Betrug - Aktuelle Meldungen

06.05.2020 - Im April 2020 wurden 120.840 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. In diesem von Corona-Schutzmaßnahmen geprägten Berichtsmonat gingen die Neuzulassungen im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um -61,1 Prozent zurück. 58,0 Prozent der Neuwagen wurden gewerblich zugelassen (-63,2 Prozent), der Anteil der privaten Zulassungen betrug 41,9 Prozent (-57,8 Prozent). Bei allen deutschen Marken zeigten sich zweistellige Rückgänge die von -39,2 Prozent bei Mini bis zu -94,1 Prozent bei Smart reichten. VW erreichte im Berichtsmonat mit 17,2 Prozent den stärksten Neuzulassungsanteil.
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06.05.2020 - Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler erzielte im ersten Quartal des Jahres 2020 vorgelegt. Im Berichtszeitraum liegt der Umsatz der Schaeffler Gruppe bei 3.282 Millionen Euro (Vorjahr: 3.622 Millionen Euro). Währungsbereinigt gingen die Umsatzerlöse vor allem volumenbedingt um 9,2 Prozent zurück. Die Umsatzerlöse waren im ersten Quartal in allen vier Regionen rückläufig. Der währungsbereinigte Rückgang betrug in der Region Greater China 11,2 Prozent, in Europa 10,4 Prozent, in Asien/Pazifik 9,3 Prozent und in der Region Americas 6 Prozent.
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05.05.2020 - Diesel sind lahm, laut und stinken – Diese alte Erfahrung hat sich im kollektiven Gedächtnis festgesetzt. Doch moderne Diesel sind schnell, durchzugsstark, fast ebenso leise wie Benziner, verbrauchen deutlich weniger als die und ihr Abgas ist sauberer als die Luft, die sie „einatmen“. Die Technik passt. Und dennoch haben erst die Stickoxid-Diskussion, dann die Betrugsaffären um die Abgasreinigung und dann die Klimaerwärmung den Diesel im öffentlichen und politischen Bewusstsein zum schlimmsten aller Verbrennungsmotoren werden lassen. Ist der Diesel jetzt am Ende? Das entscheidet auch der Käufer.
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30.04.2020 - Porsche ist in der Corona-Krise bislang noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Das operative Ergebnis sank im ersten Quartal gegenüber Vorjahr um 34 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. Mit sechs Milliarden Euro konnte aber sogar ein leichtes Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Die Umsatzrendite betrug 9,5 Prozent. Die Fahrzeugauslieferungen gingen um fünf Prozent zurück. Bis Ende März hat das Unternehmen 53.125 Fahrzeuge verkauft. Die Belegschaft wuchs seit Beginn des Jahres um ein Prozent auf 35.866 Mitarbeiter. (ampnet/jri)
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30.04.2020 - Die Corona-Pandemie hat auch Audi Absatz gekostet. Weltweit gingen die Auslieferungen der Marke Audi in den ersten drei Monaten um 21,1 Prozent zurück. Die Umsatzerlöse des Audi Konzerns lagen bei 12.454 Mio. Euro und die Operative Umsatzrendite bei 0,1 Prozent. Jetzt wird die Produktion an europäischen Audi-Standorten sukzessive wieder hochgefahren. Der Audi Konzern geht dennoch von Auslieferungen der Kernmarke Audi, Umsatzerlösen sowie einem Operativen Ergebnis deutlich unter Vorjahresniveau aus.
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29.04.2020 - Die Elektromobilität ist in aller Munde. Dass sie schon zu den ganz frühen Automobilentwicklungen gehörte, ist bekannt. Ernsthaft wurde das Thema aber nach langer Ruhepause erst wieder in den letzten drei Jahrzehnten des zurückliegenden Jahrtausends aufgegriffen. So auch von Mercedes-Benz: Im Mai 1990 stellten die Stuttgarter auf der Hannover Messe einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Typ 190 (W 201) aus. Das auch als „Baby-Benz“ bekannte Modell komme „von Länge und Gewicht den Anforderungen eines Elektrofahrzeugs am nächsten“, hieß es damals. Bei dem Batterie-Erprobungsträger ging es vor allem „um die Überprüfung der Funktionstauglichkeit aller Komponenten, und zwar unter realen Bedingungen mit all den Vibrationen, Beschleunigungen und Temperaturschwankungen des Alltagsbetriebs“.
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29.04.2020 - Der Konzernabsatz der Daimler AG ging im ersten Quartal (Q1) wegen der Corona-Pandemie um 17 Prozent auf 644.300 (Q1 2019: 773.800) Pkw und Nutzfahrzeuge zurück. Der Umsatz sank leicht um 6 Prozent auf 37,2 (Q1 2019: 39,7) Mrd. Euro. Das EBIT belief sich im ersten Quartal auf 617 (Q1 2019: 2798) Mio. Euro. Das bereinigte EBIT reflektiert das laufende Geschäft und betrug 719 (Q1 2019: 2310) Mio. Euro. Das Konzernergebnis betrug im ersten Quartal 168 (Q1 2019: 2019) Mio. Euro.
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29.04.2020 - Als „erheblich beeinträchtigt“ bezeichnet Frank Witter, Volkswagen Konzernvorstand für Finanzen und IT, die ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. In der Covid-19-Pandemie seien die Auslieferungen an Kunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,0 Prozent auf 2,0 (2,6) Millionen Fahrzeuge zurückgegangen, die Umsatzerlöse sanken um 8,3 Prozent auf 55,1 (60,0) Milliarden Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen fiel deutlich um 81,4 Prozent auf 0,9 (4,8) Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite im ersten Quartal 2020 betrug 1,6 Prozent (6,4 beziehungsweise 8,1 vor Sondereinflüssen). Witter sieht den Konzern „weiterhin robust aufgestellt“.
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28.04.2020 - Weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft ging es in dem Gespräch, dass unser Autor mit dem Nestor der Motorentechnik Professor Friedrich Indra führte. Zur Gegenwart bezieht er klare Positionen wie diese zur aktuellen Lage der Automobilindustrie: Während die Neuanschaffungen ausfallen, wollten die Behörden von den Autobauern auch noch Milliarden an Strafzahlungen haben. So gehe diese Industrie kaputt, sagt Indra Voraus. Diese Strafzahlungen müssten verschoben werden. Die Politik habe ihren Selbstbetrug mittlerweile erkannt, meint der Motormann. Jetzt suche sie nach gesichtswahrenden Auswegen.
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22.04.2020 - In der ersten Aprilwoche ging der gesamte Kraftfahrzeugverkehr um 55 Prozent gegenüber dem Zeitbereich vor den coronabedingten Einschränkungen zurück, in der Osterwoche sogar um 64 Prozent. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat die Verkehrsmengen an 174 Zählstellen ausgewertet und die Auswirkungen der angeordneten Kontaktsperren und Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie untersucht.
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18.04.2020 - Eigentlich würde die New York International Auto Show (NYIAS) am Sonntag die Pforten schließen – Zeit, die Bilanz für die Abschluss-Presseerklärungen zu ziehen. In diesem Jahr erinnert die Messegesellschaft stattdessen an die 120-jährige Geschichte der Ausstellung. Doch das füllt die Lücke bis zum neuen NYIAS-Termin (28. August bis 6. September 2020) nur wenig. Denn nicht einmal der Präsident kann diesen Termin garantieren. Und die Diskussion um die Sinnfälligkeit von Messen oder deren zukünftige Gestaltung tobt in den Marketingabteilungen.
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17.04.2020 - Die weltweite Corona-Pandemie hält die Automobilmärkte fest im Griff. Die zur Eindämmung notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben zu teils massiven Einbrüchen geführt. In Europa (EU27 & EFTA & UK), China und Indien hat sich der Pkw-Absatz nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) im März jeweils halbiert. In den USA und Brasilien ging es ebenfalls deutlich zweistellig abwärts. Lediglich in Japan blieb das Minus einstellig.
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