23.01.2026 - Mit einem über 500 Quadratmeter großen Stand und einem halben Dutzend Konzeptfahrzeugen von einst präsentiert sich Citroën bei der 50. Auflage der Rétromobile (28.2.-1.2.) in Paris. Der vor zehn Jahren abgespaltene Premiumableger DS Automobiles widmet sich derweil den Limousinen der französischen Staatspräsidenten. Erstmals zeigt sich auch Opel auf der Messe für historische Fahrzeuge, die zusätzlich auch Neuheiten eine Bühne bietet.
23.01.2026 - Der deutsche Pkw-Flottenmarkt blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2025 zurück. Nach Vorliegen der Dezemberzahlen und der vollständigen Jahresbilanz ergibt sich ein differenziertes Bild, wie die aktuellen Auswertungen von Dataforce zeigen. Nach der Analyse des Marktforschungsunternehmen wuchs der Gesamtmarkt dank eines starken zweiten Halbjahres um 1,4 Prozent, während der Flottenkanal um 4,6 Prozent nachgab. Das klingt nach Rückschritt, ist historisch jedoch eher ein Innehalten auf hohem Niveau. Denn nur in drei Jahren zuvor – 2019, 2023 und 2024 – war das Flottenvolumen überhaupt größer.
22.01.2026 - Mazda nimmt in der nächsten Woche am Salon Rétromobile auf dem Pariser Messegelände teil und erinnert dabei an den Sieg der 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1991. Der 787B war nicht nur das erste japanische Auto, das den Langstreckenklassiker gewonnen hat, sondern ist bis heute auch das einzige Siegerfahrzeug, das von einem Kreiskolbenmotor angetrieben wurde. Neben dem 787B sind drei klassische Wankel-Serienfahrzeuge zu sehen. Die Reise durch die Geschichte des Kreiskolbenmotors beginnt auf der Rétromobile (28.1.-1.2.) mit dem Mazda Cosmo Sport 110S von 1967. Als erstes Serienfahrzeug mit Zweischeiben-Kreiskolbenmotor nimmt er einen besonderen Platz in der Historie der Marke ein und begründete eine Linie sportlicher Modelle, die mit dem Mazda RX-7 ab 1979 internationale Bekanntheit erlangte. (aum)
22.01.2026 - Salamitaktik: Neun Tage nach der Modellankündigung liefert Kia nun auch die Preise und den Zeitpunkt der Markteinführung für den K4 Sportswagon nach. Er kann ab sofort bestellt und soll ab Mai verfügbar sein. Und Kia hält gleich eine Überraschung bereit. Der Kombi ist in der Grundversion 100 Euro günstiger als die Limousine, die allerdings nicht in der Basisausstattung Core, sondern erst ab der Linie Vision angeboten wird. Dann beträgt der Aufschlag für den Sportswagon 1900 Euro.
22.01.2026 - Suzuki erstes vollelektrisches Modell einen bekannten Namen, hat als e-Vitara aber mit dem weiterhin erhältlichen kompakten SUV wenig zu tun. Die Designer haben einen komplett neuen Crossover auf die Räder gestellt, der sich deutlich eckiger und kantiger – um nicht zu sagen deutlich moderner – präsentiert. Auch die Außenabmessungen liegen in allen drei Dimension über denen des bekannten Namensgebers. So ist der e-Vitara beispielsweise neun Zentimeter länger.
22.01.2026 - Elektroautos kommen zwar mittlerweile auch auf größere Reichweiten, aber die kalte Jahreszeit bleibt eine Herausforderung. Der ADAC hat sich in einem Test die Batterieleistung von 14 familienfreundlichen Modellen unter Winterbedingungen angeschaut. Im Test meisterten viele von ihnen auch längere Autobahnfahrten bei Kälte, aber die Unterschiede bei Aktionsradius, Verbrauch und Ladegeschwindigkeit waren teils erheblich.
21.01.2026 - So ungewöhnlich wie sein Name ist auch seine Platzierung innerhalb der aktuellen Kia-Modellfamilie. Doch während die Koreaner gerade ein Elektromodell nach dem anderen auf den Markt bringen, vergessen Sie mit dem K4 auch ihre treue Verbrenner-Stammkundschaft nicht. Das sportlich gestylte Schrägheck ist ein würdiger Nachfolger des kompakten Erfolgsmodells Ceed, das ebenso allein durch klassische Verbrenner angetrieben wird. Mit dem mittleren 150-PS-Turbobenziner waren wir auf einer ersten Testrunde durch Barcelona und dessen bergiges Hinterland.
21.01.2026 - Suzuki hat den Address 125 zum neuen Jahr gezielt verbessert. Das Licht ist nun vollständig auf LED umgestellt, das Tankvolumen wächst leicht auf 5,3 Liter und der Tankdeckel wandert von unter der Sitzbank ans Heck, wo er hinter einer Abdeckung wie beim Auto steckt. Die Größe des Staufachs bleibt uneingeschränkt erhalten. Außerdem gibt es künftig ein 4,2-Zoll-LC-Display, ein zweites Staufach hinter der Verkleidung und leichtere Felgen sowie einen USB-A-Anschluss. Das Hinterrad bekommt eine Feststellbremse und die Bedienung des Hauptständers wird einfacher. Der 8,7 PS (6,4 kW) starke Motor und die Federung wurden ebenfalls leicht überarbeitet.
21.01.2026 - Alpine hat im vergangenen Jahr den Absatz um fast das Anderthalbfache gesteigert. Erstmals lieferte die Marke weltweit über 10.000 Fahrzeuge aus. 10.551 Auslieferungen in Europa bedeuten eine Steigerung von 145,1 Prozent. Dazu kommen 419 weitere Einheiten in Japan und weiteren internationalen Märkten. In Deutschland steigen die Neuzulassungen um 133,5 Prozent auf 1046 Autos. Das ist der drittgrößte Markt hinter Frankreich (plus 89,5 Prozent) und Großbritannien (+369,5 %). (aum)
20.01.2026 - Der Fiat 500 Elektro war 2025 in Deutschland der beliebteste rein elektrisch angetriebene Kleinwagen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte in den zurückliegenden zwölf Monaten für den italienischen Stellantis-Stromer insgesamt 10.550 Neuzulassungen, 39 Prozent mehr als im Jahr 2024. Der Marktanteil im Segment betrug 31,3 Prozent und über drei Viertel aller Neuzulassungen wurden von Privatpersonen vorgenommen.
20.01.2026 - 2025 hat die Renault Group weltweit 2.336.807 Fahrzeuge verkauft, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Alle drei Fahrzeugmarken des Konzerns konnten dabei zulegen. Die Marke Renault setzte 1.628.030 Fahrzeuge ab, eine Steigerung von plus 3,2 Prozent im Vergleich zu 2024. Dacia kam auf 697.408 Fahrzeuge (plus 3,1 Prozent), Alpine konnte mit 10.970 Fahrzeugen die Zahlen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln (plus 139,2 Prozent). Der Großteil davon ging dabei mit 8198 verkauften Einheiten auf das Konto des neuen vollelektrischen A290.
20.01.2026 - Die gute Nachricht zuerst: Im zweiten Anlauf hat Dacia die Rallye-Dakar in Saudi-Arabien gewonnen. Und dann gleich die zweite gute Nachricht: Im vergangenen Jahr hat der rumänische Renault-Ableger mit 697.408 Verkäufen insgesamt 3,1 Prozent mehr Fahrzeuge im Vergleich zu 2024 abgesetzt und einen Marktanteil von 4,5 Prozent erreicht. Damit übersprang die Marke die Hürde von zehn Millionen hergestellten Modellen seit dem Produktionsstart im Jahr 2004. Bei den Privatkunden lag der Anteil bei 7,9 Prozent, womit Dacia in diesem Bereich in Europa den zweiten Platz erreichte. 2023 stand die Marke am Jahresende noch auf dem dritten Rang. Wie es nach dem Erfolg bei der Wüstenrallye weitergeht, wollte Dacia-Chef Frank Marotte bei der Vorstellung der Zahlen für das Jahr 2025 allerdings noch nicht erklären. „Wir bewerten den Erfolg und werden uns die nächsten Schritte überlegen.“