03.06.2022 - Das Next Mobility Accelerator Consortium aus der Paul Group, dem Unternehmen „MaierKorduletsch“ und der Shell will ein ganzheitliches Konzept für mittelschwere, mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Lkw anbieten. Auf der IAA Transportation 2022 vom 20. bis 25. September in Hannover plant das Konsortium, die Vorstellung seines Projekts in Bayern als skalierbares Modell für Deutschland und Mitteleuropa. Dazu gehören die komplette Infrastruktur für Wasserstoff, von der Herstellung bis zur Produktion der H2-LKW sowie Logistik und Betankung.
03.06.2022 - In Deutschland wurden im Mai 207.200 Pkw neu zugelassen und damit gut zehn Prozent weniger als noch im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Nach den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden somit insgesamt 1,0 Mio. Neufahrzeuge und damit gut neun Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres neu zugelassen. Im Vergleich zum Corona Vorkrisenjahr 2019 wurden im aktuellen Jahresverlauf 33 Prozent weniger Pkw abgesetzt.
01.06.2022 - Fiat will offenbar früher als bislang angekündigt aus dem Verbrennungsmotor aussteigen. Das ließ Fiat-Chef Olivier François jetzt in einem Interview mit der Fachzeitschrift „Auto Motor und Sport“ anklingen. Das Unternehmen hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, dass die Marke in Großbritannien ab dem 1. Juli nur noch Elektro- und Hybridmodelle verkaufen werde. Jetzt deutete der Fiat-Chef an, dass Fiat in ganz Europa Fiat-Modelle nur noch wenige Jahre mit Benzin- oder Dieselmotor verkaufen werde.
01.06.2022 - Irgendwann hat dann wohl doch der Mut gefehlt. Der neue Lexus RX, dessen Vorgänger sich seit 1998 mehr als 3,5 Millionen Mal weltweit verkauft hat, kommt zwar mit drei elektrifizierten Antrieben auf den Markt, eine vollelektrische Version wird aber vermutlich erst mit der nächsten Generation zu den Händlern rollen. Die fünfte Auflage des Premium-SUV kommt gegen Ende des Jahres als Plug-in-Hybrid mit 65 Kilometern Reichweite, als Vollhybrid und als Premiere mit einem Turbo-Hybrid zu den Kunden.
01.06.2022 - Porsche beteiligt sich an einer weiteren Finanzierungsrunde von Rimac. Das Gesamtvolumen liegt bei 500 Millionen Euro, Porsche ist mit einem zweistelligen Millionenbetrag dabei. Mit dem Kapital will der kroatische E-Hypercarhersteller in die Erweiterung der Produktion für die Großserie investieren. Außerdem sollen in diesem Jahr noch rund 700 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Tochtergesellschaft Rimac Technology konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Hochleistungskomponenten für Elektrofahrzeuge wie Batterien und Achsen.
29.05.2022 - „Entenbürzel“, „RS“ oder „2.7er“: Der Porsche 911 Carrera RS 2.7 hat heute viele Beinamen. Seine Bedeutung aber bleibt: Er war vor 50 Jahren der schnellste deutsche Serienwagen und das erste Serienmodell mit Bug- und Heckspoiler. Letzterer gerne als „Entenbürzel“ in die Automobilgeschichte ein und setzte einen Trend – den der Heckspoiler bei Serienfahrzeugen.
29.05.2022 - Lediglich 599 Stück gibt es von dem im November 2021 vorgestellten Ferrari Daytona SP3 mit seinem 840 PS starken V12-Motor. Nun kann der italienische Supersportwagen auch im Maßstab 1:8 aus Lego nachgebaut werden. Das Technic-Set besteht aus 3778 Elementen, und das Modell verfügt über Details wie ein funktionierendes 8-Gang-Getriebe mit Schaltwippe und beweglichen Zylinderkolben. Die beiden Schmetterlingstüren lassen sich öffnen und geben den Blick in das nachgebildete Cockpit frei.
28.05.2022 - Der Ibiza gehört zum Urgestein von Seat. Er teilt seine Technik mit den Konzernbrüdern VW Polo und Skoda Fabia und hat nach vier Jahren Bauzeit jüngst eine Überarbeitung erfahren, die er sich äußerlich nicht anmerken lässt. Die Linienführung ist auch heute noch aktuell und ansehnlich. Auf der Strecke geblieben sind unterdessen der Kombi, der Zweitürer und die Dieselmotorisierung. Dafür erfreut die opulent ausgestattete FR-Version in Verbindung mit dem neuen 1,5-Liter-TSI-Benziner, der stramme 150 PS liefert. 25.525 Euro verlangt der Seat Händler für diese Version, fast 10.000 Euro mehr als für den Einstiegs-Ibiza. Der aber ist eher frugal ausgestattet und verspricht mit einem 80 PS (59 kW) starken Benzinmotor eher nur verhaltenen Fahrspaß.
27.05.2022 - Zum 20-jährigen Bestehen der sportlichen R-Modelle legt Volkswagen beim Editionsmodell Golf R „20 Years“ noch einmal 13 PS drauf. Die 333 PS (245 kW) des nochmals optimierten 2,0-Liter-Vier-Zylinder-Turbomotors liefern beim manuellen Hochschalten in den Fahrstufen S und S+ des DSG bei jeder Betätigung der rechten Schaltwippe ein spürbares Feedback des Getriebes und Antriebsstranges, verspricht VW. Zudem wird beim Start für die Akustik die Drehzahl kurz auf 2500 Umdrehungen in der Minute angehoben. Der 270 km/h schnelle Geburtstags-R kommt serienmäßig mit dem PerformancePaket inklusive Torque Vectoring, den zusätzlichen Fahrprofilen „Special“ und „Drift“ sowie Dachkantenspoiler und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen „Estoril.
27.05.2022 - Er darf sich ein wenig im Licht des GR DKR Hilux T1+ sonnen: Toyota bringt als neues Spitzenmodell seiner Pick-up-Baureihe den Hilux GR Sport, der ab sofort bestellt werden kann. Er kommt im Sommer zu Preisen von 60.035 Euro auf den Markt. Leistungsmäßig bleibt es zwar wie bisher bei 204 PS (150 kW) aus 2,8 Litern Hubraum und 500 Newtonmetern Drehmoment, aber die Vorderradaufhängung wurde mit rot lackierten Dämpfern härter abgestimmt. Dies schlägt sich laut Hersteller in einem deutlich verbesserten Handling, leichterem Ansprechen der Lenkung, besseren Geradeauslauf, weniger Aufbaubewegungen und mehr Gefühl für den Grip der Hinterräder nieder. Das neue Setup erhöht auch den Abrollkomfort und sorgt insgesamt für eine bessere Kontrolle der Fahrzeugbewegungen.
25.05.2022 - Jedes Jahr messen sich über 2500 europäische Toyota-Händler im Wettbewerb um den „Ichiban“-Preis. Zu den 47 Händlern aus ganz Europa, die jetzt ausgezeichnet wurden, zählen auch drei deutsche: das Autohaus Schumacher aus Goch, das Autohaus J. Reith aus Ingolstadt und Auto Saxe aus Leipzig, die damit ihren Vorjahreserfolg wiederholen konnten.
25.05.2022 - Robert Habeck wählte das internationale Forum in Davos, um zu erklären, wie wir die Folgen eines Boykotts russischen Gases abmildern können. Die 2500 Politiker und Manager des Weltwirtschaftsforums waren sicher ein verständigeres Publikum, gewohnt im Umgang mit Zwängen. Vor deutschen Umweltschützern wäre ihm die Botschaft sicher nicht so leicht über die Lippen gekommen. Immerhin sollen die Kohle die Rolle des Russengases bei der Stromerzeugung übernehmen.