16.03.2024 - Knaus Tabbert gehört neben Hobby und Hymer zu den großen drei deutschen Konzernen der Caravaning-Branche. Geschickte Fusionen, etwa die Übernahme der Marke Tabbert 1997, haben dem Unternehmen nicht nur erhebliches Wachstum beschert, sondern auch die Namensrechte von Traditionsherstellern gesichert. Nicht auszuschließen, dass eine bereits angekündigte neue Marke unter dem Konzerndach auf den Namen Eifelland oder Wilk getauft wird. Wolfgang Speck, CEO und CFO der Knaus Tabbert AG, zeigt sich im Gespräch mit dem Auto-Medienportal äußerst optimistisch für die Zukunft. Mit mehr als 1,4 Milliarden Euro Umsatz habe man 2023 erneut ein sensationelles Rekordjahr geschafft, die Steigerung zum erfolgreichen Vorjahr liege bei über 37 Prozent.
15.03.2024 - Osterferien sind für viele Familien die erste Gelegenheit im Jahr in den Urlaub zu fahren. Der Automobilclub von Deutschland rechnet daher in den nächsten Wochen mit stark zunehmenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Speziell die beiden Wochenenden vor und nach Ostern sind regelmäßig die verkehrsreichsten im gesamten Kalenderjahr und damit auch die staureichsten. Dann wird es auf den Strecken in die Urlaubsregionen an den Küsten, nach Benelux und vor allem in den Süden voll. Und weil aktuell sowohl Bahn- wie auch Flugverkehr immer wieder kurzfristig von Streiks lahmgelegt werden, rechnet der AvD damit, dass ein noch mehr Autos unterwegs sein werden als in den Vorjahren.
15.03.2024 - Die Diskussion um kostengünstigere Elektroautos von Volumenherstellern reißt nicht ab: Skoda hat heute auf seiner Bilanzpressekonferenz die 4,10 Meter lange Studie Epiq präsentiert, die im nächsten Jahr in ein Serienmodell für rund 25.000 Euro münden soll. Der neue Skoda im modischen SUV-Look soll über 400 Kilometer Reichweite sowie bis zu 490 Liter Kofferraumvolumen bieten. Die Bedienelemente im Cockpit sind auf ein Minimum reduziert, es soll aber weiterhin physische Knöpfe und haptische Drehregler geben. Erhöht wird die Verwendung nachhaltiger Materialien im Innenraum. Der Skoda Epiq soll auch für bidirektionales Laden ausgelegt sein. Noch in diesem Jahr wird der kompakte vollelektrische Elroq erscheinen.
15.03.2024 - Mercedes-Benz hat mit dem Vision EQXX eine dritte Langstreckenfahrt unternommen. Eine Batterieladung reichte dabei auf der arabischen Halbinsel für über 1000 Kilometer. Die stromlinienförmige Studie mit ihrem cW-Wert von 0,17 kam auf einen Durchschnittsverbrauch von lediglich 7,4 kWh, was 0,9 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer entspricht. Dabei kam der 180 kW (245 PS) starke Technologieträger auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 79,4 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die Fahrt von Riad nach Dubai führte sowohl durch verkehrsreiche Städte als auch durch die offene Wüste. Am Ende hatte die Batterie noch Strom für über 300 weitere Kilometer.
14.03.2024 - Die BMW Group hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um neun Prozent auf 155,5 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Finanzergebnis legte um rund ein Drittel auf 18,5 Milliarden Euro zu, der Nettogewinn fiel mit knapp 12,2 Milliarden Euro aber nicht so hoch aus wie der Rekordüberschuss 2022, der unter dem Einfluss der Mehrheitsübernahme beim Joint Venture mit Brilliance stand. Der Autoabsatz des Konzerns stieg 2023 um 6,4 Prozent auf den Rekordwert von 2.544.183 Fahrzeugen, wobei vor allem BMW zulegte (plus 7,2 Prozent). Mini und Rolls-Royce bewegten sich mit 295.358 und 6032 Auslieferungen jeweils etwas über Vorjahresniveau. Das Motorradgeschäft von BMW wuchs um drei Prozent auf 209.066 Krafträder und -roller. (aum)
14.03.2024 - Mit neuen Modellen zu moderaten Preisen will sich die Automarke Volkswagen gegen die aktuelle schwächelnden Nachfrage stemmen. Vor allem Elektroautos finden aktuelle weniger Kunden als erhofft. Markenchef Thomas Schäfer weicht aber dennoch nicht vom eingeschlagenen Kurs ab: „Wir haben in der Markengruppe Core eine klare Strategie – und wir liefern: Durch die enge Zusammenarbeit unserer Marken arbeiten wir effizienter, werden wettbewerbsstärker und steigern unsere Innovationskraft für unsere Kunden weltweit“, sagte Schäfer heute bei der Präsentation der Geschäftszahlen des vergangenen Jahres.
14.03.2024 - Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) begrüßt einen Vorstoß der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für einen kostengünstigeren Führerschein. Der Markt, so die Idee, soll unter Bewahrung der Qualitätsstandards für weitere Anbieter geöffnet werden. Dann könnten mehr Prüfungstermine bereitstehen, und die Ausbildungszeiten verkürzt werden. Die Fahrerlaubnis sei Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftlichen Wohlstand und dürfe nicht zum Luxus werden, heißt es im Maßnahmenkatalog der Arbeitsgruppe Verkehr der Unionsparteien. Führerscheinanwärter profitierten von kürzeren Wartezeiten auf die Prüfungstermine und damit niedrigeren Kosten, denn das Aufrechterhalten ihrer Prüfungsreife mache zusätzliche Fahrstunden erforderlich.
14.03.2024 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Annahme von Euro 7 durch das Europäische Parlament begrüßt. „Diese Verordnung ist ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Luftqualität in Deutschland, ohne die Anforderungen zu überreizen“, sagte ZDK-Präsident Arne Joswig. Die Einführung von Euro 7 werde nicht nur für Verbrennerfahrzeuge, sondern auch für Elektrofahrzeuge eine weitere Qualitätsverbesserung bringen, unter anderem durch erstmalige Standards für die Mindesthaltbarkeit von Batterien. Sie müssen künftig nach acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern noch mindestens 72 Prozent ihrer ursprünglichen Ladekapazität aufweisen.
13.03.2024 - Volkswagen will es noch einmal wissen: 30 neue Modelle will die Gruppe in diesem Jahr auf den Markt bringen. „Das ist die größte Modelloffensive in der Geschichte dieses Unternehmens“, sagte Konzernchef Oliver Blume bei der Präsentation der Bilanz 2023. Viele der neuen Autos sind E-Fahrzeuge wie der VW ID 7 Tourer, Porsche Macan oder Audi Q6 e-Tron. Die aktuell schwache Nachfrage nach E-Autos kann VW nicht stoppen. Die E-Auto-Offensive läuft weiter, die Weichen stehen Richtung Elektromobilität. Blume: „Man sollte nicht bei jedem Gegenwind alles wieder infrage stellen.“
13.03.2024 - Sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht einen Gang höher schalten, dürften die langfristigen Ziele der Verkehrssicherheit nicht erreicht werden. Das jedenfalls befürchtet der Europäische Rechnungshof. Die EU will die Zahl der Toten und Schwerverletzten bei Straßenverkehrsunfällen zunächst halbieren und dann im Rahmen der Mission „Vision Zero“ bis 2050 auf nahezu null senken. Es seien jedoch trotz umfassender Anstrengungen in den letzten Jahren kaum Fortschritte erzielt worden, konstatiert der Rechnungshof. Ob es der EU gelingen werde, diese Zahl bis 2050 auf nahezu null zu drücken, sei daher äußerst fraglich. Bis 2030 werde die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2019, als 22.800 Menschen ums Leben kamen, anstelle der angepeilten Halbierung voraussichtlich nur um ein Viertel sinken.
13.03.2024 - Der viel beschworene Markteinbruch ist ausgeblieben: Zwar blieb die deutsche Fahrradindustrie im vergangenen Jahr leicht hinter den Corona-Rekorden zurück, aber die Lust am Fahrrad ist in Deutschland ungebrochen und bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. 2023 wurden außerdem erstmals mehr Pedelecs als Fahrräder ohne E-Unterstützung verkauft – 2,1 Millionen Stück gegenüber 1,9 Millionen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt.
12.03.2024 - Die Zahl der Fahrprüfungen in Deutschland ist auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Im Jahr 2023 haben die Technischen Prüfstellen bundesweit rund 1,97 Millionen theoretische Prüfungen vorgenommen – etwa 150.000 mehr als im Vorjahr (plus acht Prozent). Auch die Zahl der praktischen Prüfungen hat leicht auf 1,77 Millionen (+1,0 %) zugenommen. Laut Datenerhebung von TÜV und Dekra haben im vergangenen Jahr allerdings 42 Prozent der Fahrschüler die theoretische Prüfung nicht bestanden. Das ist ein neuer Negativrekord. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Durchfallquote um drei Prozentpunkte gestiegen, im langfristigen Vergleich zum Jahr 2014 sogar um zehn Punkte. In der praktischen Fahreignungsprüfung lag die Durchfallquote im Jahr 2023 bei 30 Prozent – eine Zunahme um vier Prozent im Vergleich zu 2014.