29.04.2020 - Der Volkswagen Konzern treibt die Integration seiner Fabriken in die „Volkswagen Industrial Cloud“ voran. Wenn in der Endausbaustufe die Daten sämtlicher 124 Werke standardisiert ausgewertet werden können, erwartet der Konzern, dass Kostensenkungen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr aus der „Cloud“ fallen. 2019 bildeten Standorten Chemnitz, Wolfsburg und Polkowice (Polen) der Marke Volkswagen Pkw den Anfang. Jetzt sollen 15 weitere Werke folgen.
29.04.2020 - Überraschung bei Hyundai: Stardesigner Luc Donckerwolke hat den koreanischen Konzern auf eigenen Wunsch verlassen. Dort arbeitet er seit knapp fünf Jahren, zunächst als Chefdesigner bei Hyundai und der Nobelmarke Genesis. Im Oktober 2018 hatte er die Designverantwortung für den Gesamtkonzern von seinem Vorgänger Peter Schreyer übernommen.
29.04.2020 - Seit gestern gilt der neue Bußgeldkatalog. Ausgerechnet zu einer Zeit, in der Millionen Geringverdiener um ihre Jobs fürchten, kommt die Drohung mit einem Verlust des Führerscheins bei vielen Verstößen sicher wie gerufen. Mitten in der Coronakrise wird ein maßloser Katalog ausgerechnet von dem Mann durchgewunken, der kürzlich eine Strafanzeige kassierte, als er – entgegen aller Warnungen des Bundesrechnungshofes – eine halbe Milliarde Steuergelder mit der geplatzten Pkw-Maut in den Sand setzte.
29.04.2020 - Als „erheblich beeinträchtigt“ bezeichnet Frank Witter, Volkswagen Konzernvorstand für Finanzen und IT, die ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. In der Covid-19-Pandemie seien die Auslieferungen an Kunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,0 Prozent auf 2,0 (2,6) Millionen Fahrzeuge zurückgegangen, die Umsatzerlöse sanken um 8,3 Prozent auf 55,1 (60,0) Milliarden Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen fiel deutlich um 81,4 Prozent auf 0,9 (4,8) Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite im ersten Quartal 2020 betrug 1,6 Prozent (6,4 beziehungsweise 8,1 vor Sondereinflüssen). Witter sieht den Konzern „weiterhin robust aufgestellt“.
29.04.2020 - Kia hat zum Modelljahr 2021 beim e-Soul nachgebessert. So ist die stärkere Version mit 204-kW-Motor (150 kW) und 452 Kilometern Norm-Reichweite jetzt serienmäßig für 100 Kilogramm Stützlast ausgelegt und kann daher mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet werden, die zum Beispiel den Fahrradtransport erleichtert. Neu ist außerdem ein optionaler Drei-Phasen-On-Board-Charger, mit dem dreiphasiger Wechselstrom genutzt und eine höhere Ladeleistung erzielt werden kann (10,5 kW). Hinzu kommt eine höhere Qualitätsanmutung bei Interieur-Details und ein auffälligerer „e-Soul“-Schriftzug an der C-Säule. Bestellt werden kann der neue Modelljahrgang ab sofort.
28.04.2020 - „Beide Hände ans Lenkrad!“, „Fuß von der Kupplung!“ „Nicht ins Lenkrad greifen!“ – Wer erinnert sich nicht an die Ermahnungen des Fahrlehrers. Doch so oft man sie gehört, inzwischen sind sie erfolgreich verdrängt. Über die Jahre schleichen sich immer wieder kleine und große Fehler beim Autofahren ein. Im harmlosesten Fall kosten sie Geld, im schlimmsten gefährden sie die Sicherheit, die eigene und die der anderen. Wir zeigen die häufigsten Fehler beim Autofahren, welche Folgen sie haben und wie sie vermieden werden können.
28.04.2020 - Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer in den großen Staaten des EU-Marktes und in Großbritannien führen pro Jahr 440,4 Milliarden Euro als Steuern an die Staaten ab. Das ist mehr als das Zweieinhalbfache des kompletten Budgets der Europäischen Union. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) jetzt in der Ausgabe 2020 seines „Tax Guide“. Eric-Mark Huitema, der Acea-Generaldirektor, nutzte die Präsentation der Zahlen, um auf die Bedeutung eines erfolgreichen Wiederanlaufs der Automobilindustrie für die Staatshaushalte hinzuweisen.
28.04.2020 - Weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft ging es in dem Gespräch, dass unser Autor mit dem Nestor der Motorentechnik Professor Friedrich Indra führte. Zur Gegenwart bezieht er klare Positionen wie diese zur aktuellen Lage der Automobilindustrie: Während die Neuanschaffungen ausfallen, wollten die Behörden von den Autobauern auch noch Milliarden an Strafzahlungen haben. So gehe diese Industrie kaputt, sagt Indra Voraus. Diese Strafzahlungen müssten verschoben werden. Die Politik habe ihren Selbstbetrug mittlerweile erkannt, meint der Motormann. Jetzt suche sie nach gesichtswahrenden Auswegen.
27.04.2020 - Der neue Opel Vivaro-e ist der erste rein batterieelektrische Transporter der Rüsselsheimer. Das leichte Nutzfahrzeug passt in die Zeit, in der immer mehr Kommunen die Auslieferung von Waren auf der so genannten „letzten Meile“ emissionsfrei wünschen. Der Stromer ermöglicht den uneingeschränkten Einsatz in Handel und Handwerk aber auch weit über die „letzte Meile“ hinaus. Er wird ab Sommer bestellbar sein und im Laufe des Jahres zu den ersten Kunden kommen.
27.04.2020 - Mit „Porsche 4Kids“ will der Stuttgarter Sportwagenhersteller Familien ein wenig Abwechslung in Zeiten der Corona-Pause bieten. Auf der Internetseite www.porsche4kids.com warten Spiele und Aktivitäten auf Kinder, die weder in den Kindergarten noch in die Schule können. Dort finden Mädchen und Jungen beispielsweise Ausmalbilder, Bastelanleitungen, Buchstabensalate, Memory, Puzzlespiele und Suchbilder. Beim Spielen, Entdecken und Mitmachen helfen die Maskottchen Tom Targa und Tina Turbo, je nach Bedarf auf Deutsch oder Englisch. „Wir wollen Kindern den Zugang zur Mobilität von heute und morgen und zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Nachhaltigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr ermöglichen. Die Kleinen möchten wir zum Erkunden, Entdecken, Lachen und Spaß haben motivieren“, sagt Oliver Eidam, Leiter Markenpartnerschaften und Sponsoring.
27.04.2020 - Es könnte so einfach sein: Das E-Mobil an der Ladestation parken, Stecker rein, Geldkarte in den Schlitz und auf den Strom warten. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Deutschland ist, wenn es um die Ladeinfrastruktur und die Preistransparenz geht, in viele Regionen aufgeteilt, in denen die verschiedenen Versorger herrschen, die ihre eigenen Geschäftsbedingungen verteidigen. Dabei erfährt der Kunde längst nicht immer, wieviel Energie er tatsächlich bekommen hat.
27.04.2020 - Die Bilanz der Autohändler jedenfalls fällt nach den ersten sechs Tagen geöffneter Showräume ernüchternd aus. Zwar hatte niemand damit gerechnet, dass die Kunden nach der staatlich verordneten Schließung des stationären Handels vor den Betrieben Schlange stehen würden. Dass das Interesse an neuen Autos aber so gering zu sein scheint, hat viele Händler doch überrascht und neue Sorgen geschürt. Der Ruf nach finanzieller Förderung durch die öffentliche Hand wird lauter – nicht nur beim Handel, sondern auch bei Herstellern und Zulieferern.