CO2-Einsparung - Aktuelle Meldungen

Hannover 2022: Bio kann auch klimaneutralen Kraftstoff
14.09.2022 - Transportunternehmen entscheiden sich zunehmend für Bio-CNG (Compressed Natural Gas) als alternativen Kraftstoff – wegen der niedrigen Kosten und wegen des Klimas. Dagegen stehen aktuell LNG-Lkw (Liquified Natural Gas oder flüssiges Erdgas) wegen der hohen Preise für fossiles LNG ungenutzt auf den Betriebshöfen. OG Clean Fuels (OrangeGas Germany) präsentiert auf der IAA Transportation den von Rapstruck realisierten Prototyp eines von LNG auf CNG umgebauten Lkw.
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AvD: „Diskussion um Tempolimit ist politischer Popanz“
18.05.2022 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) lehnt weiterhin ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ab und fordert alle Akteure und Institutionen auf, nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit „reflexartig dieses hinlänglich diskutierte Thema aus der Versenkung zu holen“. Das Potenzial für CO2-Einsparungen durch Tempo 130 schätze die Stiftung Agora Verkehrswende auf maximal zwei Millionen Tonnen pro Jahr. Angesichts der jährlichen bundesdeutschen CO2-Gesamtemission von rund 762 Millionen Tonnen würde bei einer Geschwindigkietsbegrenzung auf 130 km/h der CO2-Ausstoß lediglich um 0,26 Prozent sinken, rechnet der AvD vor.
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Kommentar: Osterspaziergang und Umweltsau
12.04.2022 - Die Tränen könnten einem kommen. So schön hörte sich an, was Daimler-Chef Ola Källenius gestern bei der ersten ESG-Konferenz (Environment, Social und Governance) den Analysten an den Bildschirmen verkündete. Die Teilnehmer erlebten einen Höhepunkt der Unternehmenskultur. Edel sei das Unternehmen, hilfreich und gut. Vor so vielen hehren Zielen bleibt dem Publikum nur der Respekt vor dem Unternehmen, seinen Managern und Mitarbeitern. Die Wirtschaft kennt also noch Ideale. Wir haben es gewusst – letztlich wendet sich alles zum Guten.
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Sauber auf der ganzen Linie
12.04.2022 - Um mindestens die Hälfte will Mercedes-Benz die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen pro Personenwagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Vergleich zu den 2020er Werten bis zum Ende dieses Jahrzehnts senken. Dies war eines der Ziele, formuliert gestern von Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, bei der ersten digitalen Konferenz „Environment, Social and Governance“ (ESG-Konferenz) für Investoren und Analysten.
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Sechs Fragen an: Lutz Leif Linden
16.01.2022 - Der Automobilclub von Deutschland nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um den Stellenwert des Autos und der individuellen Mobilität der Bürger geht. Das zahlt sich offenbar gerade auch in Corona-Zeiten aus. Wie blickt AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden auf das vergangene und das neue Jahr? Die Fragen stellte Michael Kirchberger von der Autoren-Union Mobilität.
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29.12.2021 - Das Jahr 2022 bringt für Autofahrer einige Neuerungen mit sich. Eine davon verlangt nach Ansicht des ADAC schon jetzt zügiges Handeln. Denn nach einer EU-Richtlinie müssen alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine bis 2033 in fälschungssichere Scheckkarten-Führerscheine umgetauscht werden. Die Geburtenjahrgänge 1953 bis 1958 müssten dies eigentlich schon bis zum 19. Januar 2022 erledigt haben. Da es bei der Beantragung coronabedingt zu langen Wartezeiten und Verzögerungen kommen kann, hat die Verkehrsministerkonferenz vorgeschlagen, bis zum 19. Juli 2022 keine Bußgelder zu verhängen. Betroffenen rät der Automobilclub sich möglichst bald um einen Termin kümmern.
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14.12.2021 - Als Alternative zu den voll- und teilelektrischen Fahrzeugen setzt Volkswagen weiterhin auf den Diesel. Das Unternehmen erlaubt jetzt für alle Modelle mit den neuesten Vierzylinder-Dieselmotoren offiziell die Verwendung von paraffinischen Kraftstoffen. Diese neuentwickelten Dieselkraftstoffe mit Anteilen aus Bio-Komponenten ermöglichen im Vergleich zu herkömmlichem Diesel deutliche CO2-Einsparungen von 70 bis 95 Prozent. Darüber wird es sogenannte e-Fuels geben, die mit CO2 und Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden.
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29.04.2021 - Volkswagen hat heute im Rahmen einer ersten digitalen „Way to Zero“-Convention vor mehr als 20 Teilnehmern aus Parteien, NGOs, Wissenschaft und anderen Unternehmen seine Pläne zur Dekarbonisierung des Unternehmens und seiner Produkte konkretisiert. Bis spätestens 2050 will das Unternehmen bilanziell klimaneutral sein. Als neues Zwischenziel sollen die CO2-Emissionen pro Fahrzeug in Europa bis 2030 um 40 Prozent sinken – und das konzernweite Ziel von 30 Prozent deutlich übertreffen (Basis: 2018). Ein durchschnittlicher VW wird damit rund 17 Tonnen CO2 weniger emittieren.
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20.01.2021 - Um die europäischen Vorgaben für die CO2-Emissionen bei Nutzfahrzeugen um 30 Prozent bis 2030 zu erfüllen, müssten bis dahin 200.000 Zero-Emissions-Lkw auf der Straße sein, stellt heute der europäische Herstellerverband ACEA fest. „Die europäischen Nutzfahrzeughersteller sehen sich in der Pflicht, Nutzfahrzeuge ohne Emissionen so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen“, erklärt heute dazu ACEA-Chef Eric-Mark Hutema. „Aber sie können einen solch großen Schritt ohne Vorlauf nicht allein bewältigen.“ Deswegen sei auf der Ebene der EU und der Mitgliedsstaaten rasches Handeln geboten.
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24.11.2020 - Audi hat eine Bring-Schuld. Nach den Verwicklungen in der Diesel-Abgasaffäre, die zur Anklage mehrerer ranghoher Manager führten, will die Marke mit den vier Ringen nun die Kundengunst zurückgewinnen. Gelingen soll das mit einer Umweltinitiative in den Werken. Nicht nur die Fahrzeuge sollen mit Hilfe von Elektrifizierung emissionsärmer werden, auch die Produktion soll zunehmend ohne CO2-Ausstoß auskommen. An zwei Standorten ist dies bereits weitgehend gelungen. Die Fahrzeugfertigung in Brüssel ist seit 2018, die im ungarischen Györ bis Ende des Jahres CO2-neutral. Györ ist nach Angaben von Audi das größte Motorenwerk der Welt, jedes Jahr verlassen hier mehr als zwei Millionen Verbrennungsmotoren die Fertigungsbänder.
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24.11.2020 - Die Brüsseler EU-Kommission plant eine drastische Verschärfung der Abgasvorschriften für Benziner und Diesel. Über die Auswirkungen der neuen Vorschrift auf die Industrie und die Antriebstechnik hat das Auto-Medienportal mit Professor Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach gesprochen.
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27.10.2020 - Zuletzt hatte sich Deutschland für den Aufbau einer Wasserstoffindustrie ausgeprochen, um die CO2-Ziele im Verkehrssektor zu erreichen. Der Verband der Automobilindsutrie sieht dieses Ziel nun durch einen aktuellen Gesetzesplan des Bundesumweltministeriums ernsthaft gefährdet. Nach Ansicht des VDA und drei weiteren großen Industrieverbänden führe der Referentenentwurf zur nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energie-Richtlinie (RED II), in der die EU die Mindestmengen an erneuerbaren Energien für den Verkehrssektor festlegt, in die falsche Richtung und sollte daher gestoppt werden.
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