13.05.2020 - In der EU soll der Kraftstoffverbrauch von neuen Pkw und damit auch deren CO2-Ausstoß weiter sinken – und zwar deutlich. Gleiches gilt für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Vorgesehen ist, dass sich die Kohlendioxidemissionen über die gesamte Modellpalette einer Marke ab dem kommenden Jahr bis 2030 im Durchschnitt um 37,5 Prozent verringern sollen. Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine Reduktion um 31 Prozent vorgegeben. Herstellern, die die neuen CO2-Grenzwerte nicht einhalten, drohen empfindliche Strafen. Und viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass es der Branche schwerfallen wird, die von der EU vorgeschriebenen Ziele zu erreichen – zumal ihnen die Corona-Krise einen Strich durch die Planungen machte.
12.05.2020 - Der japanische Automobilkonzern Toyota hat heute die Finanzergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Der japanische Automobilkonzern konnte trotz des Corona-bedingt schwächelnden letzten Quartals den konsolidierten Fahrzeugabsatz mit weltweit knapp 8,96 Millionen Einheiten auf Vorjahresniveau (- 0,2 Prozent) halten. Der Nettogewinn stieg um 10,3 Prozent.
12.05.2020 - Michael Krämer übernimmt die Produktkommunikation bei Hyundai. Damit hat sich die Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit des koreanischen Automobilherstellers in Deutschland neu formiert. Saskia Krüger und Michael Krämer sind Ansprechpartner für die Produktkommunikation und teilen sich die Zuständigkeit nach Modellen auf.
11.05.2020 - Toyota wird im nächsten Jahr sein großes SUV Highlander erstmals auch in Europa anbieten. Das 4,95 Meter lange Modell ist ein Siebensitzer mit zwei Tonnen Anhängelast. Der Highlander ist stets mit Hybrid- und Allradantrieb ausgerüstet. Ein 2,5-Liter-Benzinmotor ist mit jeweils einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse kombiniert. Neben den üblichen Fahrmodi „Eco“, „Normal“ und „Sport“ hat das SUV auch die Einstellung „Trail“. 20-Zoll-Räder sind ebenfalls Standard.
11.05.2020 - Welcher E-Antrieb darf es denn sein? Kia kann auf eine vollständige Palette an elektrifizierten Modellen verweisen. Der koreanische Hersteller gehört zu den wenigen Anbietern, die inzwischen vom Hybrid über Plug-in-Hybrid bis zum vollelektrischen Modell alle Formen der elektrischen Mobilität anbieten kann. Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht, denn aktuell besitzt bereits mehr als jeder achte in Deutschland verkaufte Kia einen elektrifizierten Antrieb.
10.05.2020 - Lorinser Classic hat bereits etliche Puch G aus Schweizer Armeebeständen verkauft. Da einige 230 GE mit Hardtop im Pool waren, kam die Idee auf, auf dieser Basis ein Expeditions-Wohnmobil aufzubauen, das ab sofort für 69.000 Euro zum Verkauf steht. Das Design des Aufbaus geht auf Kartenmaterial des Kartographen Petrus Bertius aus dem 17. Jahrhundert zurück. Das Fahrzeug verfügt über einen 116 PS (85 kW) starken Vier-Zylinder-Benziner mit Vier-Gang-Automatik und Allradantrieb mit einer Hinterachs-Differentialsperre. Zudem wurden dem Ex-Militärgeländewagen eine Spurverbreiterung und LED-Scheinwerfer spendiert.
09.05.2020 - Nachdem die Fahrzeugmuseen unter Corona-Auflagen wieder öffnen, kann auch die Sonderausstellung „Mythos Alfa Romeo“ im Technik-Museum Sinsheim wieder besucht werden. Die rund 40 Exponate umfassende Schau hat dabei drei Neuzugänge bekommen. Mit Alfa Romeo 4C, Giulia Quadrifoglio und Stelvio Quadrifoglio werden drei Rekordfahrzeuge gezeigt, die in ihrer Klasse Rundenbestzeiten auf dem Nürburgring aufgestellt haben.
08.05.2020 - Volkswagen wird in Salzgitter für das Gemeinschaftsunternehmen mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt AB eine Fabrik für die Herstellung von Lithiumionen-Batteriezellen bauen. Die Investitionen dafür werden sich auf rund 450 Millionen Euro belaufen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird die Fabrik anmieten. Die Fertigung von anfänglich 16 Gigawatt Batteriezellen soll dort Anfang 2024 anlaufen. Dr. Stefan Sommer, Volkswagen Konzernvorstand für Komponente und Beschaffung und Mitglied im Aufsichtsrat der Northvolt AB betonte, neben der Absicherung durch externe Lieferanten baue VW konsequent weiter eigene Kapazitäten auf.
07.05.2020 - Die neue A3-Familie kommt im Laufe des Jahres weltweit zu den Kunden. Hierfür müssen 15.000 Verkäufer- und Service-Mitarbeiter sowie rund 20.000 Service-Techniker bei Handelspartnern rund um den Globus vorbereitet und geschult werden. Angesichts der Corona-Krise verzichtet Audi dabei zum ersten Mal komplett auf Präsenz-Trainings und nutzt stattdessen eine Vielzahl digitaler Formate, vom Web-basiertes Training bis zur Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Schulung.
07.05.2020 - Das Gebrauchtwagenportal „carsale24“ sieht sich bereits als Gewinner der Corona-Krise. „Wir haben während des Lockdowns der letzten Wochen einen starken Zulauf von Verkäufern verspürt. Seit Ende der Beschränkungen steigt auch die Händlernachfrage wieder“, freut sich Geschäftsführer Lars Häger, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Analysten sind trotzdem skeptisch, ob der Auto-Onlinehandel durch Corona den viel beschworenen Boom erfährt.
06.05.2020 - Zur 125-jährigen Geschichte von Skoda gehörten immer auch gerade für Osteuropa ungewöhnliche Modelle wie das Projekt 736, ein Buggy auf Basis des Stufenheckmodells 110. Der 736 knüpfte an die Autocross-Rennwagen an, mit denen die Marke Anfang der 1970er-Jahre Erfolge hatte. Der letzte der fünf gebauten Prototypen entstand 1975. Er gilt als Urvater der sogenannten Azubi-Cars, von Auszubildenden gebauten Sondermodellen.
06.05.2020 - Corona-bedingt muss die große Party ausfallen, aber Stolz dürfen die Spanier am 9. Mai trotzdem sein, denn dann wird Seat 70 Jahre alt. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist der Automobilhersteller der größte industrielle Investor des Landes und erwirtschaftet etwa ein Prozent des Bruttoinlandprodukts. Das einstige Sorgenkind im Volkswagen-Konzern hat sich in den vergangenen Jahren zum Musterknaben und zur international erfolgreichen Marke entwickelt. Seit dem ersten Fahrzeugexport nach Kolumbien im Jahr 1965 hat sich Seat zum führenden industriellen Exporteur Spaniens entwickelt. Heute verkauft das Unternehmen 80 Prozent seiner Fahrzeuge in so verschiedene Länder wie Neuseeland, Mexiko oder Französisch-Guayana und zeichnet damit für fast drei Prozent aller Exporte Spaniens verantwortlich.