27.09.2019 - Wo GTI drauf steht, da soll Spaß drin sein. Mit dem Kürzel, das ab 1976 mit dem Golf 1 GTI populär wurde, verbinden Autofans seither Adrenalin im Alltagswagen. Ein aktueller Kandidat, der dieses Kürzel mit sich tragen darf, ist der Polo GTI. Hier treffen 200 Turbo-PS auf einen Kleinwagen, der als Handschalter stolze 1325 Kilogramm auf die Waage bringt. In 6,7 Sekunden spurtet der Kleine auf Tempo 100 km/h und schafft maximal 240 km/h. Die schnelle Reise beginnt ab 25 210 Euro.
27.09.2019 - Als erster Automobilhersteller bietet Ford mit dem neuen Transit Custom PHEV einen Transporter in der Ein-Tonnen-Nutzlastklasse, der über einen Plug-in-Hybrid-Antrieb verfügt. Der Transit Custom PHEV fährt bis zu 56 Kilometer rein elektrisch und hat eine Gesamtreichweite von 500 Kilometern. Mit sechs Kubikmetern verfügt der Transit Custom PHEV über das gleiche Laderaum-Volumen wie die Modelle mit konventionellem Verbrennungsmotor. Die ersten Fahrzeuge werden noch dieses Jahr zu Preisen ab 47 995 Euro ausgeliefert.
26.09.2019 - Regen, Dunkelheit, Nebel, Wildwechsel, Schmutz und Laub auf den Straßen sorgen im Herbst für die verschiedensten Gefahren im Straßenverkehr, so der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Allein durch die früher einsetzende Dunkelheit erhöht sich das Unfallrisiko – bei Autofahrern um 50 Prozent, bei Fußgängern sogar um 150 Prozent. Kein Wunder, beträgt die Sehschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen doch nur noch etwa 20 bis 30 Prozent. Umso wichtiger ist es, gesehen zu werden.
26.09.2019 - Sie kommen zur Unzeit. Während das SUV gerade am öffentlichen Pranger steht, schiebt Audis Sport GmbH gleich zwei kompakte Vertreter der verteufelten Fahrzeuggattung auf den Markt, beide auf maximale Leistung getrimmt, mit Fünf-Zylinder-Motor, der ordentlich Sprit benötigt und zu Preisen, für die man gleich drei Kleinwagen kaufen könnte. Die Rede ist vom Audi RS Q3, zu dem sich mit der Coupé-Variante RS Q3 Sportback nun auch noch ein weiteres Modell gesellt. Zu Preisen ab 63 500 Euro rollen die beiden Kraftmeier Ende des Jahres zum Händler.
26.09.2019 - Eine breite Mehrheit der Bundesbürger befürwortet verpflichtende Alkohol-Wegfahrsperren in Fahrzeugen. Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sind der Meinung, dass Alkohol-Wegfahrsperren in Fahrzeugen für die gewerbliche Personenbeförderung wie Bussen oder Taxis obligatorisch sein sollten. 86 Prozent befürworten Wegfahrsperren in gewerblich genutzten Nutzfahrzeugen wie Transportern oder Lastkraftwagen. Das hat eine repräsentative Forsa-Telefonumfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1002 Personen ab 18 Jahren ergeben.
26.09.2019 - Die Straße des 17. Juni gehört zu einer der wichtigsten und verkehrsreichsten Berlins und gilt für Autofahrer als Herausforderung. Vom Ernst-Reuter-Platz bis zum Brandenburger Tor sind Ampeln, Kreisverkehre, Fahrrad- und Fußwege, Parkplätze, Ein- und Ausfahrten sowie meist dichter Verkehr zu beachten. Ideale Bedingungen, um dort die Zukunftstechnologien des automatisierten und vernetzten Fahrens einzurichten und zu testen.
24.09.2019 - Die Staatsanwaltschaft Braunschweig erhebt Anklage wegen Marktmanipulation gegen den Ex-VW-Chef Martin Winterkorn, den VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und den VW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Automobilhersteller wird deshalb morgen zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen kommen.
23.09.2019 - Der Volkswagen Touareg war bei seinem Debüt im Jahre 2002 einer der anspruchsvollsten Geländewagen überhaupt. Als Speerspitze von Ferdinand Piëchs Plan, VW als Premium-Marke zu positionieren, bot er ungeahnten Luxus, sensationelle Geländeeigenschaften und eine überlegene Motorenpalette: Den oberen Abschluss bildete ein V10 TDI, der seine 313 PS Leistung aus nicht weniger als fünf Litern Hubraum holte. Später legten die Wolfsburger weiter nach: Mit einem auf 351 PS erstarkten V10 TDI im R50 – und einer Spitzenversion, die von einem 450 PS starken W12-Ottomotor angetrieben wurde.
23.09.2019 - Im Rahmen des „Next Visions“-Tages auf der gestern zu Ende gegangenen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stellte Porsche gemeinsam mit dem Start-up Holoride und dem Medienunternehmen Discovery eine neue Virtual-Reality-Lösung für die Nutzung im Fahrzeug vor. Sie zeigt, wie Medienkonsum im Auto künftig aussehen könnte. Der Passagier kann aus verschiedenen zwei- und dreidimensionalen Angeboten wählen, von Dokumentarfilmen über ein Unterwasser-Erlebnis bis hin zu einer Zeitreise. Das neu vorgestellte VR-Erlebnis transportiert den Konsumenten in einer Drohne, die sich durch eine Stadt der Zukunft bewegt.
23.09.2019 - Er sieht aus wie ein Schwede, heißt auch so und stammt dennoch aus den USA: der neue Volvo S60 läuft ausschließlich im neu eröffnetem Werk Charleston im US-Staat South Carolina vom Band. Die Produktionsstätte ist kein Zufall, liegen die Hauptabsatzmärkte der klassischen Stufenhecklimousine doch immer noch in Amerika und Asien. In Europa, und vor allem in Deutschland fristet der Viertürer dagegen im Vergleich zu seinem Kombi-Pendant V60 ein Nischendasein. Folgerichtig flog nun auch noch der im Rest der Welt ungeliebte Diesel aus dem Programm, was die Verkaufschancen hierzulande nicht gerade steigern wird.
22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
22.09.2019 - Kann man die Rolle überschätzen, die Patrick Le Quément für die Welt des Designs besitzt? Nach einem kometenhaften Aufstieg, der bei Simca begann und zu Ford und Volkswagen führte, wurde er 1987 schließlich zum Renault-Designchef ernannt. Natürlich kann niemand die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere besser erzählen als er selbst, und deshalb hat Le Quément „Design between the Lines“ geschrieben – ein 224 Seiten starkes, englischsprachiges Buch mit 50 Essays, akzentuiert durch Beiträge des französischen Intellektuellen Stéphane Geffray und humorvoll illustriert von Gernot Bracht, einem deutschen Designer und Hochschullehrer, der einst für Le Quément arbeitete.