22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
22.09.2019 - Deutschlands bester Schülerlotse kommt aus Nordrhein-Westfalen: Tom Boddenberg aus Wermelskirchen hat gestern den 37. Bundeswettbewerb der Schülerlotsen für sich entschieden. Der 17-Jährige setzte sich in Berlin gegen zwölf weitere Landessieger durch. Zweite wurde Floriane Herfurth aus Brandenburg, den dritten Platz belegte Simon Liebl aus Niedersachsen.
22.09.2019 - Kann man die Rolle überschätzen, die Patrick Le Quément für die Welt des Designs besitzt? Nach einem kometenhaften Aufstieg, der bei Simca begann und zu Ford und Volkswagen führte, wurde er 1987 schließlich zum Renault-Designchef ernannt. Natürlich kann niemand die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere besser erzählen als er selbst, und deshalb hat Le Quément „Design between the Lines“ geschrieben – ein 224 Seiten starkes, englischsprachiges Buch mit 50 Essays, akzentuiert durch Beiträge des französischen Intellektuellen Stéphane Geffray und humorvoll illustriert von Gernot Bracht, einem deutschen Designer und Hochschullehrer, der einst für Le Quément arbeitete.
20.09.2019 - Die Große Koalition hat heute in Berlin ihr mit Spannung erwartetes Klimapaket ausgepackt. Jetzt muss es die parlamentarischen Hürden nehmen. Am Tag der Veröffentlichung hat es weltweite Klimaproteste gegeben. Auch in Berlin. Mit dem Klimapaket hatten sie, wenn überhaupt, allerdings nur indirekt zu tun. Schon im Vorfeld des Klimafreitags wurde die Debatte über den Schutz der Umwelt äußerst hitzig und zum Teil mit blank liegenden Nerven geführt. Im Fokus: das Automobil.
20.09.2019 - Das Klimapaket ist geschnürt. Nach einer 18stündigen Mammutsitzung haben sich Regierungsparteien CDU, CSU und SPD heute in Berlin auf einen milliardenschweren Katalog geeinigt, um die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 um 55 Prozent zu senken. Damit sollen dann endlich die Klimaziele der Europäischen Union erfüllt werden.
20.09.2019 - Rund die Hälfte der Fahrzeuge, die im Jahr 2030 über die Straßen rollen, sind heute schon im Fahrzeugbestand – die überwiegende Mehrzahl davon mit Verbrennungsmotoren. Also kann die Elektromobilität allein die Klimaziele des Verkehrs nicht erreichen. Es braucht Kraftstoffe für die Verbrenner, die nicht aus Erdöl hergestellt werden und die Kohlendioxidbelastung drücken – die sogenannten e-Fuels.
20.09.2019 - Obwohl als eine Art Lückenfüller gestartet, entwickelte sich der Land Rover Discovery Sport zielstrebig zum globalen Bestseller der Marke. Jetzt wurde der Geländewagen gründlich überarbeitet. Mit neuen Motoren, aufgewertetem Komfort und vielen elektronischen Transfers aus vorhandenen Modellen wird er versuchen, seine Vormachtstellung zu verteidigen.
20.09.2019 - Mit einem neuen Motor und zwei weiteren Ausstattungspaketen haben Kunden mehr Auswahl beim VW T-Roc. Das SUV ist ab sofort auch mit einem 190 (140 kW) starken 2,0-Liter-Dieselmotor lieferbar. Er verfügt über ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern und verteilt die Kraft per Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe auf alle vier Räder. Der Einstiegspreis des T-Roc 2.0 TDI 4Motion liegt bei 35.105 Euro.
20.09.2019 - Design differenziert. Wenn auch nicht immer zum Guten, wie der koreanische Autobauer Ssangyong in der Vergangenheit mit so eigenwilligen Kreationen wie dem SUV Kyron, dem Pick-up Actyon oder dem Van Rodius demonstrierte. Inzwischen sind die Formen gefälliger, und auch in Sachen Qualität und Ausstattung nähert sich der drittgrößte koreanische Autobauer der Konkurrenz an. Bestes Beispiel: das neue Kompakt-SUV Korando, mit dem der deutsche Importeur ab 28. September vor allem den heimischen Mitstreitern Hyundai Tucson und Kia Sportage, aber auch Nissan Qashqai, Seat Ateca oder Opel Grandland X ein wenig in die Parade fahren will.
19.09.2019 - Die Verkehrsgesellschaft der Stadtwerke Trier hat ein Lieferabkommen über 90 Mercedes-Benz Citaro unterzeichnet. Innerhalb der nächsten sieben Jahre erneuert das Unternehmen damit seinen kompletten Stadtbus-Fuhrpark. Die ersten vier Citaro-Gelenkomnibusse werden noch in diesem Jahr ausgeliefert.
19.09.2019 - Der Volkswagen-Konzern beginnt mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten, um derzeit noch unvermeidbare CO2-Emissionen zu kompensieren. Dabei konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf Waldschutz und Wiederaufforstung. Erstes Projekt ist das „Katingan Mataya Forest Protection“-Programm auf der indonesischen Insel Borneo. Damit soll der Kohlendioxidausstoß aus der Lieferkette, der Herstellung und der Auslieferung des VW ID 3 sowie weitere Emissionen aus anderen Bereichen ausgeglichen werden.
19.09.2019 - Indiens größter Autohersteller Tata geht eine Partnerschaft mit dem Drei-Wort-Adresssystem „what3words“ ein. Das britische Start-up hat den Globus in ein Raster von drei mal drei Meter großen Quadraten unterteilt und jedem Quadrat eine eigene, aus drei zufällig ausgewählten Wörtern bestehende Adresse zugewiesen, die per Smartphone-App gefunden werden kann. Das Gateway of India Monument in Indien hat beispielsweise die Adresse ///steinbrücke.eiben.profiteam.