E-Auto - Aktuelle Meldungen

Bidirektional ladende Autos haben schon jetzt enormes Potenzial
08.10.2024 - Der Bestand an bidirektional-fähigen E-Autos, die Strom nicht nur aufnehmen, sondern auch wieder abgeben können, wächst – ebenso die Zahl der Wallboxen, die in beide Richtungen arbeiten können. „Mehr als 166.000 E-Autos in Deutschland sind bereits ‚bidi-ready‘, also vorbereitet für das bidirektionale Laden. Ein flächendeckender, umfassender Einsatz der Technologie ist aktuell in der Erprobung“, sagt Filip Thon, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eon Deutschland. Eine Analyse des Energieunternehmens hat ergeben, dass die aktuell zugelassenen Fahrzeuge rechnerisch bereits genug Strom speichern könnten, um 1,75 Millionen Haushalte zwölf Stunden lang mit Energie zu versorgen. „Das zeigt, wie sinnvoll es ist, den ohnehin vorhandenen E-Auto-Akku nicht nur für das Fahren, sondern als integrierten Teil unseres Energiesystems zu nutzen“, so Thon.
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Kommentar: Ein Handelskrieg mit China kennt nur Verlierer
07.10.2024 - Der Mini Aceman ist ein ansehnliches Auto geworden – und für einen reinen Stromer überraschend günstig. Für 30.650 Euro stand der familientaugliche Mini aus dem Hause BMW Anfang Oktober in der Liste. Ob dieser Preis im November noch gilt, ist aber alles anderes als sicher. Denn der geräumige Fünftürer wird in China gebaut, beim BMW-Kooperationspartner Great Wall. Damit droht dem Modell, wie allen Elektroautos aus dem Reich der Mitte, ein saftiger Zusatz-Zoll: 21,3 Prozent soll auf den Brutto-Preis aufgeschlagen werden. So will es die EU-Kommission. Denn sie wirft China vor, mit Subventionen an die eigene Autoindustrie für unfaire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. BMW hat den Preis des Mini Aceman über Nacht schon mal um 650 Euro erhöht – auf 31.300 Euro.
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„Strafzölle sind das falsche Signal“
04.10.2024 - Gegen Bedenken aus Deutschland hat sich die Mehrheit der EU-Länder für Strafzölle gegen chinesische Elektroautos ausgesprochen. Brüssel wirft China vor, die Fahrzeuge staatlich zu subventioniren und so den Wettbewerb zu verzerren. Künftig soll die EU-Kommission Strafzölle von bis zu 35,3 Prozent einführen können.
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Kommentar: Zu Tode reguliert
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
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Kfz-Gewerbe legt Fünf-Punkte-Plan vor
20.09.2024 - Die Stimmen in der Politik werden lauter, etwas gegen die sinkende Nachfrage nach Elektroautos zu unternehmen. Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert ein Gegensteuern und hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. Im August lagen die Neuzulassungen von Elektroautos fast 70 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
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Elektromobilität-Musterland mit Schönheitsflecken
18.09.2024 - Norwegen gilt als Musterland in Sachen Elektromobilität. Und erstmals fahren dort mehr Elektroautos als reine Benziner, wie der landeseigene Informationsrat für Straßenverkehr OFV mitteilt. Unter den 2,8 Millionen registrierten Pkw in dem skandinavischen Land waren demnach zuletzt 754.303 E-Autos und 753.905 Benziner. Allerdings wurden dabei die Hybrid-Modelle mit Verbrennungsmotor aus den Werten herausgerechnet.
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Kommentar: Warum erst jetzt?
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.
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Vier von fünf E-Auto-Fahrern bleiben lieber im Inland
12.09.2024 - Immer mehr Autofahrer sind bereit, mit einem E-Auto in den Urlaub zu fahren, solange das Ziel innerhalb Deutschlands liegt. Unter den Besitzern vollelektrischer Fahrzeuge ist Deutschland sogar bei 80 Prozent das Reiseland Nummer eins. Werden alle Autobesitzer gefragt, touren 53 Prozent am liebsten in Deutschland, allen voran junge Menschen unter 30 Jahren mit 74 Prozent, fand das Meinungsforschungsinstitut Toluna im Auftrag der Alphabet Fuhrparkmanagement heraus.
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Autobahnraststätten im ADAC-Test: Teuer und intransparent
12.09.2024 - Der ADAC hat 40 Rastanlagen entlang deutscher Autobahnen in der Hauptreisezeit getestet. Das Ergebnis spricht für sich: Keine der Anlagen konnte die Note „sehr gut“ erreichen. Und nur jede Fünfte wurden mit „gut“ bewertet. Sechs Anlagen erhielten ein „mangelhaft“ und fielen komplett durch. Neben den Kategorien „Preise“ und „zusätzliche Infrastruktur“ flossen auch die Kategorien „Außenanlagen“, „Gastronomie“ und „Sanitäranlagen“ in die Bewertung ein. Die ADAC-Tester besuchten jede der getesteten Rastanlagen im Zeitraum von Mai bis Juli 2024 insgesamt vier Mal.
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Verbrenner sollen die Lücke verkleinern
10.09.2024 - VW braucht Geld. Das ist bei den aktuellen Diskussionen um die Lage des Unternehmens sehr deutlich geworden. Von Werksschließungen ist die Rede und von weiteren Sparmaßnahmen, aber auch von Preiserhöhungen. Die Modelle mit Verbrennungsmotoren sollen mehr Geld in die Kasse bringen. Vom Bund und von Europa fordert das Land Niedersachsen als VW-Miteigentümer konkrete Kaufanreize für E-Autos.
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VW Caddy wird noch flexibler
05.09.2024 - Zum Start des neuen Caddy-Modelljahrgangs bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) die zusätzliche Variante „Flexible“ mit gewerblicher N1-Zulassung an. Die Besonderheit: Die 3er-Sitzbank in der zweiten Reihe lässt sich wahlweise und einfach komplett hochklappen und wird somit zu einer stabilen Lade-Trennwand. Sekundenschnell lässt sich so der Laderaum vergrößern. So kann spontan entschieden werden, ob zwei oder doch bis zu fünf Menschen befördert oder mehr Waren, größere Werkzeuge und Materialen transportiert werden sollen. Bei hochgeklappter Rückbank lässt es sich auch über die Schiebetüren beladen und natürlich über das Heck.
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Kommentar: Wie Ford in die VW-Falle tappte
23.08.2024 - Kurzschluss bei Ford: Das US-Unternehmen hat mit Elektroautos im ersten Halbjahr 2,48 Milliarden Dollar (2,23 Milliarden Euro) verloren. Fünf Milliarden Dollar Verlust sollen es im gesamten Jahr werden. Statt großer elektrischer SUV will Ford-Chef Jim Farley in den USA zwei neue elektrische Pick-ups bauen. Die lassen sich kostengünstiger produzieren. In Europa sieht es auch nicht viel besser aus. Ein „Bild“-Interview des ehemaligen Chefs und heutigen Aufsichtsrats der Ford-Werke, Gunnar Herrmann, schlägt derzeit hohe Wellen.
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