Toyota startet Initiative für inklusive Mobilität
Im Mittelpunkt stehen Mobilitätsbarrieren, die Menschen den Zugang zu Arbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung und gesellschaftlicher Teilhabe erschweren. Dazu zählen beispielsweise Mobilitätsarmut, Einschränkungen bei der Barrierefreiheit, Lücken im Verkehrsangebot und ungleiche Mobilitätschancen. Mögliche Lösungsansätze reichen vom öffentlichen Verkehr über aktive und geteilte Mobilität bis hin zu integrierten Mobilitätsangeboten. Auch Maßnahmen zur Verhaltensänderung, zum Mobilitätsmanagement, zur Verbesserung der Sicherheit oder zur Nutzung des öffentlichen Raums können Teil der Projekte sein. Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure sollen in die Entwicklung und Umsetzung einbezogen werden.
Die ausgewählten „Champion Cities“ erhalten finanzielle Unterstützung, um konkrete Mobilitätsprojekte anzugehen und langfristig zu einem inklusiveren Verkehrssystem beizutragen. Die lokalen Maßnahmen werden über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren umgesetzt. Ihre Ergebnisse werden anhand vereinbarter Kriterien wie Zugänglichkeit, Bezahlbarkeit, Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit und sozialer Inklusion bewertet. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Challenge sollen zudem in praxisorientierte Leitlinien, den Kompetenzaufbau und politische Handlungsempfehlungen einfließen. So sollen erfolgreiche Ansätze auch für andere Städte nutzbar und auf unterschiedliche lokale Gegebenheiten übertragbar werden.
Der offene Aufruf zur Teilnahme an der „Inclusive Mobility Cities Challenge“ richtet sich an Polis-Mitgliedsstädte und -regionen sowie an Städte, die bereits mit der Toyota Mobility Foundation zusammenarbeiten. Angesprochen sind urbane Räume mit 100.000 bis einer Million Einwohnern. Auch Deutschland ist im europäischen Polis-Netzwerk vertreten. Zu den deutschen Mitgliedern zählen Hamburg, Berlin, Dresden, Nordrhein-Westfalen, Frankfurt-Rhein-Main, Heidelberg, die Region Karlsruhe, Heilbronn, Stuttgart und Baden-Württemberg. (aum)
Veröffentlicht am 04.11.2026

