US-Zölle bremsen Ducati
Insbesondere die in den Vereinigten Staaten – Ducatis wichtigstem Markt – erhobenen Zölle sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen, vor allem beim US-Dollar und beim Yen, haben das Ergebnis negativ beeinflusst. Hinzu kam die regulatorische Umstellung auf die Abgasnorm Euro 5+, die die Verfügbarkeit einiger Schlüsselmodelle – Monster, Hypermotard und Desert X – vorübergehend einschränkte. Diese kehrten Anfang dieses Jahres mit dem neuen V2-Motor in die Modellpalette zurück.
Die Auswirkungen der globalen Rahmenbedingungen habe Ducati jedoch besser überstanden als andere Hersteller, betonte CEO Claudio Domenicali. Der Motorradmarkt erlebe zudem derzeit eine Phase der Normalisierung nach dem Hoch in den Jahren nach der Pandemie. Die Umsatzrendite von 5,6 Prozent garantiere dem Unternehmen Stabilität. (aum)
Veröffentlicht am 19.03.2026
Motorrad Zweirad & MehrspurUnternehmenDucatiGeschäftsjahr 2025

