Digitalisierung - Aktuelle Meldungen

Kia K4: Gegen den Strom
17.09.2025 - Eigentlich ist Kia in Europa als Vorreiter der Elektromobilität unterwegs. Der EV3 gilt als Erfolgsmodell und wurde mehrfach prämiert, der EV6 und der EV9 gelten als rollende Technik-Statement, demnächst folgen der EV4 und EV5. Doch die Koreaner wissen auch: Nicht jeder Kunde hat Lust auf Ladekabel, Reichweitenrechnerei und Apps für die nächste Schnellladesäule. Manche wollen einfach ein Auto, das fährt, wenn man es startet, und das sich innerhalb von fünf Minuten an der Tankstelle wieder auffüllen lässt. Genau für diese Menschen bringt Kia ab 2026 den K4 auf den deutschen Markt – einen Kompaktwagen, der sich bewusst gegen die reine E-Welle stellt. „Für Kunden, die noch nicht bereit sind für vollelektrische Fahrzeuge“, sagt Sjoerd Knipping, Chief Operating Officer von Kia Europe.
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Offen für die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache
17.06.2025 - Nicht weniger als einen neuen Industriestandard soll das Joint Venture Coretura AB etablieren, das Daimler Truck und die Volvo Group, zwei führende Unternehmen in der Nutzfahrzeugindustrie, jetzt gründeten. Coretura soll die Nutzfahrzeugindustrie mit einer softwaredefinierten Fahrzeugplattform zu einer „gemeinsamen Sprache“ führen. Das Joint Venture Coretura wird es zunächst Daimler Truck und der Volvo Group und dann weiteren Kunden ermöglichen, eigenständige, digitale Fahrzeuganwendungen für ihre Produkte anzubieten.
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ZDK gegen höhere Parkgebühren
24.04.2025 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht sich entschieden gegen eine Erhöhung kommunaler Parkgebühren aus. Die von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geforderten Erhöhungen kämen einer einseitigen Belastung für Pendler, Familien und Wirtschaft gleich, „die weder sozial ausgewogen noch verkehrspolitisch zielführend ist“, so der Branchenverband. Autofahrer leisteten mit Kfz-Steuer, Kraftstoffabgaben und allerlei Zusatzkosten bereits heute schon einen finanziellen Beitrag zur Straßeninfrastruktur und müssten nicht noch zusätzlich zur Kasse gebeten werden.
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Deutschlands zweitgünstigster Stromer
01.02.2025 - Fünf Türen, vier Sitze, 70 kW (95 PS) Leistung und eine Normreichweite von 265 Kilometern: Das sind die wesentlichen Eckdaten des 3,62 Meter langen Leapmotor T03. Mit 18.900 Euro plus Überführungskosten ist der Neuling aus dem Stellantis-Konzern das momentan zweitgünstigte Elektroauto in Deutschland.
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Tjekvik mit neuer Vertriebsspitze
17.12.2024 - Lars-Alexander Lilje neuer Sales Director für die DACH-Märkte bei Tjekvik. Zudem hat der Self-Service-Softwareanbieter für den Autohandel Vincenzo Strazzeri zum Account Manager ernannt.
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Mahle verschlankt sich
29.11.2024 - Auf dem weiteren Weg zur Transformation verschlankt Mahle seine Konzernstruktur. Das Stuttgarter Technologieunternehmen wird zum 1. Januar 2025 die Zahl seiner Geschäftsbereiche von fünf auf drei reduzieren. Dafür werden vier Geschäftsbereiche mit verwandter Produktionstechnik in zwei neuen Einheiten zusammengeführt. Dadurch sollen die Felder Elektrifizierung und Thermomanagement gestärkt werden. Die Geschäftsführung wird von sieben auf vier Mitglieder verkleinert. Im Zuge der Neustrukturierung übernimmt der Konzern auch die verbliebenen Minderheitenanteile von knapp 25 Prozent am Thermomanagement-Spezialisten Mahle Behr.
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Digitale Kfz-Zulassung kommt nur langsam voran
08.10.2024 - Einen Tag vor Beginn der Verkehrsministerkonferenz (VMK) der Länder fordert der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) die Länderverkehrsminister auf, eine für die Bürger sowie die öffentliche Verwaltung und die Kfz-Betriebe beschleunigte Einführung der digitalen Fahrzeugzulassung voranzubringen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr seien derzeit erst 68 Prozent (281 von 411) der Zulassungsbehörden in der Lage, den Online-Dienst der i-Kfz-Portale uneingeschränkt und vollautomatisiert zu nutzen, so der ZDK. Der Branchenverband wirbt seit mehr als einem Jahr intensiv für die uneingeschränkte digitale Zulassung, wodurch Verwaltungsprozesse entbürokratisiert sowie Zeit und Kosten gespart werden könnten.
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Vorschau: Von Messeneuheiten und chinesischen Hoffnungen
13.09.2024 - In der kommenden Woche eröffnet in Hannover die IAA Transportation. Auch bei der internationalen Nutzfahrzeugmesse werden die neuen Entwicklungen und Trends in Sachen Digitalisierung, Automatisierung, Künstlicher Intelligenz und Antriebsalternativen im Fokus stehen. Wir sind vor Ort und schauen uns die interessantesten Neuvorstellungen an.
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Forvia breitet sein neues Produktspektrum aus
10.09.2024 - Forvia, weltweit siebtgrößter Zulieferer für Automobiltechnik, präsentiert auf der IAA Transportation in Hannover vom 17. bis 22. September in Halle 12 seine aktuellen Neuheiten für Nutzfahrzeuge. Fortschrittliche Sitzsysteme, Licht- und Elektroniklösungen für Nutzfahrzeuge und Wasserstoff-Speichersysteme zeigen das breite Spektrum, das seit sich seit dem Zusammengehen von Hella und Faurecia bei Forvia findet.
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Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven
09.09.2024 - Von morgen bis zum Sonnabend, 14. September, trifft sich die internationale Automobilindustrie in Frankfurt zur alljährlichen „Automechanika“. Teilnehmer aus über 170 Nationen werden an den fünf Messetagen erwartet, darunter rund 4200 Aussteller aus Industrie, Werkstatt und Handel. Die Schwerpunkte der diesjährigen Messe liegen auf den Themen Elektrifizierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Vernetzung, KI und Recruiting.
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Toyota startet mit Online-Leasing
09.09.2024 - Begleitet von einer breit angelegten Kampagne, die auf dem Mond spielt, digitalisoert Toyota den Weg zum nächsten Auto: Unter dem Motto „Klicken. Leasen. Fahren.“ führt das in Zusammenarbeit mit der Toyota Kreditbank und Partnern entwickelte Online-Leasing in fünf Schritten zum Neuwagen. Über die Toyota-Website können Kunden ihr Wunschauto individualisieren. Das Angebot wird anschließend digital signiert; das Fahrzeug beim bevorzugten Toyota-Händler ausgeliefert.
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Top Ten der Medien der Autoren-Union Mobilität
09.09.2024 - Volkswagen steckt wegen des Elektroautos in der Krise, hört man in diesen Tagen. Doch so einfach liegen die Dinge nicht. Am Anfang stand der Dieselskandal, der bisher schon 30 Milliarden Euro gekostet haben soll. Der Dieselschmu nahm allen deutschen Herstellern das moralische Recht, sich gegen die Elektromobilität zu sperren. So schworen sie alle – mit gekreuzten Fingern hinter dem Rücken. Aber Volkswagen ließ sich – politisch korrekt – nicht auf ein Nebeneinander der Technologien ein. Jetzt erst hört man neue Töne. Möge der „Rückschritt“ nach vorn gelingen, besser als der Fortschritt bei der Digitalisierung.
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