25.03.2026 - Michael van Zomeren (54) ist neuer Deutschandchef von Yamaha. Er übernimmt die Position des Country Managers übergangsweise parallel zu seiner Position als Director Marketing & Motorsport bei Yamaha Motor Europe (YME). Warum es zu dem überraschenden Wechsel kommt und was aus dem bisherigen Country Manager Marcel Driessen wird, ließ Yamaha auch auf Nachfrage unkommentiert.
25.03.2026 - Die Europäische Union stärkt den Wettbewerb, indem sie einen freieren Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) sowie zu On-Board-Diagnosedaten (OBD) schafft. Die Vorgaben gelten nun antriebsunabhängig und werden auf aktuelle Normen gestützt. Gleichzeitig weitet die EU die Informationspflichten der Hersteller deutlich aus – von Diagnose- und Softwaredaten bis hin zu Kalibrierungsinformationen für moderne Assistenzsysteme sowie spezifischen Anforderungen im Umgang mit Hochvoltbatterien.
25.03.2026 - Der finnische Reifenhersteller Nokian Tyres betreibt im nordfinnischen Ivalo das weltweit größte Entwicklungszentrum für Winterreifen. Vor 40 Jahren begannen dort die Praxistests mit Autoreifen auf Schnee und Eis, denn es herrschen sechs Monate pro Jahr arktische Bedingungen. Das mehr als 700 Hektar große Areal ist auch bekannt als „weiße Hölle“.
25.03.2026 - Die Colemanstraße in Gießen ist benannt nach einer amerikanischen Luftfahrtpionierin. Heute ging es dort wieder um eine Pioniertat: die Inbetriebnahme einer zweiten Zapfsäule mit Super E20 in Deutschland. Das ist ein kleiner Schritt für Gießen, aber ein großer auf dem Weg, die Emissionen des Straßenverkehrs gemeinsam mit der Elektromobilität zu senken. Weil die für die Herstellung des Ethanols im E20 verwendete Biomasse in ihrer Wachstumsphase das CO2 der Atmosphäre entzogen hat, ermöglicht der Alkohol jetzt einen CO2-armen Betrieb von Verbrennern. Der Alkohol ist außerdem unverzichtbare Basis für die alternativen klimaneutraleren Kraftstoffe des Verkehrs der Zukunft – die e-Fuels und Re-Fuels.
25.03.2026 - In einer von SUVs dominierten automobilen Welt haben es die klassischen Modellfamilien schwer, sich zu behaupten. Doch während die eine oder andere Karosserieform auf der roten Liste gelandet ist – man versuche, eine klassische Stufenhecklimousine im aktuellen Angebot der Hersteller zu finden – behaupten sich die Modelle im kompakten C-Segment unverdrossen und stehen für 30 Prozent bei den Zulassungen. Opel ist in dieser Klasse mit dem Astra vertreten, von dem seit 1991 rund 14 Millionen Exemplare auf die Straßen gerollt sind und dessen aktuelle Generation jetzt überarbeitet in den zweiten Lebenszyklus geht.
24.03.2026 - Parallel zur überarbeiteten S-Klasse wurde auch die Mercedes-Maybach-Version neu aufgelegt. Die Stuttgarter sprechen dabei von der umfassendsten Aktualisierung in der Geschichte ihres Spitzenmodells. Und tatsächlich reicht das Facelift von der Software-Architektur bis zu den Zierleisten im Fond. Ab morgen ist die exklusive Luxus-Limousine in ersten europäischen Märkten zu bestellen, weitere Regionen sollen folgen.
24.03.2026 - Zu den ersten milden Tagen gehört für viele Autofahrer ein Frühjahrsputz des Wagens. Nach Monaten mit Nässe, Streusalz und Schmutz ist eine gründliche Reinigung mehr als nur Kosmetik: Sie pflegt nicht nur die Substanz des Autos, sondern erhöht auch die Sicherheit im Straßenverkehr. Klare Scheiben, gut funktionierende Wischer, saubere Leuchten und ein trockener Innenraum wirken sich direkt positiv auf Sicht, Erkennbarkeit und Bedienbarkeit aus, betont die Gesellschaft für Technische Überwachung. Ein sauberes Fahrzeug kann zudem helfen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen – etwa Beschädigungen, Korrosionsstellen oder undichte Bereiche.
23.03.2026 - Der Mercedes-Benz GLC ist seit Jahren das meistverkaufte Modell der Stuttgarter, und jetzt stehen die Freunde des SUV vor einer Wahl. Denn der neue GLC, der in den kommenden Wochen bei den Händlern steht, kommt ausschließlich mit einem elektrischen Antrieb auf den Markt. Für die Freunde des Verbrennungsmotors bleibt die gerade überarbeitete konventionell angetriebene Version allerdings im Programm. Offensichtlich setzen die Verantwortlichen in Stuttgart auf eine neue Strategie. Die Nachfolger der Verbrenner-Modelle kommen als batterieelektrische Modelle auf den Markt, während die Vorgänger noch eine Zeit lang weiter von den Bändern rollen.
23.03.2026 - Volkswagen Nutzfahrzeuge und Enercity starten ein gemeinsames Pilotprojekt für bidirektionales Laden (BiDi). Im Mittelpunkt stehen der VW ID Buzz sowie eine BiDi-fähige Ladeinfrastruktur des Energieversorgers aus Hannover. Ziel des Projekts ist es, die technische Machbarkeit, die wirtschaftlichen Potenziale und den gesellschaftlichen Nutzen von Vehicle-to-Grid (V2G) im realen Betrieb aufzuzeigen und zur Marktreife zu bringen.
21.03.2026 - Mit den Modellnamen hatte Toyota nicht immer ein glückliches Händchen. RAV4, bZ4X oder C-HR klingen eher nach Technikformel oder Behördenformular. Mit dem vollelektrischen Crossover-SUV C-HR+ kommt nun ein neues sperriges Kürzel hinzu. Das „Plus“ soll die Verbindung zum Verbrenner-Hybrid C-HR herstellen – auch wenn er durchaus einen eigenen Namen verdient hätte. Denn das neue Modell ist kein elektrischer Ableger, sondern ein eigenständiges Fahrzeug auf der auf Elektroantrieb ausgelegten e-TNGA-Plattform. Und das merkt man schon auf den ersten Kilometern.
20.03.2026 - Der chinesische Hersteller BYD will hierzulande kräftig zulegen. Zuletzt schwächelte vor allem das Mittelklassemodell Atto 3, ein Familienwagen im kompakten SUV-Look, der sich im Umfeld von Konkurrenzmodellen wie dem VW ID 4, Ford Explorer, Kia EV4 oder dem Skoda Elroq tummelt. Allerdings bot der Atto im Vergleich zu den Wettbewerbern eher unterdurchschnittliche Alltagswerte. Daher wurde er nun rundum aufgewertet. Der Allround-Familienwagen trägt nun den Namenszusatz Evo und bietet ab sofort einen kraftvolleren Antrieb, einen größeren Kofferraum, eine höhere Ladeleistung und mehr Reichweite. (aum)
19.03.2026 - Während batterieelektrische Antriebe bei Pkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, sieht es in anderen Bereichen anders aus. Rund 37 Prozent der Autos, 62 Prozent der Lkw sowie über 80 Prozent von Schiffen und Flugzeugen werden laut EU-Prognose auch 2040 noch auf flüssige Energieträger angewiesen sein.Eine neue Analyse von eFuel Alliance und Porsche Consulting stellt diese Entwicklung sogar noch deutlicher dar. Sie kommt zu dem Schluss: Der Hochlauf der Elektromobilität könnte langsamer verlaufen als geplant. Kurzfristig bremsen knappe Rohstoffe wie Lithium oder Nickel. Langfristig könnte der schleppende Ausbau der Stromnetze zum limitierenden Faktor werden. Die Folge: Der Bedarf an flüssigen Kraftstoffen dürfte höher bleiben als bislang angenommen.