24.08.2026 - Der Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V. (MVaK) fordert die Bundesregierung auf, die flächendeckende Einführung von B10 in Deutschland konsequent voranzutreiben.
06.11.2025 -
65 Prozent der Deutschen fahren laut Statistischem Bundesamt mit dem Pkw zur Arbeit. Wer dabei ein Elektroauto benutzt, der spart Geld. Das hat eine Analyse von Eon ergeben. „Das E-Auto hat für Pendlerinnen und Pendler sowohl bei den Antriebskosten als auch ökologisch die Nase klar vorn. Wer zuhause lädt, spart bei gleicher Pendelstrecke nahezu 50 Prozent der Energiekosten ein. Nutzt man intelligente Tarife mit Nachtladebonus steigt die Ersparnis auf typischen Pendelstrecken sogar auf bis zu 70 Prozent. Damit bleiben jedes Jahr mehrere Hundert Euro mehr im Portemonnaie und das Klima profitiert durch weniger CO2-Emissionen“, fasst Eon-Chef Filip Thon das Ergebnis zusammen.
20.06.2025 - Das Bundesumweltministerium hat einen Referentenentwurf eines zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) zur Verbändeanhörung vorgelegt. Das Gesetz dient der Umsetzung der Vorgaben der geänderten europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED). „Die in dem Entwurf vorgesehenen Maßnahmen greifen deutlich zu kurz, um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen zu können“, beklagt Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Energie Mittelstand Uniti.
22.11.2023 - Das Bundeskabinett hat heute eine Änderung der Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung von Kraft- und Brennstoffen gebilligt. Mit der Aufnahme der Dieselkraftstoffnorm DIN EN 15940 wird die Grundlage geschaffen, dass klimaschonende synthetische Kraftstoffe wie grünstrombasierter E-Diesel und biogenes HVO zukünftig an öffentlichen Tankstellen in Deutschland vertrieben werden können. Zudem wird der Weg zur Einführung von Diesel der Sorte B10 frei, also Kraftstoff mit zehn- statt aktuell siebenprozentiger Biobeimischung. „Die Fahrzeughersteller sind nun am Zug, ihre Dieselmodelle für B10 freizugeben“, sagte Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn Bundesverband Mittelstand Energie (Uniti).
25.01.2023 - Die rund 700 Teilnehmer aus 33 Nationen des 20. Fachkongress für erneuerbare Mobilität in Berlin waren sich einig: Die angekündigte schrittweise Absenkung der Obergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse würde das Absenken der CO2-Emissionen des Verkehrs verhindern. Die Verbände sehen in Biokraftstoffen den zurzeit größten Beitrag zur Treibhausgasminderung. Sie seien die Brückenfunktion, bis ausreichend Energie aus dem beschleunigten Ausbau regenerativer Energiequellen zur Verfügung stehe. Ihre Rolle, so die Verbände, sei heute nur deswegen nicht sichtbar, weil sie – anders als E-Mobilität und Wasserstoff – nicht mehrfach angerechnet werden.
24.01.2023 - Zahlreiche Unternehmen und Verbände aus dem Mobilitätssektor und der Fahrzeugindustrie haben in einem offenen Brief die Bundesregierung aufgefordert, nachhaltige Kraftstoffe aus biogenen Rest- und Abfallstoffen zuzulassen. Bislang ist HVO (Hydrotreated Vegetable Oils bzw. hydrierte Pflanzenöle) in Deutschland nur als geringfügige Beimischung zu fossilem Diesel erlaubt. Dies sei für die Erreichung der Klimaschutzziele völlig unzureichend und gehe überdies an der Marktnachfrage vorbei, heißt es in dem Schreiben, das auch der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, Uniti, unterzeichnet hat.
22.07.2022 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat den europaweit ersten Prototypen eines reinen Elektro-Lkw mit Oberleitungsstromabnehmer erfolgreich realen Bedingungen ausgesetzt. Das Fahrzeug kam dazu auf dem fünf Kilometer langen „eHighway“ von Siemens in der Nähe von Berlin zum Einsatz.
23.12.2021 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat den europaweit ersten Prototyp eines reinen Elektro-Lkw mit Oberleitungsstromabnehmer (Pantograph) in Betrieb genommen. Das Fahrzeug wird in dem vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekt „LiVe“ gemeinsam mit dem Werkzeugmaschinenlabor der Technischen Hochschule und dem japanischen Fahrzeughersteller Isuzu entwickelt. Bisherige Versuchsfahrzeuge, etwa von Scania, haben zusätzlich immer noch einen Dieselmotor. Die Oberletiungsversuchsstrecken an Autobahnen in Schleswig-Holstein und Hessen sowie an einer Bundesstraße in Baden-Württemberg sind nur wenige Kilometer lang.
04.11.2021 - Die Stadt Essen und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) haben mit dem Projekt „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune 2021“ in der Kategorie „Klimafreundliche Mobilität“ gewonnen. Das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik würdigen damit das Engagement der Stadt, mehr Menschen zum Umstieg aufs Rad zu motivieren und zahlreiche ortsansässige Unternehmen bei ihrer Zertifizierung als fahrradfreundliche Arbeitgeber zu unterstützen. (aum)
18.12.2020 - „Ohne Kraftstoffe und Strom aus erneuerbaren Quellen können wir klimaneutrale Mobilität nicht realisieren“, betont die Präsidentin des Verband der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. „Gerade auch die Benziner und Diesel, die jetzt auf der Straße sind, brauchen E-Fuels, um einen Beitrag zu den Klimazielen leisten zu können. Nicht der Zylindermotor ist das Klimaproblem, es ist der Kraftstoff aus fossilen Quellen.“ Deswegen begrüßt der VDA den Lösungsvorschlag der Bundesregierung zur Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) im Verkehrssektor.
30.11.2020 - Droht dem Verbrennungsmotor das Aus? So könnte man die jüngsten Vorschläge des pan-europäischen "Advisory Board on Vehicle Emission Vehicles Standards" (AGVES) interpretieren. Ihm gehören neben renommierten Entwicklern und der TU Graz auch ein finnisches Staatsunternehmen sowie zwei Ableger der Universität von Thessaloniki an. Was dort ausgebrütet wurde, besitzt industriepolitisches Sprengpotential. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mahnt im Interview, bei den Vorgaben Realismus walten zu lassen - auch um der europäischen Idee nicht zu schaden.
11.11.2020 - Die derzeitigen Überlegungen zur CO2-Reduzierung im Straßenverkehr klammert Biokraftstoff so gut wie aus. Das jedenfalls beklagen betroffene Branchenverbände. Zudem ignoriere das Bundesumweltministerium im aktuellen Gesetzgebungsverfahren den Willen der Verbraucher, so der Vorwurf. Detlef Kurrek von der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) spricht von einer „Vollbremsung bei Biokraftstoffen“.