Börse - Aktuelle Meldungen

29.07.2020 - „Wenn man 50 Dollar Schulden hat, so ist man ein Schnorrer. Hat jemand 50.000 Dollar Schulden, so ist er ein Geschäftsmann. Wer 50 Millionen Dollar Schulden hat, ist ein Finanzgenie. 50 Milliarden Dollar Schulden haben – das kann nur der Staat.“ Die Quelle des Zitats ist unbekannt. Und das Zitat ist falsch. Volkswagen hat angeblich 192 Milliarden US-Dollar Schulden und ist damit im weltweiten Vergleich das Unternehmen mit den höchsten Verbindlichkeiten. Ähnlich hoch verschuldet sind Südafrika und Ungarn. „Na und?“, sagen Analysten.
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28.07.2020 - Es ist das Jahr großer Debüts für die deutsche Autoindustrie. Elektroautos, Hybrid, ein neuer GTI – vor allem aber der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz. Aber während in Sindelfingen die Devise „größer und besser" gilt, bereitet Porsche in Weissach und Zuffenhausen eine geschliffene Antwort vor. Die zweite Generation des Panamera erhält ein Facelift, um die beiden Gesichter des Fahrzeugs zu schärfen: Es wird komfortabler – und sportlicher. Am besten lassen sich diese beiden Seiten direkt am Lenkrad erkunden, und genau dazu hatten wir im nördlichen Schwarzwald Gelegenheit – auf ausgiebigen Testfahrten mit Baureihenleiter Thomas Friemuth und einigen seiner Top-Ingenieure.
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03.07.2020 - Mercedes-Benz hat mit dem chinesischen Batteriezellenhersteller Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. eine strategische Partnerschaft inklusive Kapitalbeteiligung von drei Prozent auf den Weg gebracht. Kern der Vereinbarung sind die Entwicklung und Industrialisierung von Zelltechnologien sowie ehrgeizige Ziele bei den Kosten. Der Vertrag sichert Mercedes-Benz die Belieferung mit Batteriezellen und Farasis Planungssicherheit. Für den Bedarf der deutschen Mercedes-Benz-Werke baut Farasis in Bitterfeld-Wolfen ein Werk mit bis zu 2000 neuen Arbeitsplätzen. Es soll CO2-neutral produzieren.
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02.07.2020 - Die Modellautobörse im Audi-Forum Ingolstadt findet im 27. Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Die damit einhergehenden Sicherheitsmaßnahmen können für die Besucher und Standbesitzer nicht gewährleistet werden. Die Veranstaltung, die für Ende November 2020 angekündigt war, muss genauso verschoben werden, wie die Modellautobörse im Audi-Forum Neckarsulm am 8. November. (ampnet/deg)
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30.06.2020 - Der Auftakt war noch vielversprechend. „Borgward“, so meldete das Unternehmen im Sommer vor zwei Jahren, „hat einen erfolgreichen Marktstart in Deutschland hingelegt“. Mehr als 500 Neugierige wollten damals in Stuttgart das Comeback der Anfang der 1960er Jahre von ihrem Gründer Carl F. W. Borgward in die Pleite gesteuerten Marke miterleben. Mit chinesischer Unterstützung plante damals der Enkel des Pleite-Unternehmers die Wiederauferstehung der Marke in Deutschland. Mit der Hansestadt Bremen, dem einstigen Standorts des Unternehmens, wurde sogar über den Bau einer Fabrik verhandelt.
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16.06.2020 - Die Wolfsburg AG hat die 11. Internationale Zuliefererbörse auf kommendes Jahr verschoben. Als Grund nannten die Organisatoren die Planungsunsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie. Als neuer Termin für die Leistungsschau der Automobilzulieferer in Wolfsburg wurden der 5. bis 7. Oktober festgelegt. Man habe intensiv an Konzepten gearbeitet, um die IZB wie geplant im Oktober dieses Jahres staftfinden zu lassen, sagte Dr. Frank Fabian, Vorstandssprecher der Wolfsburg AG. Die Entwicklung der Pandemie selbst und der behördlichen Auflagen sei nach wie vor zu unsicher: „Eine Verschiebung ist daher die beste Option.“
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07.05.2020 - Das Gebrauchtwagenportal „carsale24“ sieht sich bereits als Gewinner der Corona-Krise. „Wir haben während des Lockdowns der letzten Wochen einen starken Zulauf von Verkäufern verspürt. Seit Ende der Beschränkungen steigt auch die Händlernachfrage wieder“, freut sich Geschäftsführer Lars Häger, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Analysten sind trotzdem skeptisch, ob der Auto-Onlinehandel durch Corona den viel beschworenen Boom erfährt.
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01.04.2020 - Die neuen Modelle glänzen im Ausstellungsraum, die Prospekte und Preislisten liegen sauber sortiert auf dem Empfangstresen, nur die Kunden fehlen in den Ausstellungsräumen der Autohändler. Seit dem 16. März, als in Berlin die Einschränkungen für den Handel beschlossen wurden, sind die Verkaufsräume der Autohändler gesperrt, nur die Werkstätten dürfen sie offenhalten. Und auch dort verzeichnen die Unternehmer inzwischen deutliche Umsatzeinbußen.
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13.03.2020 - Continental hat seine für den 30. April geplante Hauptversammlung vorsorglich verschoben. Grund dafür ist das Verbot von Großveranstaltungen in Niedersachsen infolge der Coronavirus-Pandemie. Am Veranstaltungsort Hannover, dem Sitz des Unternehmens, hält der Reifenhersteller und Zulieferer fest. Ein neuer Termin soll zeitnah festgelegt werden.
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10.03.2020 - Viren halten derzeit eine Wirtschaft im Schwitzkasten, die so fragil und aufgeblasen war wie schon lange nicht mehr. Bitcoin, die Faang-Internetkonzerne oder Deutschlands Lieblingsspekulationsobjekt Wirecard sind blühende Beispiele für überzogene Trend-Investitionen in eine ungewisse Zukunft. Nun kommt ein unbekanntes Virus Covid-19 in Wuhan zum Ausbruch und der Braten stinkt mehr denn je. Und das auch für europäische Automobilkonzerne, die viel mehr können als Kaffeeklatsch auf zwei Millionen Pixeln.
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09.03.2020 - Topkomfortabel, bärenstark und obendrein noch freundlich zur Umwelt – so sieht Audi sein Spitzenmodell A8 L 60 TFSI e Quattro. Luxuslimousinen sieht man am häufigsten in vornehmem Schwarz, doch diese gibt sich very British: „Goodwoodgrün“ nennt Audi die Individuallackierung und verlangt von den Kunden auch gleich 3100 Euro extra dafür. Doch wer ein Auto für einen sechsstelligen Listenpreis bestellt, den schrecken solche Petitessen nicht. Die Außenfarbe ist Programm beim Topmodell aus Ingolstadt, denn es prangt ein „E“ auf dem amtlichen Kennzeichen. Im Alltag bedeutet das nicht nur abgasfreies Fahren im Teilzeit-Modus, sondern in vielen Gemeinden auch Vorrechte beim Parken oder der Benutzung der Busspur.
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09.01.2020 - Der in den Libanon geflüchtete Ex-Chef von Nissan, Carlos Ghosn, hielt am gestrigen Mittwoch eine mehr als zweistündige Pressekonferenz ab. In dieser äußert er sich wenig zu den Umständen seiner Flucht, sondern erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Arbeitgeber und die japanische Justiz. Er sei nicht vor der Justiz geflohen, sondern vor der Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung. Seine Menschenrechte seien in der 100-tägigen Haft missachtet worden.
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