02.04.2025 - Vor 75 Jahren, am 6. April 1950, wird der erste Porsche aus deutscher Produktion fertiggestellt. Zunächst als Konstruktionsbüro ist das Unternehmen seit 1938 in Zuffenhausen ansässig. Die eigene Fahrzeugherstellung beginnt erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 8. Juni 1948 erhält der Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster seine allgemeine Betriebserlaubnis. Die ersten 52 Exemplare des 356 mit Heckmotor und hinteren Notsitzen entstehen in den Jahren 1948 bis 1950 noch in Handarbeit mit Aluminiumkarosserie in Österreich und dienen als Vorbild für den späteren 356 aus Stuttgart.
28.03.2025 - Es geht um einen Stecker und vor allem um die Daten, die damit abgerufen werden. Bei jedem Werkstattbesuch sucht der Mechatroniker inzwischen über einen Kontakt im Automobil nach den möglichen Störquellen und ruft über die so genannte On Board Diagnostik (OBD) die entsprechenden Daten ab. Diesen Weg können auch unabhängige Werkstätten gehen, die nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden sind. Die Stellantis-Gruppe wurde von den Werkstattketten ATU und Carglass verklagt und verlor kürzlich vor dem Oberlandesgericht Köln. Stellantis ging es dabei nicht um ein generelles Verbot dieser Datensammlung.
28.03.2025 - Die Marke Jeep gilt seit Jahrzehnten als einer der wenigen Allrad- und Offroadspezialisten. Um auch abseits befestigter Pisten zu bestehen, fehlte jedoch dem kleinsten Modell der dafür notwendige 4x4. Dieses Manko wurde nun behoben. Jeep präsentiert mit dem Avenger 4xe einen milden Hybriden, der von zwei Elektromotoren unterstützt wird, von denen einer bis 30 km/h permanent und bis 90 km/h bei Bedarf die Hinterachse antreibt. Darüber schaltet sich das System komplett ab, um Kraftstoff zu sparen.
17.03.2025 - Die DAF-Konzernmutter Paccar hat sehr dünne und flexible Solarmodule entwickelt, die an Lkw-Fahrerhäusern und Anhängern mit festem Aufbau montiert werden können. Mit ihnen lässt sich während der Fahrt Sonnenenergie tanken, die in der Batterie gespeichert wird. Dadurch wird die Lichtmaschine entlastet und Kraftstoff gespart sowie der Verschleiß reduziert.
14.03.2025 - Optisch ist er sich treu geblieben, technisch macht er einen großen Sprung: Mercedes-Benz wird den neuen CLA zunächst als reine Elektrovariante auf den Markt bringen. Schnell erkennbar ist die neue Modellgeneration an dem durchgehenden Leuchtband vorne und hinten. In den Karosseriedimensionen hat der CLS an allen Stellen leicht zugelegt und bietet mehr Kopffreiheit, gleichzeitig schrumpft aber der Beinraum im Fond geringfügig sowie das Kofferraumvolumen um gleich 55 Liter. Bei der elektrische Variante EQ kommen dafür rund 100 Liter im Frunk hinzu. Auch die Ellenbogenbreite fällt vorne wie hinten etwas geringer aus. In der Länge legt die kompakte Stuttgarter Stufenhecklimousine um vier Zentimeter auf 4,72 Meter zu.
13.03.2025 - Green NCAP hat die nachhaltigsten untersuchten Autos des vergangenen Jahres mit dem „Life Cycle Assessment“-Award ausgezeichnet. Bewertet wird die Umweltbelastung, die ein Fahrzeug über den gesamten Lebenszyklus von der Produktion bis zur Entsorgung verursacht. „Grüner“ als mit dem Opel Corsa geht es nach Einschätzung der Verbraucherschutzorganisation nicht (zumindest, was die getesteten Autos angeht). Er erreichte 99 Prozent aller möglichen Punkte. Dicht dahinter liegen – ebenfalls mit einem LCA-Award – der BYD Dolphin, der Hyundai Kona Elektro, der Tesla Model 3 und der Jeep Avenger Elektro. Sie erreichten Scores von 97 Prozent bzw. 98 Prozent.
13.03.2025 - Mazda bringt den überarbeiteten CX-60 in drei Antriebsvarianten zu den Neben einem PHEV mit 2,5-Liter-Vierzylinder und 327 PS (241 kW) steht ein 3,3-Liter Sechszylinder-Diesel in den beiden Leistungsstufen 200 PS (147 kW) und 254 PS (187 kW) im Programm. Der Dieselantrieb wird durch ein 48-Volt-Hybridsystem unterstützt, um den Verbrennungsmotor zu entlasten und ermöglicht im Schiebebetrieb eine Segelfunktion. Der stärkere Antrieb beschleunigt den immerhin rund zwei Tonnen wiegenden CX-60 in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 km/h und verbraucht nach WLTP-Norm 5,3 bis 5,5 Liter.
12.03.2025 - In Deutschland gibt es mittlerweile mehr Fahrräder als Einwohner: Der Branchenverband ZIV nennt für Ende 2024 einen Bestand von 88,7 Millionen Fahrrädern. Das sind rund zwei Millionen mehr als Ende 2023. Verkauft wurden im vergangenen Jahr 3,85 Millionen Zwei- und Dreiräder. Das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr und ein Zeichen dafür, dass sich nach dem durch die Corona-Pandemie ausgelösten Boom die Lage wieder normalisiert. Die Pedelecs machen dabei, wie schon im Vorjahr, einen Anteil von 53 Prozent aus.
08.03.2025 - Mit dem Tucson zeigt Hyundai, dass sie in der Liga der Kompakt-SUV ganz vorne mitspielen. Im Praxistest überzeugt die überarbeitete dritte Generation mit einem modernen Cockpit, hochwertigen Materialien und durchdachter Bedienung sowie einem Plug-in-Hybridantrieb, der vor allem im Stadtverkehr glänzt. Doch während der Koreaner mit stilvollem Design und zeitgemäßer Technik auf Höhe der Konkurrenz aus Wolfsburg, Köln und Rüsselsheim fährt, wird die Elektronik im Alltag zum Nerventrainer.
07.03.2025 - Volkswagen feiert 75 Jahre Bulli. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T 1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Ab 1956 wurde der legendäre Transporter in Hannover produziert. Inzwischen wurden mehr als 12,5 Millionen Exemplare gebaut. Aktuell wird die Baureihe in der siebten Generation produziert.
05.03.2025 - Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur vergangenen Woche spürbar gesunken. Hauptursache dafür war der weitere Rückgang des Ölpreises, aber auch der festere Euro trägt zu der Entwicklung bei. Die Auswertung der Kraftstoffpreise durch den ADAC ergab, dass ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,735 Euro kostet. Das sind 1,4 Cent weniger als vor Wochenfrist. Noch deutlicher ist der Preis für Dieselkraftstoff gesunken: Ein Liter kostet im Schnitt 1,666 Euro – ein Minus von 1,8 Cent. Das Ende der Heizperiode mit sinkender Heizölnachfrage spielt dabei eine zusätzliche Rolle.
03.03.2025 - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Autobauern etwas Luft verschaffen. Sie werde sich noch in diesem Monat in Brüssel dafür einsetzen, dass die Strafzahlungen für die Überschreitung der CO2-Flottengrenzwerte zunächst nicht jedes Jahr fällig werden. Die Hersteller sollen drei Jahre Zeit bekommen, die seit Jahresbeginn geltenden strengeren Ziele zu erreichen. Hintergrund ist der hinter den Erwartungen zurückbleibende Absatz von Elektrofahrzeugen.