20.11.2019 - Telematiktarife ermöglichen individuellere und damit fairere Kfz-Versicherungen, weil sich damit Versicherungsrisiken besser einschätzen lassen: Wer sicher fährt, spart. Jeder Autofahrer kann somit die Prämie seiner Kfz-Versicherung durch sein persönliches Fahrverhalten beeinflussen – nach dem Prinzip „pay as you drive“. Für besonders besonnenes Fahrverhalten gibt es Beitragsnachlässe. Das sorgt für mehr Versicherungsgerechtigkeit, denn warum sollen vorsichtige Fahrer für die Risiken anderer mit aufkommen? Das machten die Experten beim „Goslar Diskurs“ der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern, dem Goslar Institut, bereits im Januar 2017 deutlich. Sie prognostizierten ferner, dass sich die Telematikangebote angesichts ihrer Gerechtigkeitsvorteile und der größeren Flexibilität bei den Tarifen bei den Verbrauchern durchsetzen werden.
20.11.2019 - Nicht erst seit den hochpreisigen Limousinen der Marke Tesla versucht die deutsche Autoindustrie, das Thema E-Mobilität emotional zu besetzen. Die Ingolstädter Premiummarke Audi hat dabei eine Vorreiterrolle eingenommen - symbolisiert etwa durch Fahrzeugstudien, die schon vor zehn Jahren vorgestellt wurden. Doch vom Konzept zur Serie ist es ein weiter Weg, insbesondere dann, wenn man es sich nicht erlauben kann, im Stil der US-amerikanischen Konkurrenz Technologien im Erprobungsstadium auf Kunden und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer loszulassen. Audi ist diesen Weg mit dem 2018 vorgestellten e-Tron gegangen - und stellt diesem Modell auf der Los Angeles Auto Show (–1.12.2019) jetzt eine sportlichere Karosserievariante zur Seite, die auf die Modellbezeichnung e-Tron Sportback hört.
20.11.2019 - Nach Bentley, Lamborghini, Rolls-Royce und anderen Edelmarken hat nun auch Aston Martin sein SUV. Angetrieben von einer neuen Version des klassischen 4-Liter-Twin-Turbo-V8-Motors aus dem DB11 und Vantage, liefert der DBX 550 PS (405 kW) und 700 Newtonmeter Drehmoment. Damit sprintet das Luxus-Allrad-SUV in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h. Die Kraftübertragung übernehmen ein Neun-Gang-Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler und der Allradantrieb mit aktiven Differenzialen, das ein aktives Zentraldifferenzial und ein elektronisches hinteres Sperrdifferenzial aufweist.
20.11.2019 - Mit dem Kombi Space Vizzion zeigt Volkswagen auf der morgen beginnenden Los Angeles Auto Show (–1.12.2019) die mittlerweile siebte Studie seiner Elektroauto-Familie. Das Fahrzeug mit einer Reichweite von bis zu 590 Kilometern hat einen 279 PS (205 kW) starken Elektromotor an der Hinterachse und einen zusätzlichen E-Antrieb an der Vorderachse mit 102 PS (55 kW). Sie ergänzen sich zu einer Systemleistung von 340 PS (250 kW) und Allradantrieb. Die Batterie hat eine Brutto-Kapazität von 82 kWh und soll an einer 150-kW-Gleichstrom-Ladesäule binnen einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent geladen sein.
19.11.2019 - Die Land-Rover-Experience-Tour 2019 ist am Ziel: Rund 2000 Kilometer legten die sechs Gewinner in den vergangenen beiden Wochen am Steuer des Land Rover Discovery im südlichen Afrika zurück. Zu den Eindrücken gehörte nicht nur die reiche Tier- und Pflanzenwelt des Kavango-Zambezi-Nationalparks, sondern auch nächtelange Fahrten und Reifenwechsel in strömendem Regen bei völliger Dunkelheit. Organisiert worden war die Veranstaltung von Land Rover Experience Deutschland. Die Bewerbungsrunde für die 14. Abenteuerreise startet im Februar (www.landrover-experience.de).
19.11.2019 - Die Wolfsburger Autostadt, Themenwelt und Kommunikationsplattform des Volkswagen-Konzerns, hat das dreimillionste Fahrzeug ausgeliefert. Den Volkswagen T-Cross in Blau Metallic übernahmen Ilona und Olaf Peitz aus Berlin vor Ort. Den Autoschlüssel bekamen sie von Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt, und Holger B. Santel, Leiter für Marketing und Vertrieb Deutschland der Marke Volkswagen, ausgehändigt.
19.11.2019 - Birgit Schulz aus Velbert im Landkreis Mettmann ist von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland zur „Heldin der Straße“ des Monats Oktober ernannt worden. Die 46-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war einer verunfallten Autofahrerin zu Hilfe geeilt, ohne zu ahnen, dass es sich um ihre Nachbarin handelte.
19.11.2019 - Im polnischen Fiat-Chrysler Werk Tichy ist gestern das zwölfmillionste Fahrzeug gebaut worden. Es handelt sich um einen Fiat 500. Wenige Tage zuvor war dort auch der 500 000. Lancia Ypsilon vom Band gerollt. Im vergangenen Jahr wurden in dem Werk insgesamt 259 448 Fahrzeuge der Marken Fiat, Abarth und Lancia produziert. (ampnet/jri)
19.11.2019 - Der Volkswagen-Konzern hat im Oktober weltweit 949 800 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit im Vergleich zum Vorjahresmonat den Absatz um 12,2 Prozent gesteigert. Auf dem größten Einzelmarkt China steigerten die Konzernmarken ihre Auslieferungen trotz eines rückläufigen Gesamtmarkts um 6,6 Prozent und bauten damit ihre Marktposition aus. In Europa (+25,5 Prozent) und Deutschland (+41,5 %) wurden aufgrund des WLTP-bedingt schwächeren Vorjahresmonats erneut deutliche Zuwächse verzeichnet. In Nord- und Südamerika gelang es dem Unternehmen ebenfalls, seinen Marktanteil in rückläufigen Gesamtmärkten auszubauen.
18.11.2019 - Volkswagen, Fussball.de und das Sportmagazin „Kicker“ starten die Aktion „Die Torjägerkanone für alle“. In dieser Saison werden bei den Männern erstmals die besten Torjäger von der 3. bis zur 11. Liga sowie bei den Frauen die treffsichersten Stürmerinnen bis zur 7. Liga offiziell mit der Torjägerkanone prämiert.
18.11.2019 - Alexander Doll (49) wird zum Ende des Jahres die Deutsche Bahn verlassen. Der Vorstand für Finanzen, Güterverkehr und Logistik nannte unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Entwicklung und Führung des Unternehmens als Grund. Der Aufsichtsrat hat das Vertragsverhältnisse heute „im gegenseitigen Einvernehmen“ aufgehoben. Doll war im November 2017 zum Vorstand für Güterverkehr und Logistik der Bahn berufen worden. Zusätzlich wurde ihm im Anfang dieses Jahres das Finanzressort des Konzerns übertragen. (ampnet/jri)
18.11.2019 - Klassische Vans sind hierzulande eine aussterbende Fahrzeuggattung. SUVs und so geannte Großraumlinousinen – oder besser Utilities, wie sie das Kraftfahrt-Bundesamt nennt – laufen ihm immer mehr den Rang ab. So hat Opel aus der Not eine Tugend gemacht und seinen Ableger der PSA-Modelle Peugeot Traveller und Citroen Space Tourer gleich Zafira genannt. Zur Unterscheidung vom deutlich kleineren Vorgänger wurde sicherheitshalber noch der Zusatz „Life“ an die Modellbezeichnung rangehängt. Aber muss es als Van-Ersatz immer die Kleinbus-Variante eines Transporters sein? Eine Alternative könnte ja auch ein Doppelkabiner mit familienfreundlichen fünf Sitzen und einem abgetrennten Laderaum wie bei einer Stufenhecklimousine – nur halt deutlich größer – sein.