Wer sowohl Auto als auch Fahrrad fährt, der ist im Vorteil
Während Befragte, die nie Fahrrad fahren, durchschnittlich 10,68 Sekunden brauchten, um den Unterschied zu erkennen, benötigte die Vergleichsgruppe lediglich 9,25 Sekunden, war also anderthalb Sekunden schneller. Auch war die Gruppe der aktiven Fahrradfahrer um drei Prozent besser im korrekten Einschätzen der veränderten Verkehrslage.
Mit der Kampagne „Share the Road“ (die Straße miteinander teilen) soll das Verständnis zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern verbessert werden. Dazu hat Ford auch Virtual-Reality-Brille entwickelt, mit der der Betrachter zwischen den Perspektiven von Fahrrad- und Autofahrer wechseln kann, um so mehr Verständnis für den jeweils anderen Verkehrsteilnehmer zu erzeugen. Dieses Modul ist Bestandteil des kostenlosen Fahrsicherheitstrainings „Vorfahrt für Deine Zukunft“, das Ford speziell jungen Autofahrern anbietet.
Ein weiteres Beispiel der Kampagne ist der Hinweis auf den so genannten „Holländischen Griff“. Dabei öffnet der Fahrer die Autotür mit der rechten Hand (bzw. in Großbritannien mit der linken Hand), so dass der Oberkörper sich automatisch weiter nach hinten dreht und sich nähernde Radfahrer oder Fußgänger besser und schneller erkannt werden. Thematisiert wird darüber hinaus das Überholen von Radfahrern. Zwar sind die gesetzlichen Anforderungen in Europa diesbezüglich unterschiedlich; es wird Autofahrern jedoch empfohlen, beim Passieren von Radfahrern generell einen Mindestabstand von bis zu 1,50 Metern einzuhalten. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 25.03.2019
