Erneuerbare Energien - Aktuelle Meldungen

Ehemaligen Raffineriegeländes wird Technologiepark
24.07.2022 - Die Raffinerie von Bayernoil (ehemals ERIAG) in Ingolstadt hatte den Wandel Bayerns von einem Landwirtschafts- zu einem Industriestandort mitgeprägt. Nach der nun abgeschlossenen Bodensanierung wird aus dem Raffineriestandort nun auf einer Fläche von 60 Hektar ein modernes Quartier für Hightech aus verschiedensten Bereichen – von der Fahrzeugsicherheit bis zur intelligenten Vernetzung. Zum Energiekonzept gehören erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Wärmespeicher. 15 Hektar werden zum Natur- und Landschaftsraum.
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Interview Lars-Peter Thiesen (Opel): „Viel zu kurz gesprungen, nur auf eine Technologie zu setzen.“
29.06.2022 - Lars-Peter Thiesen, Opels Leiter Einführung Strategie Wasserstoff und Brennstoffzelle, hat die Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs in Deutschland von Anfang an begleitet und maßgeblich mitgeprägt. Im Interview mit der Autorenunion Mobilität plädiert er für ein technologieoffenes Zusammenspiel von batterie- und wasserstoffbasierter Elektromobilität, das sich an Markt und Bedarf orientiert und nicht an Direktiven. Zugleich sieht er den Wasserstoff als Transportspeicher der Zukunft für erneuerbare Energien und wirft den Wirkungsgrad-Kritikern eine beschränkte Sichtweise vor.
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Mahle holt mit Imagefilm Silber
27.06.2022 - Mahle hat den „Deauville Green Award 2022“ in Silber gewonnen. Die international besetzte Jury hat den Automobilzulieferer in der Kategorie „Spot/ Means of Transportation and E-Mobility“ für seinen Imagefilm „We Shape Future Mobility“ ausgezeichnet. Das größte internationale Filmfestival Deauville für Dokumentar-, Werbe- und Imagefilme würdigt Produktionen, die Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Klimawandel und erneuerbare Energien zum Thema haben. Der preisgekrönte Film von Mahle kann auf Youtube abgerufen werden. (aum)
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Kommentar: Stellvertreterkrieg
23.06.2022 - Mit ihren neuen Aussagen zu den Emissionen der synthetischen Kraftstoffe wie e-Fuels ordnet sich die in Brüssel ansässige Umwelt-Lobbyorganisation Transport & Environment (T&E) nun endgültig bei den Aktivisten ein. Bei ihren Argumenten zählt weniger die Wissenschaft als die Kampfkraft gegen den Verbrenner. Offenbar geht in Brüssel und in den diversen europäischen Niederlassungen von T&E die Sorge um, die e-Fuels könnten die Regierungschefs von der Sinnlosigkeit eines Verbrennerverbots überzeugen. Nur mit Panik lässt sich erklären, dass T&E nun „Vergleiche“ vorlegt, die unter falschen Voraussetzungen zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
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Wir werden alle verfügbaren Technologien brauchen
04.06.2022 - Vor der Entscheidung des EU-Parlaments zu europäischen CO2-Flottengrenzwerten am Dienstag kommender Woche warnen Verbände, Mineralölproduzenten und Autozulieferer noch einmal vor einer einseitigen Festlegung auf Elektromobilität in Europa. Im Vorschlag der EU-Kommission ist das Ziel von minus 100 Prozent CO2-Emissionen der in der EU dann zugelassenen Neuwagenflotte enthalten.
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Mazda-Werke sollen bis 2035 CO2-neutral werden
02.06.2022 - Auch Mazda will bis zum Jahr 2035 alle Werke CO2-neutral stellen. Um das zu erreichen konzentriert sich das Unternehmen auf Energieeinsparungen in der Fahrzeugproduktion, die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Einführung von klimaneutralen Kraftstoffen für den internen Transportbedarf. 15 Jahre später soll dann auch die gesamte Lieferkette klimaneutral funktionieren. (aum)
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Interessenverband warnt vor einseitiger Festlegung
31.05.2022 - In der Debatte um ein mögliches Verbrenner-Aus in der EU warnt der Interessenverband e-Fuel Alliance vor einer einseitigen Festlegung auf Batterieantriebe. „Der Verkehrssektor ist für 25 Prozent der CO2-Emissionen weltweit verantwortlich und davon sind vier Fünftel auf der Straße. Wenn man sich das klarmacht, dann darf man sich nicht nur auf eine Technologie festlegen und sie schon gar nicht rechtlich vorschreiben“, sagte Vorstandssprecherin Monika Griefahn. Elektromobilität spiele eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit des Verkehrs, aber es gebe auch viele Einsatzgebiete, in denen ein Batterieantrieb nicht möglich oder nicht wirtschaftlich sei. Hier könnten synthetische Kraftstoffe ihren Teil zum Klimaschutz beitragen, etwa in der Luft- und Schiffahrt.
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 Große Sorge vor Bevormundung
26.05.2022 - Es ist Wendezeit: Zeitenwende, Energiewende und Verkehrswende – allenthalben werden Bürger darauf vorbereitet, dass in Zukunft alles anders werden wird, soll oder muss. Doch die Absichten der Wenden-Verfechter stimmen selten mit den Vorstellungen der Bürger überein. Was die bevorzugen, zeigen Studien immer wieder nahezu gleichlautend. Die Versicherung HUK-Coburg legt nun zum zweiten Mal eine besonders gründliche Untersuchung vor, die beschreibt, auf welche Stimmung zum Beispiel Maßnahmen wie das Neun-Euro-Ticket treffen.
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Die Deutschen wollen individuell unterwegs sein
11.05.2022 - Mit großer Skepsis sehen die Deutschen alle Verkehrskonzepte, die einseitig auf Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn setzen. Auch die nun zweite You Gov-Mobilitätsstudie der Versicherung HUK-Coburg mit 4000 repräsentativ ausgewählten Bürgern ab 16 Jahren ließ keine Zweifel zu, dass die Deutschen die individuelle und flexible Fortbewegung muss auch bei der Mobilität der Zukunft im Vordergrund sehen. Das Auto erfüllt für zwei Drittel von ihnen sowohl heute wie in Zukunft mit Abstand am besten ihre Anforderungen – auch nach den Corona-Erfahrungen.
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ZF arbeitet mit grünem Strom
05.05.2022 - ZF hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 klimaneutral zu werden. Auf dem Weg dorthin sollen die Emissionen der weltweit produzierenden Standorte um rund 80 Prozent gegenüber 2019 reduziert sein. Das soll vor allem mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energiequellen erreicht werden. Mit entsprechenden Anbietern hat der Technologiekonzern jetzt langfristige Liefervereinbarungen abgeschlossen.
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Sauber auf der ganzen Linie
12.04.2022 - Um mindestens die Hälfte will Mercedes-Benz die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen pro Personenwagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Vergleich zu den 2020er Werten bis zum Ende dieses Jahrzehnts senken. Dies war eines der Ziele, formuliert gestern von Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, bei der ersten digitalen Konferenz „Environment, Social and Governance“ (ESG-Konferenz) für Investoren und Analysten.
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Kommentar: Die Mär vom allein seligmachenden E-Auto
20.03.2022 - Sie war für ihre Verhältnisse in den vergangenen Monaten auffällig still, doch jetzt scheint die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unter ihren beiden Bundesgeschäftsführern Jürgen Resch und Sascha Müller-Kraenner aus dem Winterschlaf erwacht zu sein. Ihr jüngstes Feindbild: Der Einsatz von sogenannten Agrarkraftstoffen sowie synthetischen e-Fuels im Straßenverkehr. Die sind nämlich den selbst ernannten Umweltschützern, die den zweitgrößten Posten ihrer 2020 knapp zwölf Millionen Euro Vereins-Einnahmen aus sogenannter „ökologischer Marktüberwachung“ beziehen, wie nach DUH-Sprech Abmahnungen verklausuliert werden, samt und sonders ein Dorn im Auge.
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