Aufträge - Aktuelle Meldungen

Das Werkstattgeschäft nimmt zu
20.08.2025 - Das Werkstattgeschäft bleibt ein Stabilitätsfaktor der Kfz-Branche. Bei der Halbjahresumfrage der Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) verzeichnen 31 Prozent der befragten Betriebe eine gestiegene Nachfrage bei Reparatur und Wartung. Fast 50 Prozent melden stabile Aufträge. Ein Grund: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten verzichten viele Kunden, sowohl privat als auch gewerblich, auf die Anschaffung eines Neuwagens und investieren stattdessen in die Pflege und Instandhaltung des vorhandenen Fahrzeugs.
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ZDK: Die BEV-Neuzulassungen täuschen
18.08.2025 - Die Zahl der Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) steigt seit Jahresbeginn, die Stimmung im Kfz-Gewerbe hellt das aber nicht auf. Laut der aktuellen Halbjahresumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewerten Autohäuser und Kfz-Werkstätten ihre Geschäftslage, Umsatzaussichten und die Auftragslage für E-Fahrzeuge mit Zurückhaltung. „Die wachsende Zahl an BEV-Neuzulassungen täuscht über die Realität im Handel hinweg“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Was statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realität häufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und Händler, Flottengeschäften oder taktischen Maßnahmen – nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.“ Die private Pkw-Nachfrage seit in den vergangen zwei Jahren rückläufig gewesen, die gewerblichen Zulassungen stagnierten.
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Starkes Wachstum bei digitaler Selbstbedienung im Autohaus
17.07.2025 - Offenbar nutzen immer mehr Autofahrer in Deutschland beim Besuch im Autohaus digitale Lösungen – sei es beim Service, bei der HU oder bei Reparaturaufträgen. Das belegen aktuell veröffentlichte Nutzer- sowie Halbjahreszahlen des Self-Service-Anbieters Tjekvik. Dort wo die Händler ihren Kunden die Wahl ließen, nutzten bereits 22 Prozent die Möglichkeit, ihr Fahrzeug vor dem Werkstatttermin online einzuchecken. Weitere 13 Prozent erledigten dies direkt im Autohaus an einem der Tjekvik-Terminals. Beide Wege helfen, lange Warteschlangen an der Serviceannahme zu vermeiden – insbesondere zu Stoßzeiten. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Deutschland fast 110.000 digitale Self-Service-Interaktionen gezählt – ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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Jaguar Land Rover investiert kräftig in Farben
27.01.2025 - Um die Nachfrage nach personalisierten Fahrzeugen zu bedienen und die Umweltauswirkungen der kohlenstoffintensiven Arbeit zu reduzieren, investiert Jaguar Land Rover 77 Millionen Euro in den nachhaltigen Ausbau seiner Speziallackieranlagen.
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CES 2025: ZF stellt hybrides Bremssystem vor
09.01.2025 - Brake-by-Wire bedeutet, das es zwischen Bremspedal und Bremse keine mechanische Verbindung mehr gibt. Das Signal zum Bremsen wird per Draht an einen Elektromotor übertragen, der dann die Bremse betätigt. Der US-Kunde von ZF setzt diese Bremse zunächst an der Hinterachse ein. Die Vorderräder werden weiter hydraulisch abgebremst. „Hierdurch entsteht ein hybrides Bremssystem, das dem Hersteller mehr Flexibilität bietet“, sagt Peter Holdmann, ZF-Vorstand und Leiter der Division Chassis Solutions, auf der Elektronikmesse CES, die diese Woche in Las Vegas stattfindet. „Das System ist im Einkauf teurer, im Ganzen aber preiswerter, weil keine Bremsleistungen zur Hinterachse montiert werden müssen. Das spart Montagekosten.“
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Innovativ und effizient: Wie Zulieferer VW aus das Krise helfen wollen
25.10.2024 - Innovationen zu niedrigen Kosten in hoher Qualität – wenn es nach Volkswagen geht, sollen Lieferanten das Unmögliche möglich machen. „Ohne Sie wird es nicht gehen“, sagte VW-Einkaufsvorstand Dirk Große-Loheide auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB in Wolfsburg. Denn 60 bis 70 Prozent der Teile eines Autos stellt VW nicht selbst her, sondern kauft sie bei Zulieferer ein. Bei anderen Autoherstellern sind es sogar 80 Prozent.
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Recaro saniert sich in Eigenverwaltung
31.07.2024 - Der Sitzhersteller Recaro Automotive hat beim Amtsgericht Esslingen einen Insolvenzantrag gestellt, das der Sanierung in Eigenverwaltung zugestimmt hat. Das Unternehmen aus Kirchheim unter Teck nennt extreme Preissteigerungen, eine negativen Entwicklung des Gesamtmarktes in den Corona-Jahren und den Wegfalls eines Großauftrages als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Löhne und Gehälter der über 200 Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Die Produktion wird weiterhin in vollem Umfang aufrechterhalten, um alle bestehenden Aufträge sowie Neuanfragen von Kunden zu erfüllen. (aum)
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Die Top Ten der Woche bei der Autoren-Union Mobilität
22.04.2024 - Wundern der Woche? Die Umweltlobbyisten von „transport & environment“ (t&e) haben die Medien wissen lassen, man habe herausgefunden, ein Plug in-Hybrid mit leerer Batterie brauche mehr Kraftstoff als in den Herstellerangaben behauptet. Von Nichts kommt nichts. Das wusste auch t&e schon vor der Studie. Außerdem sollte sie das Ergebnis nicht überraschen. Dürften sie doch an den Brüsseler Regeln mitgeschrieben haben, in denen Hersteller vorgeschrieben wird, wie sie den Verbrauch von Plug-ins zu ermitteln und darzustellen haben.
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Mahle: Milliarden-Aufträge für Thermomanagement-Module
12.04.2024 - Mahle hat sich zwei Großaufträge für Thermomanagement-Module im Bereich der E-Mobilität gesichert. Eine der Nominierungen komme von einem „etablierten, global aufgestellten Fahrzeughersteller“, teilt der schwäbische Technologiekonzern mit. Dabei handele es sich um den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Der zweite Auftrag stamme von einem „aufstrebenden, innovativen Autobauer aus dem asiatischen Raum“. Das Gesamtauftragsvolumen beider Projekte beträgt knapp 1,5 Milliarden Euro.
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GTÜ und SSH kooperieren
29.02.2024 - Die beiden großen operativ tätigen Dachorganisationen unabhängiger Kfz-Sachverständiger in Deutschland arbeiten in Zukunft enger zusammen: Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und die Schaden-Schnell-Hilfe GmbH (SSH) haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel ist die Bündelung von Ressourcen rund um Sachverständigendienstleistungen. Dadurch sollen der Kundenservice verbessert, die Marktpositionen der Freiberufler weiter ausgebaut und gemeinsam neue Zielgruppen angesprochen werden.
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Händler rechnen mit weniger Elektroautos
15.02.2024 - Auch wenn der Umsatz – nicht zuletzt wegen höherer Fahrzeugpreise und gestiegener Werkstattkosten sowie dem Abbau von Lieferrückständen – im vergangen Jahr um fast zwölf Prozent auf über 207 Milliarden Euro gestiegen ist: Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe blickt wenig optimistisch ins neue Jahr. Dazu trägt auch das ad hoc von der Politik beschlossene Ende der E-Auto-Prämie bei.
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Das Kfz-Gewerbe sitzt in Berlin künftig mit am Tisch
31.01.2024 - Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes wird künftig in Berlin besser gehört werden und bei Treffen wie dem Autogipfel im Kanzleramt mit am Tisch sitzen. Diese Zusage hat ZDK-Präsident Arne Joswig dem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) abgerungen. Wissing sagte beim Neujahrsempfang des Branchenverbandes in Berlin, die Stimme der Autowerkstätten und Händler werde künftig gehört werden.
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