ÖPNV - Aktuelle Meldungen

Das Ende der Fahrrad-Begeisterung?
23.04.2026 - Die Bundesbürger reagieren massiv auf die Zuverlässigkeits-Probleme der Bahn. Inzwischen versucht jeder Dritte (35 Prozent), „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden". Und mehr als jeder Vierte macht „wichtige Termine grundsätzlich nicht mehr mit der Bahn" (26 Prozent) oder plant Bahnfahrten „nur mit deutlich größerem Zeit-Puffer als noch vor etwa zwei Jahren" (28 Prozent). Das ergab die seit 2021 jährlich vorgelegte HUK-Mobilitätsstudie, eine repräsentative Befragung von 4114 Bürgern ab 16 Jahren.
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Fahrgastzahlen im ÖPNV stagnieren
08.04.2026 - Im vergangen Jahr hat sich kaum jemand dazu bewegen lassen, vom Auto auf den Öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Das legen zumindest die heute veröffentlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes nahe. 2025 nutzen etwa gleich viele Menschen den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen wie im Jahr davor.
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ÖPNV-Preise: Monatstickets verlieren gegen Deutschlandticket
17.03.2026 - Die ÖPNV-Nutzerzahlen sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der ADAC hat daher die Tarife für Bus, Bahn und Tram in 25 Großstädten im gesamten Bundesgebiet untersucht, mit teils großen Unterschieden. Dabei zeigt sich, dass insbesondere Monatstickets je nach Nutzung häufig teurer ausfallen können als das Deutschlandticket.
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SUE: Der Blick in die urbane Zukunft
17.02.2026 - Es ist zwar erst Februar, aber man darf schon jetzt festhalten: Das autonom fahrende Concept Car SUE, mit dem ein Konsortium von Partnern unter Führung des bayerischen Entwicklungsdienstleisters UE Studios auftritt, ist eine der wichtigsten Fahrzeugstudien des Jahres. Denn das autonom fahrende Mobil gewährt als moderne ÖPNV-Lösung nicht nur Einblicke in das Design der Zukunft, es adressiert auch viele Themen, mit denen sich Bürger und Politiker aktuell beschäftigen.
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SUE für den ÖPNV
12.02.2026 - Der deutsche Design- und Ingenieurdienstleister UE Studios hat in München den Self-Driving Urban E-Shuttle – kurz SUE – präsentiert. An dem Projekt für den ÖPNV sind unter anderem DB Regio, die TH Ingolstadt und das niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik sowie kommunale Partner beteiligt. Die Alltagserprobung des autonomen People Movers ist auf einer Strecke zwischen Neustadt an der Donau und dem Ortsteil Bad Gögging in Bayern geplant.
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Die meisten Deutschen halten Auto für unersetzlich
29.01.2026 - Das Auto ist für die meisten Menschen in Deutschland unersetzlich, besonders in den Flächenländern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von mobile.de. Demnach fühlen sich 80,7 Prozent der Befragten ohne eigenes Auto eingeschränkt. Ob Wocheneinkauf, Arzttermin oder Arbeitsweg – ohne Pkw wird es nicht nur schnell kompliziert, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch deutlich zeitintensiver. Selbst in Großstädten wie Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) fühlen sich die meisten Menschen ohne Auto eingeschränkt.
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DAT-Report 2026: Mehr Geld für Neuwagen, weniger für Gebrauchte
28.01.2026 - Autofahrer in Deutschland haben 2025 etwa 1000 Euro mehr für einen Neuwagen ausgegeben als noch im Jahr zuvor. Gebrauchtwagen hingegen wurden etwas erschwinglicher. Dies berichtet der Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand (DAT) aus Ostfildern bei Stuttgart im DAT-Report 2026. Für die repräsentative Umfrage wurden von Juli bis Oktober des vergangenen Jahres 2598 private Autokäufer zum Auto-Kauf befragt.
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„Das Auto bleibt weiterhin das wichtigste Verkehrsmittel“
03.12.2025 - Deutschland bewegt sich – aber anders als noch vor ein paar Jahren. Die neue Ausgabe der Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD), im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zum vierten Mal erhoben, zeigt auf 240 Seiten, wie sich Routinen verschieben und neue Verkehrsmuster den Alltag prägen. Mehr als 421.000 Menschen wurden für die größte deutsche Mobilitätsstudie zwischen Mai 2023 und Juni 2024 befragt, in über 1000 Städten und Gemeinden. Ergebnis: Die Republik bleibt ein Autoland, doch sie beginnt zugleich, auf neuen Wegen zu laufen, zu rollen und zu fahren.
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Etwas mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen
22.09.2025 - Im 1. Halbjahr 2025 waren in Deutschland mehr Fahrgäste mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis), stieg das Fahrgastaufkommen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, insgesamt um 1 Prozent und im Fernverkehr um 4 Prozent. So nutzten im 1. Halbjahr 2025 insgesamt 5,7 Milliarden Fahrgäste den ÖPNV. Die Zahl im Nahverkehr mit Eisenbahnen stieg um den gleichen Faktor auf 1,4 Milliarden. Den Nahverkehr mit Bussen nutzten 2,6 Milliarden Fahrgäste, das entspricht einem Zuwachs von 2 Prozent. Das Fahrgastaufkommen in Straßenbahnen stieg nur leicht auf rund 2 Milliarden Fahrgäste.
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Am Auto führt für die große Mehrheit kein Weg vorbei
04.09.2025 - Ob in der Stadt oder auf dem Land: Die individuelle Mobilität mit dem Auto bleibt für die Mehrheit der Menschen in Deutschland unverzichtbar. Drei von vier Bundesbürgern (75 Prozent), in ländlichen Gebieten sind es sogar neun von zehn (91 Prozent), können sich ihren Alltag ohne Pkw nicht vorstellen. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zum Mobiltätsverhalten hervor.
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In Deutschland gibt es immer mehr Autos
21.08.2025 - Die Pkw-Dichte in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen zum Jahresanfang 2025 auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner 590 Personenkraftwagen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 588 Autos, im Jahr 2023 hatte sie 587 betragen. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte stetig angestiegen.
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AvD: Autofahren könnte ab 2027 spürbar teurer werden
17.07.2025 - Autofahren könnte ab 2027 als Folge des EU-Emissionshandels spürbar teurer werden. Darauf hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) hingewiesen. Schon heute zahlen Autofahrer über den nationalen CO₂-Preis einen Aufschlag beim Tanken. Dieser liegt aktuell bei rund 45 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Ab 2027 wird dieses nationale System in das europäische ETS II überführt.
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