Volkswagen macht den ID 3 zum Neo
Im Innenraum spendierten die Wolfsburger Kreativen um den Chefdesigner der Marke und des Konzerns Andreas Mindt ein vollkommen neu konzipiertes Cockpit mit aufgewerteten Materialien, die aus den höheren Klassen des Konzerns übernommen wurden. Beim Ur-ID-3 war die nicht unbedingt überzeugende Kunststofflandschaft stets ein Kritikpunkt. Damit ist nun Schluss. Im ID 3 Neo gibt es auch neue Bedienelementen, zu denen auch Tasten und Regler für die meist genutzten Einstellungen gehören. Auch hier hat VW auf Kritik reagiert. Das Lenkrad wurde ebenfalls grundlegend überarbeitet und besitzt nun einen oben und unten abgeflachten Kranz mit deutlich gegliederten Tastenfeldern.
Das neue, von Volkswagen „Innovision“ getaufte Infotainmentsystem teilt sich in einen 10,25 Zoll (26,0 cm) großen Bildschirm und einen 12,9 Zoll (32,8 cm) messenden zentralen Monitor auf. Volkswagen verspricht eine leichte und intuitive Bedienung. Auch bei den anderen Modellen der ID-Familie ist nun Innovision an Bord, über das sich auch verschiedene Services freischalten lassen.
Der Antrieb des kompakten Modells wurde neu entwickelt und besitzt nun ein erhöhtes Drehmoment und gegenüber den bisher eingesetzten Motoren einen geringeren Verbrauch. Zum Verkaufsstart kommt der ID 3 in den Ausstattungsversionen Trend, Life und Style zu den Kunden.
Zur Wahl stehen drei Leistungsstufen: Die Basis-Variante wird von einem 125 kW (170 PS) starken Motor angetrieben, der von einem 50 kWh starken Akku mit Energie versorgt wird. Die Variante mit dem 140 kW (190 PS) nutzt einen 58 kWh starken Energiespeicher, und das 170 kW (231 PS) starke Topmodell wird mit einem 79 kWh leistenden Akku geliefert, der eine Reichweite von bis zu 630 Kilometern (nach WLTP) ermöglichen soll. Die beiden kleineren Akkus können mit maximal 105 kW geladen werden, und bei der Version mit 79 kWh ist eine Ladeleistung von bis zu 183 kW möglich. Die Verbrauchswerte, verspricht Volkswagen, sollen zwischen 13,9 und 15,7 kWh auf 100 Kilometer liegen.
Der ID 3 kommt mit einem vollständigen Assistenzangebot auf den Markt. Zu den neuen Fahrhilfen gehört der weiterentwickelte Connected Travel Assist mit optionaler Ampelerkennung. Wie bei einem Smartphone können Apps direkt im Auto geladen werden. Die Ausstattung lässt sich durch zahlreiche Optionen erweitern. Dazu gehören ein Augmented-Reality-Head-up-Display sowie ein großes Panoramadach, ein Audiosystem von Harman Kardon und Vordersitze mit Massage- und Memoryfunktion. (aum)
Veröffentlicht am 15.04.2026






















