06.04.2022 - Ob einen „Bulli“ als Hippiebus oder den „Käfer“ als Hochzeitsauto – bei Playmobil gibt‘s jetzt einen „Volkswagen Konfigurator“, mit dem jeder die beiden Kultfahrzeuge nach eigenen Wünschen gestalten kann. Neben verschiedenen Farbvarianten und Kombinationsmöglichkeiten sind sogar Einzelteile in Chrom-Optik, wie etwa der Original-Dachträger des VW Käfer, im Angebot. Beim VW T1 Bus kann neben der Außen- auch die Dachfarbe verändert werden, für den Käfer werden verschiedenfarbige Interieurs angeboten.
05.04.2022 - Wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine verschiebt Volkswagen Nutzfahrzeuge das VW Bus Festival auf den Sommer 2023 (neuer Termin 23. bis 25. Juni 2023). Ursprünglich war geplant, das Treffen mit mehreren tausend VW Bussen aus der ganzen Welt vom 15. bis 17. Juli 2022 auf dem Messegelände Hannover zu veranstalten.
05.04.2022 - Ford ist zum zweiten Mal in Folge Mobilitätspartner und Hauptsponsor der „Stihl Timbersports World Trophy“ und Rookie Weltmeisterschaft sowie der deutschen, österreichischen und schweizerischen Landesserien. Dafür wird Ford insgesamt sechs Ranger Raptor und einen Transit Trail bereitstellen, die hauptsächlich als Transportfahrzeuge für die Wettkämpfe eingesetzt werden. Die robusten und leistungsstarken Fahrzeuge unterstützen die Extremsportler bei ihren Wettkämpfen.
05.04.2022 - Der deutsche Pkw-Markt ging im März um 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte 241.330 Neuzulassungen. Dabei büßten die gewerblichen Zulassungen 21,4 Prozent ein, ihr Anteil betrug 62,3 Prozent, die privaten gingen im Vergleich zum März 2021 um 10,0 Prozent zurück. Im gesamten ersten Quartal 2022 wurden rund 626.000 Pkw neu zugelassen, das entspricht einem Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber 2019 beträgt der Rückgang in den ersten drei Monaten sogar 29 Prozent.
01.04.2022 - Der vietnamesische Autobauer Vinfast hat angekündigt, sein erstes Werk außerhalb seines Heimatlandes zu errichten. Die Wahl fiel dabei auf den US-Bundesstaat North Carolina. Vinfast plant eine Investition von zwei Milliarden US-Dollar (ca. 1,8 Milliarden Euro) für den Bau der Fabrik. Auf dem 800 Hektar großen Areal im Chatham County sollen jährlich bis zu 150.000 Elektrofahrzeuge, sowohl Autos als auch Busse gebaut und tausende Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine eigene Batterieproduktion soll ebenfalls entstehen. Vinfast plant den Baubeginn noch im Jahr 2022, woraufhin im Juli 2024 bereits die Produktion anlaufen soll.
31.03.2022 - Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Motorrad-, sondern auch wieder die Oldtimersaison. Allerdings kann die lange Standzeit während der Wintermonate dem Auto zugesetzt haben. Vor der ersten Ausfahrt sollte daher in jedem Fall die Fahrzeugtechnik einem gründlichen Check unterzogen werden, empfiehlt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Wie sehen die Bremsen aus? Gibt es Undichtigkeiten? Sind Leitungen und Schläuche okay? Was macht die Batterie? Zeigt die Karosserie Schadstellen? Wie sieht es mit den Reifen aus?
30.03.2022 - Knaus Tabbert hat im vergangenen Jahr seine Auslieferungen um weitere 6,5 Prozent auf 25.922 Reisemobile und Wohnwagen gesteigert. Die Lieferkettenprobleme verhinderten ein noch stärkeres Wachstum. So lag Auftragsbestand zum Jahresende bei 32.398 Einheiten und einem Wert von rund 1,3 Milliarden Euro. Das ist doppelt so viel wie Ende 2020. Der Umsatz des Unternehmens aus Jandelsbrunn stieg um 8,6 Prozent auf 862,6 Millionen Euro. Davon entfielen 69 Prozent auf Wohnmobile und Campingbusse und 28 Prozent auf Caravans. Die restlichen drei Prozent kamen durch das Aftersales-Geschäft zustande. Der um Sonderbelastungen bereinigte Gewinn vor Steuern lag mit 60,7 Millionen Euro 10,3 Prozent unter dem des Vorjahres. (aum)
30.03.2022 - Die Gefahr wird häufig unterschätzt: Kleine Dinge, die lose im Auto herumliegen, oder Gepäck, das nicht sicher verstaut ist, können bei einer plötzlich notwendig werdenden Vollbremsung zu gefährlichen Geschossen werden. So kann ein Smartphone mit einem Gewicht von rund 300 Gramm bei einem Aufprall mit 50 km/h die Wucht eines Gegenstandes von 16,5 Kilogramm bekommen. Ein Regenschirm etwa kann bei 50 km/h noch ein Aufprallgewicht von mehr als 38 Kilo entwickeln. Werden ein dicker Autoatlas oder ein Laptop durch den Innenraum katapultiert, können sie leicht mit dem Gewicht eines Gegenstandes von 80 und mehr Kilogramm aufprallen. Darauf weisen Polizei und Verkehrssicherheitsexperten warnend hin.
30.03.2022 - Der Krieg in der Ukraine führt auch bei MAN dazu, dass Kabelstränge für die Produktion neuer Lkw fehlen, da sie bei den Lieferanten gar nicht mehr oder nur eingeschränkt hergestellt werden können. In den Werken München und Krakau ruht daher seit Mitte des Monats der Lkw-Bau. Signifikante Materialausfälle meldet der Lastwagenhersteller auch für die Standorte Nürnberg, Salzgitter und Wittlich. Damit drohe ein mehrwöchiger Ausfall der Lkw-Produktion und eine deutliche Einschränkung der Fertigung im zweiten Quartal, teilte das Unternehmen mit. Die Bus-Produktion von MAN ist nicht wesentlich beeinträchtigt.
30.03.2022 - Vor wenigen Jahren noch erwog man bei Mitsubishi, sich vom deutschen Markt zurückzuziehen. Jetzt aber legt die Marke trotz der Krisen zu und ist zweitstärkster japanischer Importeur bei uns. Geschäftsführer Werner H. Frey, der schon als Vertriebschef im Opel-Vorstand saß und zeitweise bei Fiat das Sagen hatte, konnte den Absatz stabilisieren und das, obwohl es kaum neue Produkte mit den drei Diamanten am Kühlergrill gab. Michael Kirchberger, Mitglied der Autoren-Union Mobilität, sprach mit dem 1951 in Mannheim geborenen Auto-Manager über die Chancen und Prognosen des ältesten japanischen Serienherstellers bei uns.
28.03.2022 - Der sanierungsbedürftige Autohersteller Ssangyong muss sich einen neuen Investor suchen. Die geplante Übernahme durch ein Konsortium rund um den Elektrobushersteller Edison hat sich zerschlagen. Er ist seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen.
27.03.2022 - Vor 25 Jahren war Toyota das erste Unternehmen, das mit dem Prius das erste elektrifizierte Großserienmodell auf den Markt brachte. Der eher unscheinbare Hybrid wurde damals von den Wettbewerbern belächelt, und ein Entwicklungsvorstand eines deutschen Herstellers sprach damals von „der Vergewaltigung der Physik. Man braucht nicht zwei Motoren, um ein Auto anzutreiben“. Nun, die Zeiten haben sich geändert, und inzwischen verzichtet kein Hersteller mehr auf diese Technologie, mit der sich die Umweltbelastungen deutlich verringern lassen. Bei Toyota hat der Hybridanteil in Deutschland 70 Prozent erreicht. Insgesamt 35 Modelle sind mit diesem Antrieb ausgerüstet.