11.10.2019 - Der Countdown läuft. Zum Monatsende will Premier Boris Johnson die Briten aus der Europäischen Staatengemeinschaft (EU) führen. Koste es, was es wolle. Das Damoklesschwert des No-deal-Brexit schwebt über der Wirtschaft in Großbritannien, in Deutschland und in den anderen Staaten der EU. Während sich viele inzwischen lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende wünschen, mahnt die europäische Automobilbranche: „Die Auswirkungen eines No-Deal-Szenario werden gravierend sein.“ Von Kosten in Milliardenhöhe und Arbeitsplatzverlusten ist die Rede.
10.10.2019 - Insgesamt 34 Bewerbungen sind beim Ford Fan-Award 2019 in vier Kategorien eingegangen. Unter die Top 5 geschafft haben es zum Beispiel in der Kategorie Ford Clubs der "First Mustang Club of Germany", die "Ford Freunde Rhein Neckar", der "Ka Owner Germany Club", der "Ford Team Odenwald Verein" sowie die "Pumadrivers". Interessierte können vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober für ihre Favoriten im Internet abstimmen.
10.10.2019 - SUV sind doof – skandieren gerade Jugendliche in ganz Europa auf den Straßen. Weil sie zu groß sind, zu schwer, zu viel CO2 ausstoßen und überhaupt. Der Lexus RX 450h, dessen überarbeitete vierte Generation am 19. Oktober zu Preisen ab 61 350 Euro zum Händler rollt, könnte ihnen dennoch gefallen. Zwar ist er mit 4,89 Meter Länge auch ein großer SUV, doch zumindest das mit dem CO2-Ausstoß hat er im Stadtverkehr dank seines Vollhybrid-Antriebs gut im Griff. Außerdem wird er so selten gekauft, dass er die Öko-Bilanz kaum trüben kann. Das KBA zählte exakt 619 Neuzulassungen – für das gesamte Jahr 2018.
08.10.2019 - In der Einbecker Fahrzeugsammlung PS-Speicher wurde ein neuer Saalbereich der Dauerausstellung eingerichtet. Auf 320 Quadratmetern und anhand von 27 Exponaten werden die „Die 80er Jahre bis zum Mauerfall“ gezeigt. Zu den Ausstellungsstücken gehört beispielsweise ein von Anette Graf-Sturm gestifteter seltener AHS IMP, ein seinerzeit im Autohaus Südhannover in Göttingen gebauter Buggy auf Basis des VW Käfer. Ein weißes VW Golf Cabrio erinnert an die TV-Serie „Schwarzwaldklinik“, und in einem gläsernen Vorbau an der Außenfassade steht das originale Promotionfahrzeug des Kinofilms „Zurück in die Zukunft“, ein DeLorean DMC 12 aus dem Jahr 1981. Eine seltene Van Veen OCR 1000 mit Wankelmotor und zwei der mächtigen Maschinen von Friedel Münch sprechen die Motorradfans an. Natürlich dürfen weder ein Trabant noch eine MZ ETZ 250 fehlen. Als I-Tüpfelchen wird ein Bonanza-Rad präsentiert.
07.10.2019 - Herbsturlauber und Wochenendausflügler sorgen nach Einschätzung des ADAC am kommenden Wochenende (11.–13.10.2019) für reichlich Verkehr auf Deutschlands Straßen. Autofahrer aus 14 Bundesländern sind unterwegs, weil Herbstferien beginnen – wie in Nordrhein-Westfalen und Sachsen –, in die zweite Woche gehen oder enden – wie in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Lediglich in Bayern und Baden-Württemberg ist noch regulär Schule.
06.10.2019 - Nach Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Gefahr von Wildunfällen in den Monaten April und Mai und von Oktober bis Dezember am höchsten. Im Frühjahr sorgen vor allem Wildschweinrotten mit ihren Frischlingen für eine um rund 20 Prozent höhere Unfallgefahr. Zum Jahresende kommt es zu vielen Unfällen mit Hirschen, die in ihrer Brunftzeit sehr aktiv sind.
04.10.2019 - Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs stand der US-amerikanische Flugzeugbauer Beechcraft ebenso wie seine Konkurrenz vor einem Problem. Nachdem die Schlachten in Europa und rund um Japan geschlagen waren, hatte das Unternehmen nicht nur massive Kriegsgewinne eingefahren, sondern auch außergewöhnliche Fortschritte in der Flugzeugtechnik gemacht. Doch jetzt war es mit den lukrativen Verteidigungsaufträgen vorbei. Könnte nicht das neu gewonnene Know-how auch in einem Auto funktionieren? Aus dieser Überlegung entstand ein Prototyp namens Beechcraft Plainsman (Flachländer).
03.10.2019 - Die Auftritte chinesischer Marken auf europäischen Automobilmessen verliefen bisher nach einem festen Drehbuch: Die glänzenden Elektromodelle wurden von Hostessen enthüllt, und danach folgten stets vollmundige Ankündigungen über einen baldigen Importstart zu verführerisch kleinen Preisen. Doch dann hörte man von den ambitionierten Unternehmen nichts mehr. Die Marken verschwanden bald wieder von der Bildfläche, bis der nächste Anbieter auf einer Messe auftrat.
02.10.2019 - Maxi-Cosi bringt im Januar ein Sitzkissen auf den Markt, dass Eltern alarmiert, falls sie das Auto verlassen haben und der Platz noch belegt ist. Das „e-Safety“ genannte Kissen passt in die meisten Sitze des Hersteller und erkennt mit Hilfe von elektronischen Drucksensoren, ob sich ein Kind im Sitz befindet. Eine Smartphone-App schlägt dann Alarm, sobald sich die Eltern mit ihrem Handy mehr als 20 Meter vom Auto entfernen.
30.09.2019 - Herbstreisen sorgen für Staus, das meldet der ADAC. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Thüringen beginnen die Herbstferien. In Hessen und Rheinland-Pfalz gehen sie in die zweite Woche. Außerdem nutzen viele den bundesweiten Feiertag am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) für Ausflüge und Kurzurlaube.
28.09.2019 - Fabian Simmer (37) leitet zum Start einer Elektrooffensive die Produkt- und Eventkommunikation bei Seat. Er wird an den Generaldirektor für Kommunikation und institutionelle Beziehungen, Christian Stein, berichten. Nach dem Studium der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit an der European University of Barcelona startete Fabian Simmer 2008 seine berufliche Laufbahn bei Seat in der Abteilung Vertrieb und Marketing. Zuletzt war er Digital Officer des Unternehmens. (ampnet/deg)
27.09.2019 - Für Werkstatt-Tests im Auftrag von Fahrzeugherstellern oder Autohäusern sucht Dekra Testkunden. Dabei wird bei einer Inspektion mit eingebauten Fehlern die Arbeits- und Servicequalität der Werkstätten getestet. An den Fahrzeugen werden kleine Veränderungen vorgenommen, die von der Werkstatt erkannt und behoben werden sollten. Nach dem Test prüfen die Dekra-Experten das Auto noch einmal und bauen, wenn nötig, die Veränderungen wieder zurück. Für den zeitlichen Aufwand bekommt der Testkunde in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten erstattet.