Winter bedeutet erhöhte Unfall- und Pannengefahr
Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke) und ausreichender Profiltiefe von mindestens vier Millimetern – auch wenn der Gesetzgeber nur mindestens 1,6 Millimeter verlangt – sind für die Fahrt jetzt dringend geboten. . Das Mindestprofil lässt sich leicht mit einer Zwei-Euro-Münze prüfen: Verschwindet der äußere, silberne Rand in den Hauptrillen, hat der Reifen noch ausreichend Profil.
Der AvD rät zudem zu einem kurzen Fahrzeugcheck vor der Abfahrt. Sind die Scheiben und Spiegel frei, funktionieren Licht und Scheibenwischer einwandfrei?Auf glatten Straßen hilft eine defensive, umsichtige Fahrweise mit gedrosselter Geschwindigkeit, großzügig eingehaltenen Abständen sowie vorausschauendem Lenken und Bremsen. Zu bedenken ist, dass bei Nässe und Frost der Bremsweg um ein Vielfaches länger sein kann.
Kommt es dennoch zu einer Panne, so ist zunächst der Warnblinker einzuschalten. Sofern möglich, sollte das Fahrzeug auf einen Parkplatz oder den Standstreifen gesteuert werden. Alle Insassen steigen am besten über die fahrbahnabgewandte Seite aus, tragen eine Warnweste und bringen sich auf der Autobahn hinter der Leitplanke in Sicherheit.
Das Warndreieck ist entgegen der Fahrtrichtung und in bestimmtem Abstand zum liegen gebliebenen Auto aufzustellen. Innerorts sollte die Entfernung mindestens 50 Meter, auf der Autobahn mindestens 150 Meter betragen. Anschließend kann der Pannendienst gerufen werden. (aum)
Veröffentlicht am 07.12.2025
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