2030 - Aktuelle Meldungen

Interview Hildegard Müller: „Wir brauchen ambitioniertere Quoten für e-Fuels“
28.03.2022 - Politik und Autohersteller haben sich in puncto Straßenverkehr auf die Elektromobilität als Lösung für die Klimakrise eingeschworen – zumindest was Europa betrifft. Doch auch zum Ende des Jahrzehnts wird es allein in Deutschland noch um die 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren geben und die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hängt nach noch weit hinter dem Bedarf zurück. Walther Wuttke, Geschäftsführer der Autoren-Union Mobilität, sprach mit VDA-Präsidentin Hildegard Müller über ihre Ansichten und Einschätzung des augenblicklichen Wandels in der Automobilindustrie.
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Honda setzt verstärkt auf die Hybridtechnik
28.03.2022 - Die Ziele sind durchaus ehrgeizig: Bis zum Jahr 2050 plant Honda, bei allen Aktivitäten CO2-neutral zu werden, und außerdem soll es bei Verkehrsunfällen mit Fahrzeugen der Marke keine Todesopfer mehr geben. Bereits im Herbst erreicht die Marke bei seiner Elektro-Offensive ein wichtiges Zwischenziel: Wenn der neue Civic im Herbst mit Hybridantrieb bei den Händlern steht, werden alle Honda-Volumenmodelle elektrifiziert sein.
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Auch Toyota setzt auf eine elektrische Zukunft
27.03.2022 - Vor 25 Jahren war Toyota das erste Unternehmen, das mit dem Prius das erste elektrifizierte Großserienmodell auf den Markt brachte. Der eher unscheinbare Hybrid wurde damals von den Wettbewerbern belächelt, und ein Entwicklungsvorstand eines deutschen Herstellers sprach damals von „der Vergewaltigung der Physik. Man braucht nicht zwei Motoren, um ein Auto anzutreiben“. Nun, die Zeiten haben sich geändert, und inzwischen verzichtet kein Hersteller mehr auf diese Technologie, mit der sich die Umweltbelastungen deutlich verringern lassen. Bei Toyota hat der Hybridanteil in Deutschland 70 Prozent erreicht. Insgesamt 35 Modelle sind mit diesem Antrieb ausgerüstet.
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Die Politik greift bei der Ladeinfrastruktur zu kurz
21.03.2022 - Um das Ziel der Ampelkoalition, bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Pkw auf die Straße in den Verkehr zu bringen, zu erreichen, muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv beschleunigt werden. Wohnnähe spielt dabei eine zentrale Rolle, denn an der Wohnungstür beginnt und endet jeder Weg – ob zur Arbeit, zur Kita oder zum Einkauf. Darauf weist der Verband der Automobilindustrie geimsam mit dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke sowie dem der Elektro- und Digitalindustrie hin.
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Kommentar: Die Mär vom allein seligmachenden E-Auto
20.03.2022 - Sie war für ihre Verhältnisse in den vergangenen Monaten auffällig still, doch jetzt scheint die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unter ihren beiden Bundesgeschäftsführern Jürgen Resch und Sascha Müller-Kraenner aus dem Winterschlaf erwacht zu sein. Ihr jüngstes Feindbild: Der Einsatz von sogenannten Agrarkraftstoffen sowie synthetischen e-Fuels im Straßenverkehr. Die sind nämlich den selbst ernannten Umweltschützern, die den zweitgrößten Posten ihrer 2020 knapp zwölf Millionen Euro Vereins-Einnahmen aus sogenannter „ökologischer Marktüberwachung“ beziehen, wie nach DUH-Sprech Abmahnungen verklausuliert werden, samt und sonders ein Dorn im Auge.
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Ohne strombasierte Kraftstoffe kein Klimaschutz
20.03.2022 - Strombasierte Kraftstoffe sind notwendig, um die ambitionierten Klimaschutzziele im Straßenverkehr und in der Schifffahrt zu erreichen. Im Luftverkehr sind sie sogar alternativlos, vor allem für die Langstrecke, sagt Prof. Manfred Aigner, langjähriger Direktor des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik und Experte auf dem Gebiet der alternativen Kraftstoffe. Wenn der CO2-Ausstoß in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gesenkt und bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden soll, brauche es diese Kraftstoffe zusätzlich zu alternativen Antrieben und allen anderen Verbesserungsmöglichkeiten.
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ZF hält bei den Finanzen den Kurs trotz Gegenwind
18.03.2022 - Der Technologiekonzern ZF hat seine finanziellen Ziele erreicht. Mit 38,3 Mrd. Euro lag der Umsatz 2021 um 17,5 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 32,6 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT betrug 1,9 (2020: 1,0) Mrd. Euro. Zugleich richtete sich das Unternehmen weiter auf die Zukunft der Mobilität in den drei Kernfeldern Elektromobilität, autonomes Fahren und Software-Entwicklung aus. Als Ausblick auf 2022 nannte ZF ein Umsatzvolumen des Konzerns von 40 Mrd. Euro.
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E-Fuels könnten 70 Prozent der russischen Ölimporte ersetzen
17.03.2022 - In der Diskussion um die Sicherheit der Energieversorgung meldet sich jetzt auch die e-Fuel Alliance zur Wort. Wenn in Deutschland rasch mit dem Aufbau einer Industrie für synthetische Kraft- und Brennstoffe begonnen würde, dann stünden nach Einschätzung von Geschäftsführer Ralf Diemer bereits 2025 „erste Mengen zu bezahlbaren Preisen“ zur Verfügung. „Wir sind überzeugt, erneuerbare Kraftstoffe können bis zu 70 Prozent des russischen Rohölimports bis 2030 ersetzen, wenn die Treibhausgasminderungsquote auf 20 Prozent in der Revision der Renewable Energy Directive festgelegt wird“, meint Allianz-Sprecherin Monika Griefahn, Mitbegründerin von Greenpeace und ehemalige Umweltministerin von Niedersachsen. Zusätzlich könnten dadurch rund 60 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.
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Europa braucht 5000 neue Biomethananlagen
10.03.2022 - Die Europäische Kommission will im Rahmen ihres „REPowerEU“-Plans bis 2030 die Produktion von Biomethan auf 35 Milliarden m³ steigern. Dadurch sollen 20 Prozent der Erdgaseinfuhren aus Russland durch eine nachhaltige, billigere und lokal produzierte Alternative ersetzt werden. Die „European Biogas Association“ und die Organisation „Common Futures“, zu denen auch Fahrzeughersteller wie Iveco, Scania und Volvo gehören, hatten im Dezember vergangenen Jahres eine Erklärung veröffentlicht, in der die insgesamt 30 Unternehmen den Ausbau der Biomethan-Produktion auf 350 Terrawattstunden (TWh) gefordert hatten, was in etwa dem Wert von 35 Mrd. m³ entspricht.
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Vorstellung Renault Austral: Der nächste Wellenreiter
08.03.2022 - Renault schwimmt weiter auf seiner selbst verordneten „neuen Welle“, und als jüngster „Wellenreiter“ rollt im Herbst der Austral als Nachfolger des Kadjar auf den Markt. Das kompakte SUV kommt ausschließlich mit elektrifizierten Antrieben, verzichtet auf eine Diesel-Variante und ist so ein Markensprecher nach dem elektrischen Mégane und dem Arkana „die dritte Säule im C-Segment“.
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Der lange Weg zur Freiheitsenergie
08.03.2022 - Große Worte zeitigen oft große Zahlen. In seiner historischen Rede am Sonntag, 27. Februar 2022, vor dem Bundestag spricht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) von 100 Milliarden für die Ausrüstung der Bundeswehr. Die historische Sonntagsrede nutzte Finanzminister Christian Lindner (FDP) für sein großes Wort: „Erneuerbare Energien lösen uns von Abhängigkeiten. Erneuerbare Energien sind deshalb Freiheitsenergien.“ Die große Zahl dazu folgt kaum eine Woche später. Lindner und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) einigen sich auf ein 200-Milliarden-Euro-Paket für Klimawende und größere Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten.
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TÜV Rheinland startet Batteriecheck für gebrauchte E-Mobile
08.03.2022 - Noch sind die Zahlen überschaubar, doch der Markt für gebrauchte Elektromobile wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Im Jahr 2019 wechselten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts 11.000 Elektrofahrzeuge den Besitzer, ein Jahr später waren es bereits 19.000. Angesichts der steigenden Neuzulassungen, wird der Markt für gebrauchte vollelektrische Modelle also deutlich wachsen. Im Jahr 2030, so die Schätzungen des TÜV Rheinland, wird die Zahl der elektrifizierten Automobile rund 6,5 Millionen erreichen, und entsprechend wird auch der Gebrauchtmarkt wachsen. Das Unternehmen reagiert jetzt auf diese Entwicklung und wird einen neuen Service anbieten, um den Zustand der Batterie zu analysieren, damit der Käufer weiß, wieviel der Akku noch leistet.
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