgeregt auf die vier Räder überträgt. Der Verbrenner ist mit einem 12,3 kW (16,7 PS) starken E-Motor kombiniert, um den Verbrauch des Allradlers zu reduzieren, was allerdings nicht wirklich gelingt. Subaru verspricht 8,1 Liter auf 100 Kilometer (nach WLTP). Das ist im Alltagsgebrauch auch erreichbar, doch bei einer schnelleren Gangart kann der Verbrauch auch zweistellig werden.
Mit einer Beschleunigung von 12,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist der Forester beim Ampelstart nicht der Erste, doch er ist ohnehin eher ein Kandidat für die gemäßigte Art der Fortbewegung. Immerhin erreicht der „Förster“ bei Bedarf maximal 188 km/h. Am angenehmsten ist der Forester allerding bei einer zurückhaltenden Fahrweise.
Die Kraftübertragung übernimmt ein zuverlässig die passende Übersetzung anbietendes CVT-Getriebe, das mit einer deutlich geringeren akustischen Rückmeldung als vergleichbare Getriebe arbeitet. Das Subaru Intelligent Drive System (SI) ermöglicht es, das Ansprechverhalten des Boxers den individuellen Gewohnheiten des Piloten anzupassen. Daneben steht noch die Einstellung Sport bereit, mit der die Beschleunigungswerte dynamischer, aber auch verbrauchsintensiver werden. (aum)
Veröffentlicht am 18.02.2026

