05.03.2020 - Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert einen außergewöhnlichen Rekord: Der Transporter – alias Bulli, Kombi, VW-Bus oder Microbus – ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug der Welt. Am 8. März vor 70 Jahren fuhr der erste Transporter als Typ 2 von den Montagebändern des Volkswagen Werks in Wolfsburg. Nach dem Käfer (Typ 1) nahm damit der zweite Weltbestseller unter dem Label VW als Typ 2 Fahrt auf. Bis heute folgten dem ersten Exemplar der Baureihe mehr als 13 Millionen weitere.
05.03.2020 - Fiat vollzieht mit der dritten Generation des 500 einen radikalen Wandel. Der Bestseller ist nur noch als reines Elektroauto zu haben – das erste im Fiat-Chrysler-Konzern. Die Lithiumionen-Batterien haben eine Kapazität von 42 kWh. Damit soll die Reichweite nach WLTP bis zu 320 Kilometer betragen. Der Elektroantrieb hat eine Leistung von 118 PS (87 kW). Damit beschleunigt der Kleinstwagen in 3,1 Sekunden von null auf 50 km/h, Tempo 100 wird nach 9,0 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt.
20.02.2020 - Der Kleinste darf als Erster an den Start: Mit dem Citigo e iV startet Skoda in das Zeitalter der vollelektrischen Mobilität. Wobei das „iV“ in der Interpretation gleich drei Eigenschaften der neuen Mobilität beschreibt. Es steht für „intelligent Vehicle“ ebenso wie für „innovative Vehicle“ oder für „inspirierend“. Auf jeden Fall entspricht der elektrische Antrieb der „Simply-Clever-Philosophie“ der Marke; denn der Cityflitzer zeigt, dass Elektrifizierung ohne Verzicht möglich ist.
12.02.2020 - Der frühere Opel-Designer Erhard Schnell ist vor wenigen Tagen im Alter von 92 Jahren im hessischen Trebur gestorben. Der „Vater des Opel GT“ war der Marke bis zuletzt eng verbunden und auf vielen Veranstaltungen präsent. So feierte der Designer noch 2018 mit Oldtimerfans aus aller Welt am Hockenheimring 50 Jahre Opel GT. Gesprächspartner schätzten seinen feinen Humor, der sich auch in den schelmischen Karikaturen des gebürtigen Frankfurters wiederfand.
30.01.2020 - Mazda ist 100 Jahre alt geworden: Das Unternehmen wurde am 30. Januar 1920 in Hiroshima als Toyo Cork Kogyo Co. Ltd. gegründet. Diese „Manufaktur des Ostens“ – so die wörtliche Übersetzung – konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung hochwertigen Korkersatzes, denn Kork war damals das wichtigste industrielle Dichtmittel und kurz nach dem Ersten Weltkrieg äußerst knapp. Im Jahr 1921 war die Korkversorgung wieder gewährleistet und so ernannte die Toyo Cork Kogyo den innovationsfreudigen Industriellen Jujiro Matsuda zum Präsidenten, der die Produktion umgehend auf modernen Maschinenbau umstellte, vor allem aber 1930 Prototypen eines motorisierten Lastendreirads präsentierte.
21.12.2019 - Im Prozess, der 1986 übernommenen Marke Alfa Romeo neues Leben einzuhauchen, griff Fiat auch unkonventionelle Ideen auf. Vittorio Ghidella, damals Präsident von Fiat, brachte persönlich das Projekt „Experimental Sportscar, 3.0 litre engine" ins Laufen. Als Ziel für den unter dem Kürzel ES30 geführten Entwicklungsauftrag gab Ghidella ein puristisches Coupé vor, mit sportlichen Fahrleistungen und Aufsehen erregendem Design.
02.10.2019 - Seit 1992 kürt die IVOTY Co Ltd. (International Van of the Year), eine Gruppe europäischer Fachjournalisten für leichte Nutzfahrzeuge, alljährlich die besten unter den neuen Kasten-, Pritschen- und Lieferwagen sowie Kleinbussen und Hochdachkombis. Ford war von Anfang an 13-mal in der Spitzengruppe vertreten, landete dabei fünfmal auf Platz drei, dreimal auf Platz zwei und belegte fünfmal das Siegertreppchen. Für 2020 sind die Chancen auf einen Platz ganz oben erneut vielversprechend, denn Ford schickt als erster Automobilhersteller mit dem Transit Custom und dem Tourneo Custom Fahrzeuge in der Ein-Tonnen-Nutzlastklasse als PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) ins Rennen.
22.09.2019 - Kann man die Rolle überschätzen, die Patrick Le Quément für die Welt des Designs besitzt? Nach einem kometenhaften Aufstieg, der bei Simca begann und zu Ford und Volkswagen führte, wurde er 1987 schließlich zum Renault-Designchef ernannt. Natürlich kann niemand die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere besser erzählen als er selbst, und deshalb hat Le Quément „Design between the Lines“ geschrieben – ein 224 Seiten starkes, englischsprachiges Buch mit 50 Essays, akzentuiert durch Beiträge des französischen Intellektuellen Stéphane Geffray und humorvoll illustriert von Gernot Bracht, einem deutschen Designer und Hochschullehrer, der einst für Le Quément arbeitete.
20.09.2019 - Die Importmenge von Rohöl nach Deutschland war im Jahr 2018 niedriger als in allen vorherigen Jahren seit 1992. Sie betrug noch 84,8 Millionen Tonnen. 1992 waren es 97,3 Millionen Tonnen gewesen, im Spitzenjahr dieses Zeitraumes 2005 sogar 114,5 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat Saudi-Arabien als Lieferant von Rohöl nach Deutschland stark an Bedeutung verloren. Die aus Saudi-Arabien importierte Menge an Rohöl lag 2018 bei 1,4 Millionen Tonnen. Das waren 1,7 % der gesamten Rohöl-Einfuhr.
26.08.2019 - 195 klassische Fahrzeuge, rund 580 Kilometer Strecke und drei sonnige Tage im Freistaat Sachsen. Das war die Melange der 17. Auflage der Sachsen Classic. Porsche, Jaguar, Opel, Chevrolet sowie unzählige alte Modelle der Marken VW, Skoda und viele weitere sorgten für viele bewundernde Blicke bei Tausenden von Zuschauern an den Straßen, Alleen und asphaltierten Feldwegen.
09.08.2019 - Mercedes-Benz macht den Pebble Beach Concours d’Elegance (15.–18.8.2019) zu einem Höhepunkt im Jubiläumsjahr „125 Jahre Motorsport“: Erstmals ist der rekonstruierte Mercedes-Benz SSKL Stromlinienrennwagen von 1932 bei der Veranstaltung der automobilen Klassik in Kalifornien am Donnerstag in Fahrt zu erleben. Anschließend wird es in der „Star Lounge“ neben weiteren Sport- und Rennsportwagen der Marke aus verschiedenen Epochen stehen.
27.07.2019 - In diesem Cockpit ist alles doppelt vorhanden. Die Markierungen „Front“ und „Rear“ deuten es bereits an: Der Seat Ibiza Bimotor Group S Prototype aus dem Jahr 1986 besticht durch seine beiden an der Vorder- und Hinterachse eingebauten 1,5-Liter-Porsche-Vier-Zylinder-Motoren. Nacheinander startet Josep Maria Serviá die beiden Aggregate mit einem Tastendruck auf den jeweiligen Startknopf in der Mittelkonsole. Ein brachialer Stereo-Sound bricht los, begeistert die umstehenden Rallye-Enthusiasten und zwingt Fahrer und Co-Pilot für die weitere Kommunikation im Innenraum auf den Bordfunk in ihren Helmen auszuweichen.