07.05.2021 - VW hat im ersten Quartal weltweit 1,36 Millionen Autos ausgeliefert. Das sind 25 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dazu trug vor allem die Erholung des chinesischen Marktes bei (plus 61 Prozent). Der weltweite Marktanteil stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. Dabei hat die Marke die Anzahl der ausgelieferten rein elektrischen Fahrzeuge (BEV) gegenüber dem ersten Quartal 2020 auf 30.700 Einheiten fast verdoppelt (+95 Prozent). Noch größer war der Zuwachs bei den Plug-in-Hybriden mit 31.850 Einheiten (+227 %).
03.05.2021 - Kia Motors Deutschland firmiert ab sofort unter dem Namen Kia Deutschland. Wie das Mutterunternehmen, das ebenfalls den Begriff „Motors“ aus seinem Namen gestrichen hat, will die deutsche Tochter damit ihre Neuausrichtung auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität und der Entwicklung von umweltfreundlichen Fahrzeugen zum Ausdruck bringen. Außerdem expandiert das Unternehmen in neue Geschäftsbereiche wie Mobilitätsdienste und hochentwickelte Spezialfahrzeuge (Purpose-built Vehicle, PBV).
03.05.2021 - Der Caravan Salon in Düsseldorf ist zur wichtigsten und größten Campingmesse der Welt geworden. Was 1962 als zartes Pflänzchen mit 34.500 Besuchern begann, ist zur führenden Leistungsschau der Caravaning-Branche geworden. Hier werden die großen Premieren gefeiert und nirgendwo anders können sich die Gäste einen so umfassenden Einblick in die Angebote der Hersteller und Dienstleister verschaffen wie in den Messehallen im Norden der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Vom 27. August bis zum 5. September 2021 findet die Ausstellung wie bereits im vergangenen Jahr in Düsseldorf trotz Pandemie statt.
01.05.2021 - Nur mit einem intelligenten, technologieoffenen Mix aus allen verfügbaren klimaneutralen Antriebstechnologien – Batterie, Brennstoffzelle und E-Fuels – kann das ambitionierte Klimaziel „Zero Emission" erfüllt werden. Das ist die Kernbotschaft der Studie „Antriebsportfolio der Zukunft" des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Die Technologieorganisation hat hierzu erstmals die Einschätzungen und Erwartungen von Meinungsführenden aus der Politik und der Wirtschaft, zum Beispiel Autohersteller und -zulieferer, andere Hersteller und Energieversorger.
30.04.2021 - Dr. Matthias Jurytko (59), derzeit Leiter Standort und Produktion des Mercedes-Benz-Werks in Wörth, wechselt zum 1. Juni 2021 zu Cellcentric, dem Joint Venture von Daimler Truck und Volvo Trucks für Lkw-Brennstoffzellen. Er übernimmt dort die Funktion als Geschäftsführer und CEO.
29.04.2021 - Der folgenschwere Unfall passierte in der Nacht vom 17. auf den 18. April gegen halb zwölf in der Großstadt The Woodlands, etwa 45 Kilometer nördlich von Houston im US-Bundesstaat Texas. In einer leichten Kurve war ein Tesla Model S, Baujahr 2019, besetzt mit zwei Männern im Alter von 59 und 69 Jahren mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Insassen hatten keine Chance, mit dem Leben davon zu kommen, denn der Wagen geriet sofort in Brand. Die wenige Minuten später eingetroffene Feuerwehr benötigte vier Stunden, um die Flammen zu löschen.
29.04.2021 - Mercedes-Benz stellt seine Marketing- und Kommunikationsaktivitäten neu auf. Beide Bereiche werden zusammengeführt und von Bettina Fetzer geleitet. Ziel ist ein weltweit einheitlicher Auftritt. Daimler-Kommunikationschef Jörg Howe wechselt im Rahmen des geplanten Börsengangs der Lkw- und Bussparte in die Daimler Truck AG. Er übernimmt zum Juli die dort neu geschaffene Funktion des Generalbevollmächtigten für Außenbeziehungen und Kommunikation. In dieser Funktion berichtet Howe an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler Truck AG, Martin Daum.
21.04.2021 - Heute geht es mal um die Grundrechenarten und nicht um Sprache. „AVERE“, die Europäische Vereinigung für Elektromobilität aus Brüssel hängt sich an die heutigen EU-Klimabeschlüsse mit ihrer eigenen Vision: 100-prozentige Elektrifizierung des Transports bis 2030, also in neun Jahren. In Europa fahren knapp 250 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Sollten die alle in weniger als einem Jahrzehnt elektrisch fahren, müssten jetzt schon in Europa jedes Jahr doppelt so viele Neuwagen zugelassen werden wie im letzten Vor-Corona-Jahr – aber alle nur noch elektrisch angetrieben. Das Klima ist aber nicht allein europäisch, sondern global. Da fahren 1,5 Milliarden Verbrenner herum.
19.04.2021 - Ein Erdbeben wird Maserati mit der Erneuerung des Antriebstrangs im Luxus-SUV Levante wohl nicht auslösen. Zwar prangt auch hier der Dreizack, das Wahrzeichen des römischen Meeresgottes Neptun, unübersehbar als Logo der Marke auf Haube, Heck und C-Säulen des gut fünf Meter langen Wagens, damit die Erde erschüttern oder Bäche und Flüsse umleiten, wird sich der Levante wohl eher nicht erlauben. Zumal die Technik der milden Hybridisierung kein Novum ist, sie arbeitet in nahezu identischer Konfiguration bereits in der viertürigen Sportlimousine Ghibli aus gleichem Hause. Im Sommer soll das SUV mit der verbrauchsmindernden 48-Volt-Technik auf die Straßen rollen, sein Preis steht noch nicht fest.
13.04.2021 - Beginnen wir mit einer schlechten Nachricht: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) steuert die Energiewende im Hinblick auf die gesetzlichen Ziele einer sicheren und preisgünstigen Versorgung mit Elektrizität weiterhin unzureichend.“ So steht es in schonungsloser Offenheit im Bericht des Bundesrechnungshofes zur Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Elektrizität.
11.04.2021 - Sowas hat uns gerade noch gefehlt. Da verkündet ein ebenso skrupelloser wie steinreicher anerikanischer Industrieller in Brandenburg zuerst, eine Fabrik für Elektroautos bauen zu lassen sowie anschließend eine riesige Produktion für Batteriezellen. Dafür streicht er staatliche Fördermittel von vermutlich 1,4 Milliarden Euro ein. Dann aber mahlen ihm die deutschen Genehmigungsmühlen zu langsam, worauf er als selbst ernannter Kronzeuge eines eher zweifelhaften Vereins zum Schutz der Umwelt vor Gericht auftaucht. Gleichzeitig gibt er zu erkennen, dass er außerdem wenig Lust hat, sich deutschen Sitten und Gepflogenheiten im Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unterwerfen zu wollen.