Autogipfel - Aktuelle Meldungen

„Der Wirtschaftsschock, der da entsteht, kann existentiell sein“
13.10.2025 - Mercedes-Chef Ola Källenius hat am Montag die EU aufgefordert, das Verbrennerverbot ab 2035 aufzuheben und durch eine flexible Regelung zu ersetzen. Es sei in den Mitgliedsländern der EU nicht möglich, ab 2035 komplett auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. „Wir stehen bei 16 Prozent Gesamtanteil von Elektroautos an den Neuzulassungen in ganz Europa. Wir haben aber gedacht, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt deutlich weiter sind“, sagte Källenius am Montag auf dem „auto motor und sport“-Kongress in Stuttgart. „Wir haben nur noch neun Jahre Zeit!“ Deshalb müsse man nachjustieren.
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Der Autogipfel wird weitgehend positiv bewertet
10.10.2025 - Der so genannte Autogipfel im Kanzleramt hat wenig konkrete Ergebnisse gebracht. Nicht überraschend ist das Statement, sich in der EU gegen ein generelles Verbrennerverbot bis 2035 einzusetzen. „Einen harten Schnitt 2035 darf es nicht geben“, betonte Friedrich Merz. Auch die Fortschreibung der Steuerbefreiung von Elektroautos bis 2035 über dieses Jahr hinaus war bereits kurz vorher so gut wie gesetzt. Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen sollen zudem bei der Anschaffung eines klimafreundlichen Fahrzeugs mit Förderungen unterstützt werden. Wie diese konkret aussehen sollen, bleibt aber noch offen. Immerhin sollen dafür bis 2029 drei Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stehen.
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Autogipfel: Der ZDK sitzt nicht mit am Tisch
08.10.2025 - Vor dem morgigen Automobilgipfel appelliert das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz, den Strukturwandel der Branche aktiv zu unterstützen – und dabei die gesamte Wertschöpfungskette im Blick zu behalten. Nicht nur Industrie und Zulieferer, sondern auch die 40.000 Autohäuser und Kfz-Werkstätten mit ihren fast 470.000 Beschäftigten sicherten tagtäglich Mobilität und müssten Teil zukunftsfähiger Lösungen sein.
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Kurskorrektur gefordert: Die Skepsis der Verbraucher gegenüber der E-Mobilität bleibt
07.10.2025 - Vor dem Autogipfel im Kanzleramt am Donnerstag haben sich unter anderem der Automobilclub von Deutschland sowie der der neu gegründete Verband der Automobilhändler Deutschlands mit klaren Forderungen an die Bundesregierung gewandt. Der VAD bekräftigte seine Unterstützung für die Ziele der Bundesregierung, forderte aber zugleich mehr Pragmatismus und Technologieoffenheit in der Umsetzung. „Wir kennen die Kunden besser als jeder andere – und wir hören ihre Skepsis gegenüber der Elektromobilität jeden Tag in den Autohäusern“, so Verbandspräsident Burkhard Weller.
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30.01.2025 - „Mobilität muss bezahlbar bleiben und darf nicht zur sozialen Frage werden!“ Diesen Appell richtet Arne Joswig, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Zum heutigen EU-Autogipfel in Brüssel hat der ZDK gemeinsam mit den europäischen Schwesterverbänden Mobilians (Frankreich), Bovag (Niederlande) und Traxio (Belgien) in einem gemeinsamen Brief, auch das Know-how des europäischen Kfz-Gewerbes bei ihrem strategischen Dialog über die Zukunft der Automobilindustrie zur berücksichtigen. „4,5 Millionen Beschäftigte im Autohandel und in den Werkstätten sorgen dafür, dass Europa verkehrssicher und mobil bleibt. Ohne die Autohäuser und Kfz-Betriebe lässt sich die Transformation hin zur klimaneutralen individuellen Mobilität nicht realisieren“, so Joswig.
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Kommentar: Zu Tode reguliert
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
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Das Kfz-Gewerbe sitzt in Berlin künftig mit am Tisch
31.01.2024 - Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes wird künftig in Berlin besser gehört werden und bei Treffen wie dem Autogipfel im Kanzleramt mit am Tisch sitzen. Diese Zusage hat ZDK-Präsident Arne Joswig dem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) abgerungen. Wissing sagte beim Neujahrsempfang des Branchenverbandes in Berlin, die Stimme der Autowerkstätten und Händler werde künftig gehört werden.
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Glosse: Quality Time dank Entschleunigung
11.01.2023 - Gestern hat also der Autogipfel beim Kanzler getagt. In den Nachrichten dazu nichts Neues: Tempobeschränkung, 15 Millionen Elektroautos bis 2030 und eine Million Ladestationen. Informierte Zeitgenoss-innen sehen das Tempolimit längst als Teil der Wende-Pädagogik und verortet die 15 Millionen im Reich der Träume. Doch was wäre, wenn in sieben Jahren tatsächlich jedes vier Fahrzeug ein E-Auto wäre?
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Uniti fordert Strategie für CO2-neutrale Kraftstoffe
09.01.2023 - Im Vorfeld des morgigen Autogipfels im Kanzleramt fordert Uniti, der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, von der Bundesregierung eine verlässliche Strategie für den Hochlauf CO2-neutraler e-Fuels. Nur unter Einbeziehung des von Verbrennungsmotoren dominierten Kraftfahrzeugbestands können nach Einschätzung von Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn die Klimaziele im Verkehrssektor erreicht werden.
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Die Top Ten bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
09.01.2023 - Für Dienstag hat der Bundeskanzler einen Autogipfel einberufen. Das sind solche Gelegenheiten, bei denen sich so mancher Autor wünscht, der Kanzler möge ihre Texte kennen und weniger auf die beiden Umwelt-Sirenen in seinem Kabinett hören. Bei den Medien der Autoren-Union Mobilität beherrschte die sogenannte Verkehrswende die Top Ten. Dort begann das Jahr mit eindrucksvollen Bekenntnissen zu Wissenschaft und Vernunft – Pflichtlektüre für jeden Umweltpolitiker. Aber Kanzler und Bosse werden vermutlich andere Themen höher hängen, zum Beispiel die Milliarden, die der Potus in den USA ausschütten will – USA first.
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Wortklauberei (43): Wandel durch Annäherung
05.01.2023 - Beim Autogipfel am kommenden Dienstag wird Bundeskanzler Olaf Scholz kaum auf einhellige Unterstützung von Gleichgesinnten hoffen dürfen. Den Autobossen sind Zweifel an der rigorosen Politik in Sachen Verkehrswende nicht erst vertraut, seit Volkswagen-Chef Oliver Blume sie diese Woche wieder offen zur Sprache brachte. Nun gibt ausgerechnet die „Denkfabrik“ Agora Energiewende den Managern für den Gipfel ein weiteres Argument an die Hand. Die Öko-Lobbyisten errechneten, wegen der Gas- und Kohleverstromung werde das CO2-Ziel wieder verpasst. Der Klimaretter Elektroauto bleibt also noch lange eine Fata Morgana.
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14.11.2020 - Mehr Ladesäulen forderte Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), am Freitag im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbands. „Ich möchte deshalb einen Ladesäulen-Gipfel mit allen Beteiligten, mit der Energiewirtschaft, der Wohnungswirtschaft, der Mineralölindustrie, mit den Flughäfen, Parkhaus- und Tankstellenbetreibern, natürlich auch mit Bund, Ländern und Kommunen, und das noch vor Weihnachten.“ Müller setzte damit ein Thema für den Autogipfel mit der Bundesregierung in der kommenden Woche. Als zweiten Themenkomplex nannte sie regenerativ erzeugte Kraftstoffe und Wasserstoff.
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