2035 - Aktuelle Meldungen

ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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Uniti: Flexibilisierung allein reicht nicht
09.09.2025 - Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Rahmen der heutigen Eröffnung der IAA in München angekündigt, sich für eine Flexibilisierung der europäischen Regulierung bei Fahrzeugantrieben einzusetzen. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand, reicht das aber nicht aus, um echte Technologieoffenheit zu schaffen. Dafür bedürfe es eines grundlegenden Methodikwechsels bei der CO2-Emissionsbilanzierung in den EU-Flottenverordnungen für Pkw und Lkw, so Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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ZDK: Die BEV-Neuzulassungen täuschen
18.08.2025 - Die Zahl der Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) steigt seit Jahresbeginn, die Stimmung im Kfz-Gewerbe hellt das aber nicht auf. Laut der aktuellen Halbjahresumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewerten Autohäuser und Kfz-Werkstätten ihre Geschäftslage, Umsatzaussichten und die Auftragslage für E-Fahrzeuge mit Zurückhaltung. „Die wachsende Zahl an BEV-Neuzulassungen täuscht über die Realität im Handel hinweg“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Was statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realität häufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und Händler, Flottengeschäften oder taktischen Maßnahmen – nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.“ Die private Pkw-Nachfrage seit in den vergangen zwei Jahren rückläufig gewesen, die gewerblichen Zulassungen stagnierten.
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Vorschau: Kehrtwende, Krisenfall und Klima-Test
13.06.2025 - Von einer Kehrtwende sprachen viele angesichts des Zehn-Punkte-Plans, den der Verband der Automobilindustrie für die Mobilität von morgen vorgestellt hat. Schleppender Ausbau der Ladeinfrastruktur, mangelnde Verbrauchernachfrage nach E-Autos und der Klimaschutz sind nur einige Punkte, die das Papier streift. Dabei rüttelt der VDA mit seiner Forderung nach synthetischen Kraftstoffe und Plug-in-Hybrid-Neufahrzeugen auch nach 2035 am so genannten Verbrennerverbot der EU und lädt Anfang der Woche zum Hintergrundgespräch ein.
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Zehn-Punkte-Plan für eine klimaneutrale Mobilität
06.06.2025 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) legt im Vorfeld der geplanten Fortsetzung des Strategischen Dialogs über die Zukunft der europäischen Automobilindustrie in Brüssel einen Zehn-Punkte-Plan für eine klimaneutrale Mobilität vor. Er soll zum einen die Elektromobilität schneller voranbringen, zum anderen mehr Flexibilität und Technologieoffenheit zur Erreichung der Klimaziele ermöglichen. „Die CO2-Flottenregulierungen sind nicht mit hinreichenden politischen Maßnahmen unterlegt und so nicht zu erfüllen“, macht der Verband deutlich.
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E-Mobilität im Faktencheck: Fortschritt mit Vorbehalten
31.05.2025 - Kaum ein Thema wird so hitzig diskutiert wie die Elektromobilität: Heilsversprechen für den Klimaschutz auf der einen Seite, Zweifel an Umweltnutzen, Rohstoffbedarf und Wirtschaftlichkeit auf der anderen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einer Überblicksstudie, einem sogenannten „Policy Brief“, die zentralen Fakten zur Elektromobilität zusammengetragen. Die Analyse basiert auf eigenen Forschungsarbeiten sowie einer Vielzahl externer Studien und stellt den aktuellen Wissensstand zum Stand Februar 2025 dar. Demnach sind Elektroautos ein zentrales Werkzeug für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, aber keineswegs die Wunderlösung, als die sie oft dargestellt werden.
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US-Senat schafft Verbrennerverbot in Kalifornien ab
25.05.2025 - Im Mutterland von Tesla soll der Verbrennungsmotor nicht mehr verboten werden dürfen. Dafür blockierte der US-Senat Abgasvorschriften des Bundesstaats Kalifornien, die unter anderem ein Ende des Verkaufs neuer Benzinautos im Jahr 2035 vorsehen, meldet „Spiegel online“. Das von Republikanern dominierte Gremium stimmte am Donnerstag mehrheitlich dafür, eine Ausnahmeregelung aufzuheben, die dem Bundesstaat ermöglichte, eigene Regeln nach dem Bundesgesetz für saubere Luft zu erlassen.
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Trendwende in New York
26.04.2025 - Die Wende ist eingeleitet – die Wende hin zum sauberen Verbrennungsmotor. Die Elektro-Revolution ist abgesagt. Vor zwei Jahren berichteten wir aus New York von einem „differenzierten Bild“, im letzten Jahr konstatierten wir: „Der Wind dreht sich.“ Damals saß noch Joe Biden von den Demokraten im Weißen Haus, seine Berater wollten die USA eigentlich zum Elektro-Land transformieren. Doch jetzt regieren die Republikaner. Und das ändert das Klima auch auf der Automesse in New York, die noch bis zum 27.4. geöffnet hat.
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Studie: Deutsche Autofahrer wollen weiterhin Verbrenner fahren
31.03.2025 - Wie eine jährliche Forsa-Befragung im Auftrag der Targobank ergab, stehen Verbrennerfahrzeuge bei deutschen Autofahrern nach wie vor hoch im Kurs. Für gut ein Drittel der Befragten bleiben Benziner die beliebteste Antriebsart. Die Bereitschaft auf einen alternative Antrieb umzusteigen ist dagegen eher mau. Nur für eine Minderheit käme ein reiner Elektroantrieb in Frage, immerhin konnten Hybride, hier besonders der Plug-in-Hybrid, zulegen.
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Die moderne „Ente“ ist vorerst nur eine Idee
15.03.2025 - „Ich glaube, dass wir auch 2030 und darüber hinaus Autos mit Verbrennungsmotor anbieten werden. Wenn der Markt 2035 tatsächlich vollelektrisch wird, werden wir uns adaptieren, aber bis dahin haben wir nicht vor, völlig elektrisch zu werden.“ Das betont Citroën-Markenchef Thierry Koskas in einem Interview mit den Medien der Autoren-Union Mobilität. Es wird zwar in allen Baureihen elektrische Varianten geben, aber die Marke will vor allem „Mobilität erschwinglich machen“. Koskas sieht Citroën dennoch nicht als Low-Cost-Anbieter und deutlich breiter aufgestellt als beispielsweise Dacia.
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Mahle vermisst konkrete Vorschläge
06.03.2025 - Als positives Signal bewertet Automobilzulieferer Mahle die von der EU angekündigte Überprüfung der CO2‑Flottenziele für 2035. Dass die EU-Kommission Technologieoffenheit zum Kernprinzip dieser Überarbeitung erklärt habe, bezeichnete Vorstandsvorsitzender Arnd Franz als „ermutigend“. Der Mahle-Chef vermisst aber „ein klares Bekenntnis zu diesem entscheidenden Punkt“ und konkrete Vorgaben. „Wir brauchen Technologievielfalt, die batterieelektrische wie auch Hybrid-Fahrzeuge mit erneuerbaren Kraftstoffen einschließt, wenn wir CO2‑Emissionen schnell reduzieren und Hunderttausende von Arbeitsplätzen in Europa sichern wollen“, so Franz.
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Von der Leyen will Autoherstellern Luft verschaffen
03.03.2025 - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Autobauern etwas Luft verschaffen. Sie werde sich noch in diesem Monat in Brüssel dafür einsetzen, dass die Strafzahlungen für die Überschreitung der CO2-Flottengrenzwerte zunächst nicht jedes Jahr fällig werden. Die Hersteller sollen drei Jahre Zeit bekommen, die seit Jahresbeginn geltenden strengeren Ziele zu erreichen. Hintergrund ist der hinter den Erwartungen zurückbleibende Absatz von Elektrofahrzeugen.
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