Elektrofahrzeuge - Aktuelle Meldungen

Nissan will Kosten für Elektroautos deutlich senken
11.04.2022 - Der japanische Automobilhersteller Nissan hat am Freitag vergangener Woche den Prototypen einer Produktionsanlage für laminierte Feststoffbatterien vorgestellt. In einer Fertigungsstätte innerhalb des Nissan-Forschungszentrums in der japanischen Präfektur Kanagawa soll die Anlage soweit entwickelt und erprobt werden, dass 2028 ein erster Nissan mit Feststoffbatterie auf den Markt kommen kann.
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Vinfast baut ein Werk in den USA
01.04.2022 - Der vietnamesische Autobauer Vinfast hat angekündigt, sein erstes Werk außerhalb seines Heimatlandes zu errichten. Die Wahl fiel dabei auf den US-Bundesstaat North Carolina. Vinfast plant eine Investition von zwei Milliarden US-Dollar (ca. 1,8 Milliarden Euro) für den Bau der Fabrik. Auf dem 800 Hektar großen Areal im Chatham County sollen jährlich bis zu 150.000 Elektrofahrzeuge, sowohl Autos als auch Busse gebaut und tausende Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine eigene Batterieproduktion soll ebenfalls entstehen. Vinfast plant den Baubeginn noch im Jahr 2022, woraufhin im Juli 2024 bereits die Produktion anlaufen soll.
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Interview Hildegard Müller: „Wir brauchen ambitioniertere Quoten für e-Fuels“
28.03.2022 - Politik und Autohersteller haben sich in puncto Straßenverkehr auf die Elektromobilität als Lösung für die Klimakrise eingeschworen – zumindest was Europa betrifft. Doch auch zum Ende des Jahrzehnts wird es allein in Deutschland noch um die 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren geben und die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hängt nach noch weit hinter dem Bedarf zurück. Walther Wuttke, Geschäftsführer der Autoren-Union Mobilität, sprach mit VDA-Präsidentin Hildegard Müller über ihre Ansichten und Einschätzung des augenblicklichen Wandels in der Automobilindustrie.
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Stellantis baut Batteriefabrik in Kanada
24.03.2022 - Stellantis wird gemeinsam mit LG Energy Solution (LGES) in Kanada eine Batteriefabrik errichten. Damit soll ein Großteil des Produktionsbedarfs für die Elektrofahrzeuge des Konzerns in Nordamerika gedeckt werden. Das Joint Venture wird über 5 Milliarden kanadische Dollar (umgerechnet 3,6 Milliarden Euro) investieren. Mit dem Bau des Werks in Windsor in der kanadischen Provinz Ontario soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Produktionsstart ist für das erste Quartal 2024 geplant. Vorgesehen ist eine eine jährliche Produktionskapazität von über 45 Gigawattstunden an. Es entstehen etwa 2500 neue Arbeitsplätze in Windsor und Umgebung. (aum)
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Die Politik greift bei der Ladeinfrastruktur zu kurz
21.03.2022 - Um das Ziel der Ampelkoalition, bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Pkw auf die Straße in den Verkehr zu bringen, zu erreichen, muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv beschleunigt werden. Wohnnähe spielt dabei eine zentrale Rolle, denn an der Wohnungstür beginnt und endet jeder Weg – ob zur Arbeit, zur Kita oder zum Einkauf. Darauf weist der Verband der Automobilindustrie geimsam mit dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke sowie dem der Elektro- und Digitalindustrie hin.
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Renault verstärkt mit Electricity seine Elektro-Offensive
18.03.2022 - Bis zum Ende des Jahrzehnts will Renault 90 Prozent seiner Modelle nur noch batterieelektrisch anbieten. Kernkompetenz in Sachen Elektromobilität können die Franzosen schon lange vorweisen. Schließlich zählt der kleine Renault Zoe zu einem der Elektropioniere der Neuzeit, der seit 2013 mit weit über 400.000 verkauften Exemplaren die Bestsellerlisten unter den meistverkauften Stromern in Europa anführt.
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VW: Mehr Gewinn mit weniger Autos
16.03.2022 - Dank optmierter Kostenstruktur, geringeren Ausgaben und höherpreisigen Produkten hat die Marke VW im vergangenen Jahr bei geringerem Fahrzeugabsatz einen höheren Gewinn erzielt. Wie das Unternehmen bekanntgab, sind die Auslieferungen im vergangenen Jahr gegenüber 2020 um acht Prozent auf 4,9 Millionen Autos zurückgegangen. Der Umsatz stieg dennoch um sieben Prozent auf 76,1 Milliarden Euro, und der Gewinn erhöhte sich von 500 Millionen Euro auf 2,5 Milliarden Euro vor Sondereinflüssen deutlich. Die Fixkosten lagen mehr als eine Milliarde Euro unter dem Wert des Vorkrisenjahres 2019, der Absatz von reinen Elektrofahrzeugen verdoppelte sich gegenüber 2020 auf 263.000 Stück. (aum)
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Jaguar-Batterien bekommen ein zweites Leben
15.03.2022 - Jaguar hat mit Pramac, einem global führenden Unternehmen des Energiesektors, einen emissionsfreien Energiespeicher entwickelt, der mit ausgedienten Batterien aus dem I-Pace betrieben wird. Das mobil einsetzbare System nutzt Lithiumionen-Zellen aus bisherigen Prototypen und Vorserienfahrzeugen. Damit soll überall dort emissionsfreie Energie geliefert werden, wo der Zugang zum öffentlichen Stromnetz eingeschränkt oder nicht vorhanden ist. Es handelt sich um Batterien, deren Kapazität unter das für Elektroautos bindende Niveau von 70 Prozent gefallen sind. Sie können aber weiter im Niedrigenergiebereich eingesetzt werden.
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Forsa Autostudie 2022: Die Elektro-Euphorie bröckelt
14.03.2022 - Der Stimmungswechsel, den die Meinungsforscher von Forsa jetzt bei ihrer 2022er Autostudie vorfanden, lässt aufhorchen. Zwar fand die im Auftrag der Targo-Bank im Februar 2022 erstellte Studie die Popularität von E-Autos im Vergleich zu älteren Ergebnissen ebenso bestätigt wie die sinkende Sympathie für den Verbrenner. Doch fand die im Auftrag der Targo-Bank erstellte Studie bleiben die Bedenken gegen einen Wechsel auf 100 Prozent Elektro hoch. Stärker als in den Vorjahren wird die Umweltfreundlichkeit von E-Autos angezweifelt.
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Ford plant bis 2024 sieben neue Elektrofahrzeuge
14.03.2022 - Ford hat für die nächsten zwei Jahre sieben vollelektrische, voll vernetzte Personenwagen und Transporter angekündigt. Das Unternehmen erwartet bis 2026 einen Jahresabsatz von mehr als 600.000 Elektrofahrzeugen in Europa und zwei Millionen Einheiten weltweit. Im nächsten Jahr beginnt Ford mit der Produktion eines völlig neuen vollelektrischen Pkw in Köln. Es handelt sich um einen Crossover mit einer Reichweite von 500 Kilometern, der die MEB-Plattform von Kooperationspartner Volkswagen nutzt.
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TÜV Rheinland startet Batteriecheck für gebrauchte E-Mobile
08.03.2022 - Noch sind die Zahlen überschaubar, doch der Markt für gebrauchte Elektromobile wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Im Jahr 2019 wechselten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts 11.000 Elektrofahrzeuge den Besitzer, ein Jahr später waren es bereits 19.000. Angesichts der steigenden Neuzulassungen, wird der Markt für gebrauchte vollelektrische Modelle also deutlich wachsen. Im Jahr 2030, so die Schätzungen des TÜV Rheinland, wird die Zahl der elektrifizierten Automobile rund 6,5 Millionen erreichen, und entsprechend wird auch der Gebrauchtmarkt wachsen. Das Unternehmen reagiert jetzt auf diese Entwicklung und wird einen neuen Service anbieten, um den Zustand der Batterie zu analysieren, damit der Käufer weiß, wieviel der Akku noch leistet.
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Hyundai treibt seine Elektrostrategie voran
03.03.2022 - Hyundai drückt bei der Elektromobilität aufs Tempo. Das Unternehmen hat sein jährliches Verkaufsziel bei Elektrofahrzeugen von 560.000 Einheiten bis 2025 auf 1,87 Millionen Einheiten bis 2030 angehoben. Angestrebt wird ein weltweiter Marktanteil von sieben Prozent. Vorgesehen sind elf BEV-Modelle der Kernmarke und sechs des Luxusablegers Genesis. Noch in diesem Jahr kommt der Ioniq 6 auf den Markt, 2024 folgt der Ioniq 7. Neben den bestehenden BEV-Werken in Korea und der Tschechischen Republik plant Hyundai eine schrittweise Ausweitung seiner Produktionsstätten für batterieelektrische Modelle, angefangen mit einem Werk in Indonesien, das erst kürzlich den Betrieb aufgenommen hat. (aum)
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