ZF setzt weiter auf eigene E-Motoren und Inverter
Neben wirtschaftlichen und finanziellen Kriterien flossen auch strategische Aspekte wie technologische Souveränität, Know-how-Sicherung, Lieferkettenstabilität sowie geopolitische Risiken in die Bewertung ein. Trotz bereits erzielter Fortschritte bei den Sparmaßnahmen besteht weiterhin eine Lücke zu den angestrebten Zielkosten.
„Um vollständig wettbewerbsfähig zu werden, sind zusätzliche strukturelle Maßnahmen notwendig, einschließlich einer Anpassung der Personalkapazitäten. Diese Anpassungen sollen, wo immer möglich, sozialverträglich erfolgen. Ziel bleibt es, Personalüberhänge vorrangig über natürliche Fluktuation, freiwillige Programme, Altersteilzeit, konzerninterne Vermittlungen, Transfergesellschaften sowie das Auslaufen befristeter Beschäftigungen abzubauen“, teilte ZF mit. Betriebsbedingte Kündigungen sollen weiterhin vermieden werden, könnten angesichts des herausfordernden Marktumfelds jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. (aum)
Veröffentlicht am 19.05.2026

