24.10.2024 - Die Renault Group hat in den ersten neuen Monaten weltweit knapp 1,64 Millionen Fahrzeuge verkauft. Damit wurde das Niveau des Vorjahres gehalten (minus 0,4 Prozent). Mit 10,7 Milliarden Euro (+1,8 %) blieb auch der Konzernumsatz stabil, wobei 9,35 Milliarden Euro (-0,5 %) auf die Automotive-Sparte entfiel.
22.10.2024 - Der Absatz auf den internationalen Automobilmärkten hat sich in den Monaten Januar bis einschließlich September regional unterschiedlich entwickelt, meldet heute der Verband der Automobilindustrie (VDA). In Europa gingen die Neuzulassungen in einem schwierigen Umfeld nur leicht nach oben. In den USA zeigt der Light-Vehicle-Absatz ebenfalls nur geringfügiges Plus. Auf beiden Märkten sind die Absatzvolumina aus dem Jahr 2019 bei weitem nicht erreicht worden. In China lag der Pkw-Absatz im bisherigen Jahresverlauf leicht über dem des Vorjahrs. In Japan mussten deutliche Rückgänge hingnommen werden; in Indien wächst der Pkw-Absatz mit einstelliger Rate, in Brasilien deutlich zweistellig.
11.10.2024 - Der Volkswagen-Konzern hat in den ersten neuen Monaten dieses Jahres weltweit 6,52 Millionen Fahrzeuge (inklusive Lkw und Busse) ausgeliefert. Das sind 2,89 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Kleinen und größeren Rückgängen in Europa (minus 0,9 Prozent) und dem wichtigen chinesischen Markt (-10,2 %) konnten die Zuwächse in Nord- und Südamerika in Höhe von 7,4 und 14,6 Prozent nicht vollständig kompensieren. In Deutschland lagen die Neuzulassungen 1,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
11.10.2024 - Porsche hat in den ersten neun Monaten des Jahres weltweit 226.026 Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind über 16.500 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den Rückgang um sieben Prozent erklärt das Unternehmen unter anderem mit dem Modellwechsel in vier von sechs seiner Baureihen, was zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit geführt habe. Aber auch der chinesische Markt trug erheblich zu dem Rückgang bei.
07.10.2024 -
Der Mini Aceman ist ein ansehnliches Auto geworden – und für einen reinen Stromer überraschend günstig. Für 30.650 Euro stand der familientaugliche Mini aus dem Hause BMW Anfang Oktober in der Liste. Ob dieser Preis im November noch gilt, ist aber alles anderes als sicher. Denn der geräumige Fünftürer wird in China gebaut, beim BMW-Kooperationspartner Great Wall. Damit droht dem Modell, wie allen Elektroautos aus dem Reich der Mitte, ein saftiger Zusatz-Zoll: 21,3 Prozent soll auf den Brutto-Preis aufgeschlagen werden. So will es die EU-Kommission. Denn sie wirft China vor, mit Subventionen an die eigene Autoindustrie für unfaire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. BMW hat den Preis des Mini Aceman über Nacht schon mal um 650 Euro erhöht – auf 31.300 Euro.
29.09.2024 - Am 12. November 1933 wurde er im norditalienischen Udine geboren, am 19. September 2024 ist er im Alter von 90 Jahren in Sindelfingen gestorben: Bruno Sacco, langjähriger Chefdesigner von Mercedes-Benz und der Mann, der die Marke in ihrer Ästhetik und in ihrem Auftreten bis heute mitprägt.
26.09.2024 - Für alle, die nicht mit Ganzjahresreifen unterwegs sind, gilt die Faustformel „Von O bis O“. Von Oktober bis Ostern raten Experten wie die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zu Winterreifen. Sie bieten mit ihrem Profil nicht nur bei Schnee und Eis Vorteile gegenüber Sommerreifen, sondern haften bereits ab einer Temperatur von unter sieben Grad Celsius besser.
26.09.2024 - Ineos bietet den Grenadier nun auch in China an. Damit wird der britische Geländewagen bereits 18 Monate nach seiner Einführung in einem der wichtigsten Absatzmärkte der Welt angeboten. Zunächst wird es vier Verkaufs- und Servicestandorte in Peking, Shanghai, Chengdu und im Kanton Guangzhou geben. Ineos hat dafür eine erste Tochterfirma in Asien gegründet. Die ersten Fahrzeuge sollen Ende Oktober ausgeliefert werden. Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 103.000 Euro. In Deutschland kostet das Basismodell ein Fünftel weniger. (aum)
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
21.09.2024 - Das Rennen um den besten „Kraftstoff“ für den Transport von Waren und Menschen ist offener denn je – und wahrscheinlich wird es mehr als einen Sieger geben. Auf der morgen in Hannover endenden IAA Transportation, der Leitmesse für Nutzfahrzeuge aller Art, wurden zahlreich kleine und große Laster mit klimaneutralem Antrieb vorgestellt – vom batterieelektrischen 40-Tonner bis zum Pick-up mit Wasserstoff-Brennstoffzelle.
20.09.2024 - Die Stimmen in der Politik werden lauter, etwas gegen die sinkende Nachfrage nach Elektroautos zu unternehmen. Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert ein Gegensteuern und hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. Im August lagen die Neuzulassungen von Elektroautos fast 70 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
16.09.2024 - Daimler Truck zeigt auf der IAA Transportation in Hannover die Praxistauglichkeit des batterie-elektrischen Lkw Mercedes-Benz e-Actros 600. Das neue E-Flaggschiff fährt mit einer Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden und soll zusammen mit einer neuen effizienten elektrischen Antriebsachse aus eigener Entwicklung unter realistischen Bedingungen mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht Reichweiten von 500 Kilometern ohne Zwischenladen ermöglichen. Sofern die Lademöglichkeiten vorhanden sind, soll der e-Actros 600 am Tag mit Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen sogar weit über 1000 Kilometer zurücklegen können.