31.01.2020 - Der Hummer, einst der Albtraum aller Umweltfreunde, kommt zurück. Die zivile Version des einst für die US-Armee entwickelten Jeep-Nachfolgers galt wegen seiner Abmessungen und seinem kaum zu löschenden Benzindurst als die blechgewordene Umweltsünde. Vor zehn Jahren stellte General Motors die Baureihe wegen stark nachlassender Nachfrage ein, doch am Wochenende wird eine neue Variante des bulligen Gefährts sein Comeback im zweiten Viertel des Football-Superbowl feiern.
30.01.2020 - Mazda ist 100 Jahre alt geworden: Das Unternehmen wurde am 30. Januar 1920 in Hiroshima als Toyo Cork Kogyo Co. Ltd. gegründet. Diese „Manufaktur des Ostens“ – so die wörtliche Übersetzung – konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung hochwertigen Korkersatzes, denn Kork war damals das wichtigste industrielle Dichtmittel und kurz nach dem Ersten Weltkrieg äußerst knapp. Im Jahr 1921 war die Korkversorgung wieder gewährleistet und so ernannte die Toyo Cork Kogyo den innovationsfreudigen Industriellen Jujiro Matsuda zum Präsidenten, der die Produktion umgehend auf modernen Maschinenbau umstellte, vor allem aber 1930 Prototypen eines motorisierten Lastendreirads präsentierte.
30.01.2020 - Die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz will sich effektiver aufstellen. Das nicht zuletzt durch Nissan belastete Verhältnis der drei Autobauer soll durch die bessere Verteilung von Zuständigkeiten verbessert werden. So soll Renault das Europageschäft der Allianz federführend leiten, Nissan soll für China die Verantwortung übernehmen und Mitsubishi sich um die Märkte in Südostasien kümmern. Außerdem soll jeweils nur noch ein Unternehmen für die künftigen Plattformen, Motoren und Schlüsseltechnologien zuständig sein, die dann von den anderen beiden Allianzpartnern übernommen werden. So bleibt beispielsweise die Nutzfahrzeug-Hoheit bei Renault, und Mitsubishi wird einen auf dem Trafic basierenden Transporter in der Region Ozeanien verkaufen. Zudem wollen die drei Unternehmen für die CO2-Grenzwerte ihren gemeinsamen Flottenverbrauch zugrundelegen. (ampnet/jri)
30.01.2020 - Volkswagen bietet den Crafter nun auch mit Allradantrieb an. Die Technik stammt von Oberaigner aus Österreich. Die Lösung verzichtet auf eine Niveauanhebung und bringt ein Zusatzgewicht von 130 Kilogramm mit sich. Gedacht ist der Crafter 4x4 für Bau und Forst sowie Personentransporte und Ambulanzen in Bergregionen. Der permanente Allradantrieb bietet ein Torsen-Differential und asymmetrisch-dynamische Momenten-Verteilung. Dabei regelt die Differentialsperre elektronisch über Bremseingriff.
30.01.2020 - In Wuhan, Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, geht zurzeit nichts mehr. Die Millionen-Metropole ist wegen der vom Corona-Virus ausgelösten Epidemie von der Außenwelt vollkommen abgeschottet, und das hat auch Auswirkungen auf die Automobilindustrie. Die Region rund um Wuhan ist neben Shanghai das zweitgrößte Zentrum der chinesischen Automobilproduktion. Dort bauen unter anderem Nissan, Kia, PSA und Honda Fahrzeuge. Nissan alleine stellt hier rund 1,5 Millionen Autos her, und auch der PSA-Partner Dongfeng hat in der Region einige Produktionsstätten.
30.01.2020 - Trotz der Käuferzurückhaltung gegenüber diesem alternativen Antrieb, bringt Skoda den Scala und den Kamiq nun als Erdgasmodell G-Tec. Der Drei-Zylinder-Turbomotor leistet 90 PS (66 kW) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Sechs-Gang-Schaltung. Im reinen CNG-Betrieb (Compressed Natural Gas) haben die Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern, weitere 220 Kilometer kommen durch den neun Liter großen Benzintank als Reserve dazu. Erdgas senkt den CO2-Ausstoß um rund 25 Prozent, zudem fallen deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an.
30.01.2020 - Volkswagen läutet seine Klassiker-Saison mit italienischen Schick ein: Auf der morgen beginnenden Bremen-Classic-Motorshow (–2.2.2020) feiern die Wolfsburger 65 Jahre Karmann Ghia Typ 14 – repräsentiert vom letztgebauten Typ 14 Coupé.
30.01.2020 - Um die Lieferzeiten deutlich zu verkürzen, wird Hyundai ab März den Kona Elektro auch im tschechischen Werk Nosovice bauen. Damit verdreifacht sich die Produktionskapazität des batterieelektrischen SUV. Zudem wird die Fertigung im Werk im südkoreanischen Ulsan signifikant erhöht. Hyundai reagiert damit auf die kontinuierlich steigenden Bestellungen von Elektrofahrzeugen in Europa. (ampnet/jri)
30.01.2020 - Zum Start des Taycan hat die Porsche-Exclusive-Manufaktur in Zuffenhausen ihre Kapazitäten ausgebaut: Die Manufakturfläche wurde um ein Drittel auf 2000 Quadratmeter vergrößert und erhielt vier neue Hebebühnen-Arbeitsplätze. Die Lagerfläche wurde um 150 Quadratmeter erweitert und die Fahrzeuglogistik durch eine direkte Anbindung an die Fertigfahrzeugverladung optimiert. Außerdem ist das Team um weitere Experten aus dem Bereich der Fahrzeugveredelung gewachsen.
30.01.2020 - Wer dem Juke der ersten Generation einen großen Erfolg oder gar ein gewisses Trendsetting prognostiziert hätte, würde sicher nicht auf viel Zustimmung gestoßen sein. Zu polarisierend war das Design als das es einer Mehrheit hätte gefallen können. Heute zehn Jahre später wissen wir, dass es ohne den Juke nicht noch ein weiteres Nissan-Erfolgsmodell neben dem Qashqai gegeben hätte. Europaweit konnten die Japaner mehr als eine Millionen Einheiten verkaufen, in Deutschland fand der Juke über 70.000 Käufer. Die zweite Generation des Crossovers orientiert sich stark am Vorgänger, ohne diesen aber nur einfallslos zu kopieren.
30.01.2020 - Klammheimliche Freude in Stadthagen beim Sitzhersteller Faurecia? Im Geheimen hat das Unternehmen die Fertigung von Sitzen für den aktuellen Transporter T6.1, den Nachfolger T7 und auch für das neue Modell – den Elektro-Bulli VW Buzz – vorbereitet. Der Auftrag dafür liegt eigentlich bei der 100prozentigen Volkswagentochter Sitech. Doch die droht mit Streik, weil sie das Bietergefecht um die Sitze für den Buzz verloren hat. Die IG Metall in Hannover ist außer sich.
29.01.2020 - Triumph ruft die Speed Twin in die Werkstatt. Bei den Maschinen der Baujahre 2019 und 2020 kann sich das Schaltgestänge von den vorderen oder hinteren Kugelgelenken lösen. Im schlimmsten Fall können die Gänge nicht mehr gewechselt werden. Abhilfe schafft das Auftragen eines Sicherungsmittels auf das Gewinde des Schaltgestänges. Alle Fahrzeughalter werden angeschrieben. In Deutschland sind knapp 1070 Motorräder betroffen, weltweit sind es 8366 Stück. Unfälle im Zusammenhang mit dem Problem sind bislang nicht bekannt. (ampnet/jri)