29.07.2019 - Modellnamen mit „Strich“ haben in Deutschland einen legendären Ruf. Der „/8“ von Mercedes-Benz beispielsweise gelang wie seinem Nachfolger W 123 das Kunststück, die VW-Massenmobile Käfer und Golf mal von Platz eins der deutschen Zulassungsstatistik zu verdrängen, zumindest temporär. Bei den Motorrädern gebührt die Strich-Ehre den BMW-Modellen R 75/5, R 60/5 und dem abgespeckten Behördenbike R 50/5. Anno 1969, in Zeiten von Mondlandung und „Easy Rider“-Filmpremiere, löste die komplett neu entwickelte Strich-fünf-Baureihe bei BMW die seit 1955 gefertigten, merklich in die Jahre gekommenen Vollschwingen-Modelle ab. Mit der /5 begann der Motorradbau im BMW-Werk Berlin Spandau.
29.07.2019 - Seat hat beim Leon der dritten Generation die Marke von einer Million verkauften Fahrzeugen überschritten. Sein Debüt gab der Kompaktwagen mit seinem komplett überarbeiteten Design im Jahr 2012. Als Topseller des spanischen Herstellers hat er inzwischen den Ibiza überholt, der 30 Jahre lang das beliebteste Seat-Modell war. Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, Spanien und Großbritannien. (ampnet/jri)
29.07.2019 - Aller guten Dinge sind drei, das arg strapazierte Volksprichwort ist bei BMW zumindest in der Statistik von großer Bedeutung. Der 3er ist das meistverkaufte Modell der Münchener. Zwar ist ihm der kleinere 1er dicht auf den Fersen, aber mit dem macht die Marke aufgrund des sensiblen Preissegments deutlich weniger Gewinn. Also wird dem Bestseller in seiner sechsten Generation erhebliche Aufmerksamkeit zuteil, neben der Stufenheck-Limousine steht das Touring genannte Kombimodell im Fokus. Größer, geräumiger und leider auch schwerer steht es vom 28. September an zu Preisen von wenigstens 39 400 Euro bei den Händlern. Bis November ist dann auch das Motorenprogramm komplett, drei Benziner und drei Diesel sind im Angebot.
28.07.2019 - Trotz Klimaschutz-Debatte setzen sich emissionsärmere Pkw auf dem deutschen Neuwagenmarkt nicht ausreichend durch, um die CO2-Emissionen im Automobilbereich zu senken. Der Anteil von Fahrzeugen mit den besten Effizienzklassen sank im vergangenen Jahr sogar um rund fünf Prozent, während die Anzahl der neu zugelassenen Autos mit insgesamt über 3,4 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres blieb. Dies geht aus dem Monitoringbericht der Deutschen Energie-Agentur (Dena) zur Entwicklung des CO2-Ausstoßes bei den Neuzulassung hervor.
28.07.2019 - Die Elektromobilität fährt auf den weltweit bedeutendsten Märkten auf der Erfolgsspur, allerdings „erwarten wir den Durchbruch erst vom kommenden Jahr an“, erklärt Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach. „Es fällt aber auf, dass die Elektromobile bereits heute in der Lage sind, einen rückläufigen Markt anzugreifen, wobei die Dynamik allein von den vollelektrischen Fahrzeugen ausgeht, während die Absatzzahlen bei den Plug-in-Modellen zurückgehen,“ fasst Bratzel die Ergebnisse einer CAM-Studie zusammen.
26.07.2019 - In der Autostadt, der Erlebniswelt von Volkswagen in Wolfsburg, wird derzeit ein besonderer Porsche 911 RSR ausgestellt. Für gewöhnlich ist ein 510 PS starker RSR allein mit seiner Rennstreckenoptik schon ein echter Hingucker. Das nun in der Autostadt gezeigte Exemplar verfügt nicht über derart viele Pferdestärken, besteht dafür aber aus rund 350 000 Lego-Steinen.
26.07.2019 - Porsche ist weiter auf der Überholspur unterwegs: Der Stuttgarter Sportwagenhersteller hat im ersten Halbjahr bei Umsatz, operativem Ergebnis vor Sondereinflüssen, Auslieferungen und Mitarbeiterzahl erneut zugelegt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte um drei Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu; die Umsatzrendite vor Sondereinflüssen betrug 16,5 Prozent. Bei den Auslieferungen lag der Zuwachs bei zwei Prozent auf 133 484 Fahrzeuge. Die Belegschaft wuchs um fünf Prozent auf 33 839 Mitarbeiter.
26.07.2019 - Die Renault-Gruppe hat im ersten Halbjahr einen Umsatz von 28,o5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind 6,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das korrespondiert nahezu mit dem Absatzrückgang um 6,7 Prozent auf 1,94 Millionen Autos, wobei der Weltmarkt mit 7,1 Prozent noch stärker nachgab. Den Nettogewinn von 1,048 Milliarden Euro nach 2,04 Milliarden Euro im Vorjahr belastet vor allem der Gewinneinbruch bei Allianzpartner Nissan. (ampnet/jri)
26.07.2019 - Es ist offenkundig, wen sich Kia zum Vorbild genommen hat: Mit dem Proceed bringen die Koreaner als erster Volumenhersteller einen Shooting Brake nach Muster der A-Klasse von Mercedes-Benz. Man darf die Marke dazu begrüßen und sich wundern, warum bislang sonst noch niemand das Konzept in der Kompaktklasse aufgegriffen hat. Sei es wie es sei, sehen lassen kann sich der Shooting Brake aus Südkorea allemal. Und zu bieten hat er auch eine Menge.
25.07.2019 - Trotz negativer Absatzentwicklung hat der Volkswagen-Konzern im ersten Halbjahr seinen Umsatz gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 4,9 Prozent auf 125,2 Milliarden Euro gesteigert. Dies ist auf Mix- und Preisverbesserungen im Bereich Pkw sowie der guten Geschäftsentwicklung im Bereich Fnanzdienstleistungen und bei der Lkw-Sparte Traton erzielt werden. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 1,9 Prozent auf 10,0 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern stieg um 6,5 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro.
25.07.2019 - Angesichts des politischen Versprechens, die EU bis 2050 als ersten Kontinent beim Kohlendioxid (CO2) neutral wirtschaften zu lassen und die Rede von Ursula von der Leyen nach ihrer Wahl zur Präsidentin der EU-Kommission noch im Ohr, wird klar: Dies sind keine Aktivitäten, um Medien übers Sommerloch zu helfen. Es geht ums Klima – ums meteorologische und um das in unserer Gesellschaft.
24.07.2019 - Daimler hat im zweiten Quartal bei steigendem Umsatz einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro eingefahren. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein Gewinn von 1,8 Milliarden Euro gewesen. Der Konzernabsatz ging in den vergangenen drei Monaten leicht auf 822 000 Pkw und Nutzfahrzeuge (minus ein Prozent) zurück, der Umsatz stieg hingegen um fünf Prozent auf 42,7 Milliarden Euro.