16.07.2022 - Der Renault 5 startete vor 50 Jahren als ein für die damalige Zeit einzigartiger Kleinwagen. Mit seinem Erscheinen zettelten Franzosen eine kleine Revolution an. Bei einer Länge von gerade einmal nur 3,51 Metern bot der R5 reichlich Platz für vier Erwachsene und Gepäck. Hinzu kamen eine hohe Variabilität sowie ein pfiffig gemachtes Design samt kunterbunter Farbtöne innen wie außen. Schlaghosen und kurze Röcke waren 1972 in Mode und schwer angesagt und der Renault 5 traf den Puls der Zeit. Er wurde schnell zu einem Klassiker.
15.07.2022 - Der Reifenhersteller Apollo Tyres bringt seinen ersten eigenen Offroad-Reifen auf den europäischen Markt. Der Ganzjahresreifen wird über die Premiummarke des Unternehmens, Vredestein, unter der Modellbezeichnung Pinza vertrieben. In den USA, dem weltweit wichtigsten Markt für Geländereifen, bietet Apollo Tyres diesen Reifen seit 2021 unter dem Slogan „robuster Komfort“. Im August wird der Vredestein Pinza auch hierzulande in 24 Dimensionen erhältlich sein.
14.07.2022 - Die Setra Comfort Class und Top Class erhalten ein neues Erscheinungsbild, das den Premium-Anspruch von Setra unterstreichen soll. Hinter dem neuen Familiengesicht setzt Technik Akzente – zum Beispiel mit dem Voll-LED Beleuchtungselement, einen Lichtleiter in der Kombination aus Blinker, Tagfahrlicht und Positionslicht. Vor allem halten neue Assistenzsysteme Einzug, die erstmals in einem europäischen Reisebus zur Verfügung stehen.
14.07.2022 - Die 70er Jahre waren die Zeit der Weltautos. Viele der Hersteller versuchten überall in der Welt mit nur einem Modell den jeweiligen Sektor im Markt zu bedienen. Das schien manchem Hersteller so genial, dass er sogar seine Modellbezeichnungen entsprechend wählte. Eines der ersten Weltautos vor der Redaktion war 1972 der erste Honda Civic. Klein war er, knubbelig und für unseren Geschmack aus einer anderen Welt. Aber er passte in die Zeit mit kleinen Außenmaßen und relativ viel Innenraum.
12.07.2022 - Tempolimit, Tagfahrlicht oder Umweltzonen – in einigen Ländern gelten andere Verkehrsvorschriften als in Deutschland. Gerade zur Ferienzeit können Verstöße die Urlaubskasse teilweise stark belasten. Der ADAC rät daher, sich vorher mit den im Zielland geltenden Regeln vertraut zu machen. Oft drohen im Ausland hohe Strafen. Teuer wird es beispielsweise in Norwegen. Wer hier mit etwa 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit Bußgeldern ab 480 Euro rechnen.
12.07.2022 - In Deutschland sind im ersten Halbjahr 117.309 Krafträder aller Art über 50 Kubikzentimeter Hubraum neu zugelassen worden. Laut Industrieverband Motorrad sind das 2,1 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Marktführer BMW musste dabei Federn lassen: Die Verkäufe gingen um über 2400 Einheiten auf 16.775 Fahrzeuge (minus 12,2 Prozent) zurück. Dahinter folgt Honda mit 15.418 Auslieferungen und einem leichten Minus von 2,4 Prozent. Yamaha auf Platz drei legte um 3,8 Prozent auf 10.440 Neuzulassungen zu.
11.07.2022 - Mercedes-AMG weitet sein Produktportfolio mit batterieelektrischen Performance-Modellen aus. Neu im Programm sind die beiden Business-Limousinen Mercedes-AMG EQE 43 4-Matic und Mercedes-AMG EQE 53 4-Matic+. Sie basieren auf der Mercedes-Architektur der Luxus- und Oberklasse (EVA2). Das AMG-Fahrerlebnis kostet im EQE 43 4-Matic ab 103.827,50 Euro und im EQE 53 4-Matic+ ab 109.777,50 Euro.
09.07.2022 - Toyota arbeitet an einem Wasserstoffverbrennungsmotor für schwere Nutzfahrzeuge. Bei der Entwicklung arbeitet der weltgrößte Automobilhersteller mit Isuzu und Hino, dem Zulieferer Denso und der Commercial Japan Partnership Technologies Corporation (CJPT) zusammen. Ziel ist die Verwendung von Wasserstoff in Verbrennungsmotoren anstelle von fossilem Kraftstoff. Toyota testet die Technik bereits seit gut einem Jahr in Sportwagen der japanischen Rennserie Super Taikyu und möchte sie nun gemeinsam mit den vier Partnern für schwere Nutzfahrzeuge in Angriff nehmen. Auch der deutsche Motorenhersteller Deutz entwickelt derzeit einen derartigen Antrieb für Lkw und Busse. (aum)
08.07.2022 - Manchmal sagen Namen doch einiges über das Unternehmen aus. Vinfast ist vor allem eins: schnell. Vor gerade fünf Jahren gegründet, plant das Unternehmen aus Vietnam jetzt, nicht weniger, „als Elektromobile in Premium-Qualität für den globalen Markt zu produzieren“, so die Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Le Thi Thu Thuy, über die Strategie des Herstellers, der bisher vor allem den heimischen Markt mit Verbrennermodellen versorgt hat. Das ändert sich jetzt, und in wenigen Wochen wird der letzte Benziner in Haiphong von den Bändern rollen.
08.07.2022 - Die VW-Lkw-Holding Traton, Daimler Truck und Volvo haben heute offiziell ihr bereits angekündigtes Joint Ventures für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge in Europa gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen plant, mindestens 1700 Hochleistungs-Ladepunkte für Ökostrom an und in der Nähe von Autobahnen sowie an Logistik-Hubs zu bauen. Die drei Partner wollen hierfür zusammen 500 Millionen Euro investieren.
07.07.2022 - Volkswagen hat einen neuen Amarok vorgestellt. Und auch, wenn die Nutzfahrzeug-Tochter ihre erste Pick-up-Generation in den vergangenen zwölf Jahren weltweit mehr als 830.000 Mal verkaufen konnte, ist das nicht selbstverständlich. „Die Investitionen für so ein Fahrzeug sind sehr kostenintensiv“, sagt VWN-CEO Carsten Intra bei der heutigen digitalen Weltpremiere. Deshalb entwickelten die Hannoveraner zusammen mit Ford eine gemeinsame Plattform, auf der bereits Ende 2021 der Ranger in das Rampenlicht rollte. Doch alles, was man sehen und anfassen kann, sei ein Volkswagen, so Carsten Intra.
07.07.2022 - Die deutsche Automobilindustrie ist sich weitgehend einig: Die Zukunft des PKW in Europa soll elektrisch sein. Nun müssen die Verbraucher davon überzeugt werden, dass Verbrennungsmotoren mit fossilen Kraftstoffen ein Auslaufmodell sind. Allein das Argument, mit dem Umstieg einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, überzeugt längst nicht jeden. Denn der Anteil der rein elektrischen Fahrzeuge und der Plug-in-Hybrid am Fahrzeugbestand in Deutschland liegt heute kaum über einem Prozent. Die große Mehrheit der Bundesbürger kauft nach wie vor Benziner und Diesel.