29.11.2020 - Die Adventszeit naht und der Heilige Abend wird auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zeit also für ein paar besinnliche Gedanken und vielleicht auch für eine kleine Weihnachtsgeschichte. Es war also einmal vor gar nicht langer Zeit, da sandte die Stadt Frankfurt am Main ihre Büttel mit dem Auftrag aus, einen Weihnachtsbaum zu beschaffen, der den Platz vor dem Rathaus, Römer genannt, in festlichem Glanz erstrahlen lassen sollte. Dieses Treiben hat Tradition und da der Weihnachtsmarkt mit seinen erleuchteten Buden, Glühwein-Duft und frohem Gesang aus Pandemie-Gründen in diesem Jahr ausfällt, sollte es ein besonders stattliches Exemplar von Baum werden. Nun suchten die Boten nicht etwa im benachbarten Taunus oder dem Odenwald, nein, sie reisten bis ins ferne Österreich – wo sie schließlich fündig wurden.
28.11.2020 - Noch ist er hin und wieder zu sehen, doch auch der IFA W 50 verschwindet zunehmend aus dem ostdeutschen Straßenbild. In Zeiten kubischer Fahrerhäuser stach der Fünf-Tonner aus Ludwigsfelde durch seinen minimalen Vorbau aus der Masse hervor. Frank Rönicke hat sich nun auch dieses ehemaligen DDR-Fahrzeugs angenommen und seine Geschichte festgehalten.
27.11.2020 - Hybrid war gestern, jetzt folgt das Elektroauto. Toyotas Nobeltochter Lexus schickt am 11. Januar seinen ersten Vollzeit-Stromer in die deutschen Schauräume. Der UX 300e basiert, wie der Name schon sagt, auf dem kompakten Crossover-SUV der Japaner und wird mit 204 PS/150 kW Leistung zugleich stärkstes Modell der Baureihe – und das teuerste. So teuer, dass Käufer die vollen 9000 Euro Umweltprämie leider nicht abziehen dürfen.
26.11.2020 - Die Automobilindustrie hatte zugesagt, an ihren Werken, sonstigen Liegenschaften und Handelsbetrieben bis Ende 2022 mindestens 15.000 Ladepunkte zu errichten. Dieses Zeil ist nach Angaben des Verbands der Automobilindsutrie (VDA) bereits schon jetzt erreicht, und damit zwei Jahre früher als geplant.
26.11.2020 - Bei Volkswagen kann ab sfort der Arteon als Plug-in-Hybrid bestellt werden. Er kostet 51.064 Euro, als Shooting Brake e-Hybrid ist er knapp 900 Euro teurer. Als Normreichweite werden bis zu 59 Kilometer bzw. bis zu 57 Kilometer angegeben. Bis zu 140 km/h können rein elektrisch errreicht werden. Die Systemleistung liegt bei 218 PS (160 kW), das Systemdrehmoment beträgt 400 Newtonmetern. Damit beschleunigt der Arteon e-Hybrid in 7,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h.
26.11.2020 - Der Kleine kommt als erster ans Kabel. Der ewige Fiat 500 rollt in der nun dritten Modellgeneration ausschließlich elektrisch über die Straßen und wurde für seinen neuen Auftritt von der Kreativabteilung in Turin dezent überarbeitet. Zwar hat der Stadtwagen in allen Bereichen zugelegt und steht nun deutlich selbstbewusster auf seinen neugestalteten 16 -Zollrädern als die Version mit Verbrennungsmotor (die weiter angeboten wird), hat aber seinen Charakter behalten.
25.11.2020 - Crossover- und SUV-Modelle sind derzeit der Deutschen liebste Kinder: Das erfolgreichste Subaru-Modell ist aktuell der XV dicht vor dem Dauerbrenner Forester. Beide haben sich bis Ende Oktober jeweils fast über 1800-mal verkauft. Hinter dem XV steckt im Grunde ein höher gelegter Impreza – und der taucht in der Neuzulassungstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes für die ersten zehn Monate mit gerade einmal 148 Exemplaren auf. Die Kompaktklasse gehört anderen. Neben seinem Exotenstatus kann der Impreza mit weiteren Besonderheiten glänzen: Er hat einen Boxermotor, er hat Allradantrieb, und er hat eine stufenlose Automatik – und seit Sommer auch ein Hybridsystem.
25.11.2020 - Audi stattet den e-Tron 55 ab sofort auf Wunsch mit einem zweiten Onboad-Ladegerät aus, das eine Verdoppelung der Leistung auf bis zu 22 kW an entsprechenden Ladesäulen erlaubt. Mitte nächsten Jahres folgt diese Option auch für den e-Tron 50 und die e-Tron-S-Modelle. Das serienmäßige Mode-3-Kabel, mit dem die Fahrzeuge an öffentlichen Säulen laden können, ist bereits auf 22 kW Ladeleistung umgestellt worden.
24.11.2020 - Audi hat eine Bring-Schuld. Nach den Verwicklungen in der Diesel-Abgasaffäre, die zur Anklage mehrerer ranghoher Manager führten, will die Marke mit den vier Ringen nun die Kundengunst zurückgewinnen. Gelingen soll das mit einer Umweltinitiative in den Werken. Nicht nur die Fahrzeuge sollen mit Hilfe von Elektrifizierung emissionsärmer werden, auch die Produktion soll zunehmend ohne CO2-Ausstoß auskommen. An zwei Standorten ist dies bereits weitgehend gelungen. Die Fahrzeugfertigung in Brüssel ist seit 2018, die im ungarischen Györ bis Ende des Jahres CO2-neutral. Györ ist nach Angaben von Audi das größte Motorenwerk der Welt, jedes Jahr verlassen hier mehr als zwei Millionen Verbrennungsmotoren die Fertigungsbänder.
24.11.2020 - Audi erweitert die TT-Familie im Frühjahr um den TTS Competition Plus mit leistungsgesteigertem Motor. 320 PS (235 kW), 400 Newtonmeter Drehmoment und 4,5 Sekunden für den Standradsprint (4,8 Sekunden beim Roadster) sind die Eckdaten. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Serienmäßig an Bord sind die Sieben-Gang-S-Tronic, Quattro-Allradantrieb und das geregelte Stoßdämpfersystem Magnetic Ride.
22.11.2020 - Kaum zu glauben, aber der Glamourboy der weltweiten Elektroautoszene hat doch tatsächlich mal Tacheles geredet. Kürzlich bekannte Elon Musk, der Chef von Tesla, freimütig, dass es gar nicht lange her ist, dass Tesla beinahe pleite gegangen wäre. Musk hat via Twitter ausgeplaudert, dass es ziemlich knapp war. In dem elektronischen „Gezwitscher“ mit einem Gesprächspartner sprach er davon, dass der Konzern insbesondere wegen des Model 3 zwischenzeitlich „nur einen Monat vor der Pleite stand“.
22.11.2020 - Der Fahrradhersteller Sachsenring Bike Manufaktur ist erneut insolvent. Die Hintergründe sind derzeit nicht bekannt. Medienberichten zufolge soll der Betrieb in Sangershausen aber zunächst weitergehen. Es wird nach einem Investor für das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt gesucht, das aus dem ehemaligen DDR-Fahrradproduzenten Mifa (Mitteldeutsche Fahrradwerke) hervorgegangen ist. In den vergangenen beiden Jahren hatte Sachsenring Bike immer wieder Fremdaufträge, etwa von Kymco, von Sharingdienst Nextbike und vom Schweizer Pedelechersteller My Stromer, gemeldet. Offenbar ist es aber nicht gelungen, auch mit den Eigenmarken wie „Steppenwolf“ oder „Grace“ vom Fahrradbooom in der Corona-Krise zu profitieren.